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Über Comeback und die US Open Federer: «Ein 37-Jähriger sollte nicht Favorit sein»

34 Tage nach dem Wimbledon-Out kehrt Roger Federer in Cincinnati auf die Tour zurück. Er fühlt sich «wunderbar».

Mason ist in Aufruhr dieser Tage. Im Vorort von Cincinnati, wo jedes Jahr im August das wichtigste Vorbereitungsturnier auf die US Open stattfindet, macht endlich wieder der König seine Aufwartung.

Drei Jahre nach seiner letzten (siegreichen) Teilnahme in Ohio ist Rekord-Champion Roger Federer zurück. Sieben Mal hat der inzwischen 37-Jährige in Cincinnati schon triumphiert. Erfolgreicher war die Weltnummer 2 nur bei den Turnieren in Halle (9 Titel), Basel (8) und Wimbledon (8).

Im Vorjahr war Federer zwar ebenfalls nach Cincinnati gereist, hatte dann aber kurzfristig wegen Rückenproblemen Forfait erklärt.

Standortbestimmung gegen Gojowczyk

Genau 34 Tage nach seinem Viertelfinal-Out gegen Kevin Anderson in Wimbledon trifft Federer in der Nacht auf Mittwoch (01:00 Uhr Schweizer Zeit) erstmals in seiner Karriere auf den Deutschen Peter Gojowczyk (ATP 47).

Der Baselbieter freut sich auf die 1. Standortbestimmung nach fünfwöchiger Wettkampfpause. «Ich fühle mich wohl, im Training läuft es wunderbar», erklärt Federer am Tag vor seinem Auftaktmatch. Er sei gespannt, wie der Match verlaufen werde.

Ich kann nicht jedes Turnier gewinnen. Das ist mit 37 Jahren nicht möglich.
Autor: Roger Federer

So gerne Federer einen 8. Cincinnati-Triumph feiern würde, das Masters-1000-Turnier bleibt für ihn und die anderen Top-Cracks ein Vorbereitungsturnier. «Das Ziel ist es, bei den US Open topfit zu sein. Dort möchte ich mein bestes Tennis zeigen», so Federer.

Video
Federer über die US Open: «Ein 37-Jähriger sollte nicht Favorit sein»
Aus Sport-Clip vom 14.08.2018.
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In die Favoritenrolle möchte sich der Schweizer nicht drängen lassen. Er sagt: «Ein 37-Jähriger sollte eigentlich nicht der Favorit sein.» Und als ob er seiner Aussage Nachdruck verleihen wollte, fügt der 20-fache Grand-Slam-Champion an: «Ich habe die US Open seit 10 Jahren nicht mehr gewonnen.»

Federer versucht, sich weder von den Medien noch von sich selber unter Druck setzen zu lassen. Ähnlich wie bei den Australian Open 2017 will er unbeschwert ins Turnier steigen: «Ich kann nicht jedes Turnier gewinnen. Das ist mit 37 Jahren nicht möglich.»

Video
Federer erklärt die DNA des Turniers von Cincinnati
Aus Sport-Clip vom 14.08.2018.
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Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 14.8.18, 08:32 Uhr

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Andreas Berta  (sab@dietlikon.ch)
    Eigentlich ist es ganz simpel: wenn Federer keine Fehler macht, hat kein Spieler eine Chance gegen ihn zu gewinnen. Aber eben: wer macht denn nicht auch einmal ein paar davon! Der Unterhaltungswert jedenfalls ist bei jedem seiner Auftritte garantiert ;-)
    1. Antwort von Hans Glück  (Hans-im-Glück)
      Niemand macht keine Fehler.
    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Das ist auch lustig. Sie kennen sicher die Nummer 2100 der ATP Weltrangliste. Bei diesem Spieler ist es genau gleich. Wenn er keine Fehler macht, hat kein anderer Tennisspieler eine Chance gegen ihn.
  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (HoppSchwiiz)
    King Roger sollten wir noch geniessen solang er noch spielt- und solang es ihn noch gibt ganz nebenbei.
    Good Luck, peRFect Legend!
    Und danke es dich gibt!
  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Lunga vita a FedeRer !!