Troicki setzt sich zur Wehr

Viktor Troicki geht mit einem Rekurs vor den Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne. Der Serbe kämpft damit gegen die vom Internationalen Tennisverband verhängte 18-monatige Sperre.

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Bildlegende: Setzt sich zur Wehr: Viktor Troicki akzeptiert seine Sperre nicht. Keystone

Troicki war am 15. April nach seiner Erstrunden-Partie gegen Jarkko Nieminen in Monte Carlo zur Abgabe einer Urin- und Blutprobe bestimmt worden. Die Blutprobe gab er jedoch nicht ab, weil er sich nach eigenen Angaben unwohl fühlte.

Sprachloser Troicki

Der Serbe beschreibt die damaligen Geschehnisse auf seiner Homepage so: «Die Doping-Kontrolleurin hat mir den Entschuldigungsbrief diktiert und mich gehen lassen, ohne dass ich die Blutprobe abgeben musste. Und nun werde ich beschuldigt, die Probe verweigert zu haben. Das ist ein Albtraum. Diese enorme Strafe macht mich sprachlos», so der 27-jährige Davis-Cup-Sieger von 2010.