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Tomas Berdych beendet Karriere Papa Berdych lässt das Geheimnis platzen

Sein Sohn werde seine Karriere am Samstag bei den ATP Finals offiziell beenden, plauderte Tomas Berdychs Vater Martin aus.

Tomas Berdych beendet seine Karriere.
Legende: Die Überraschung platzte Tomas Berdych beendet seine Karriere. imago images

Tomas Berdychs Vater Martin steckte am Mittwoch dem Boulevardblatt Blesk, dass sein Sohn zurücktrete. Dies sollte am Samstag im Rahmen der ATP Finals in London offiziell werden. Tomas Berdychs Reaktion folgte prompt: «Es sollte eine Überraschung sein», twitterte der Tscheche. Mehr Infos würden am Samstag folgen.

Einst die Nummer 4 der Welt

Der mittlerweile 34-jährige Berdych erreichte mit Platz 4 im Mai 2015 seine höchste Platzierung im ATP-Ranking. Den wertvollsten seiner 13 Turniersiege feierte Berdych 2005 in Paris-Bercy. 2010 stand er im Wimbledon-Final, den er gegen Rafael Nadal verlor. Im Viertelfinal hatte er damals Roger Federer eliminiert.

Mit Tschechien gewann Berdych 2012 und 2013 den Davis Cup. An der Seite von Lukas Rosol rang er Stan Wawrinka und Marco Chiudinelli im längsten Doppel der Geschichte (7 Stunden) nieder.

Zuletzt plagten Berdych körperliche Probleme. 2019 schaffte er es beim ATP-250-Turnier in Doha in den Final, wo er Roberto Bautista Agut unterlag. In der Weltrangliste ist er auf Position 103 abgerutscht.

Video
Aus dem Archiv: Berdych verliert Wimbledon-Final gegen Nadal
Aus sportaktuell vom 04.07.2010.
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5 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Polli  (Pittbull)
    Ja schade aber ganz so überraschend kommt diese Entscheidung nicht. Er sagte ja schon in Wimbledon. "Das könnte mein letztes Tennisturnier sein in meiner Karriere". Zu den gesundheitlichen Gründen: Plagten in vorher Rückenschmerzen handelt es sich seit Februar um Probleme mit der Hüfte.
  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Berdych ist einer der Spieler, welche über Jahre/Jahrzehnte zweifellos Topleistungen erbracht, nie aber das ganz grosse Ding gedreht haben. Ein weiterer Opfer dieses Phänomens ist z.B. David Ferrer. Warum dies so ist? Die Spielweise ist zwar grundsolide, homogen und geradlinig - es fehlt aber in den alles entscheidenden Punkten am Genius, am Selbstvertrauen, am Esprit, der totalen Aufopferung. Insofern finde ich diesen Spielertypus vorallem eines: Sterbenslangweilig.
    1. Antwort von Gerardo Roesler  (Gerardo Roesler)
      Also spricht der grosse Tennisversteher!
    2. Antwort von Dominik Kessler  (dominikk)
      Die Antwort auf die Frage "warum das so ist?" müsste lauten:

      Weil es da noch drei weitere Spieler gab...!

      (Deren Namen sollten bestens bekannt sein).
  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Schade aber....die Tenniswelt verliert einen "eleganten" Spieler ! Alles Gute für die Zukunft Tomas!