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Überraschung im Paris-Final Youngster Chatschanow zwingt Djokovic in die Knie

Der 22-jährige Karen Chatschanow gewinnt den Final von Paris-Bercy gegen Novak Djokovic souverän mit 7:5 und 6:4.

Legende: Video Chatschanow triumphiert in Paris-Bercy abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
Aus sportpanorama vom 04.11.2018.

Damit hätten wohl die Wenigsten gerechnet: Novak Djokovic (ATP 2) verpasst nach dem umkämpften Halbfinal-Sieg über Roger Federer seinen 4. Turniersieg de suite. Im Final erwies sich der Youngster Karen Chatschanow (ATP 18) als zu stark.

Nach 97 Minuten verwertete der 22-jährige Russe seinen ersten Matchball zum 7:5, 6:4-Sieg. Der Triumph in Paris-Bercy ist Chatschanows bisher grösster Erfolg in seiner noch jungen Karriere und sein 4. Titel auf ATP-Stufe. In diesem Jahr gewann er bereits die Turniere in Marseille und Moskau.

Ausgelaugter Djokovic

Die Partie begann erwartungsgemäss. Djokovic schaffte bereits im 2. Anlauf das Break. Chatschanow reagierte allerdings umgehend und holte sich das Rebreak. Die Entscheidung im Startsatz fiel beim Stand von 5:5, als der Russe dem Serben abermals den Service abnehmen konnte.

Auf den Satzrückstand fand Djokovic keine Antwort mehr. Der Serbe wirkte nach dem über 3 Stunden langen Halbfinal gegen Federer am Samstag entkräftet. Ein Break zum 2:1 reichte Chatschanow, um den Sieg nach Hause zu servieren.

Trösten kann sich Djokovic damit, dass er am Montag auf den Tennis-Thron zurückkehrt. Chatschanow seinerseits macht in der Weltrangliste einen Sprung auf Rang 11.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.11.2018, 16:30 Uhr

26 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf (RenéR)
    Wenig fehlte und Karen Khachanov wäre in Paris Bercy schon früh ausgeschieden. Im 1/8-Finale vs. John Isner viel die Entscheidung im Tiebreak des 3.Satzes. Der Russe musste 2 Matchbälle abwehren! Durch den Sieg vs. Novak Djokovic vollzog er im «Race to London» einen Sprung auf den 11.Rang. Somit ist er bzw. wäre er der 2.Ersatzspieler für die WTF. Ab und zu verzichtet (schon früh) vor allem der 2.Ersatzspieler darauf. Mehrere Absagen von Ersatzspielern gab es auch schon.
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  • Kommentar von jean passant (jean passant)
    Federer kann sich glücklich schätzen, dass er gestern gegen den DJOKER den Kürzeren zog. Hat mich persönlich auch nicht überrascht, da Nole unsere Weltnummer 5 aus dem Baselbiet eigentlich immer schlägt (siehe H2H). Heute im Final gegen den starken Russen wäre Roger gedemütigt worde, so viel steht fest.
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    1. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Kennen Sie den direkten Vergleich zwischen Federer und Đoković überhaupt? Dort führt Đoković gerade einmal 25:22. Und trotz Federers 22 Siegen gegen Đoković behaupten Sie, dass Đoković Federer (übrigens ist dieser die Weltnummer 3, nicht 5) "eigentlich immer schlägt"? Und wieso soll "feststehen", dass Federer den Final heute verloren hätte? Wohl nur, weil Sie ihn offensichtlich nicht mögen, oder? Müssen denn gewisse Leute jeden Tennisartikel dazu nutzen, um Federer durch den Kakao zu ziehen?
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    2. Antwort von Heidy Rüegg (heidy70)
      H2H 24-22!
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    3. Antwort von Ilse König (königin)
      @Passant Blanker Neid kommt durch. Was haben Sie denn schon geleistet?
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    4. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Frau Rüegg, seit Samstagabend 22:25 aus Sicht von Roger Federer, an Grand Slam-Turnieren übrigens 6:9.
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  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    die Jungen sollen kommen! Aber bin froh, haben RF, Nadal, und Djokovic verlängert, sonst hätten wir eine Ära Cilic, Nishikori, Raonic, Dimitrov gehabt, was todlangweilig gewesen wäre. Vielen Dank an die Grossen. Mit Chaschnakov, Tsitsipas, Zverev & co. wird es wohl etwas attraktiver.
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    1. Antwort von Ted Stinson (Ted Stinson)
      Ehrlich gesagt finde ich das Spiel von Nishikori spannender als das von Nole. Nicht falsch verstehen, Nole zeigt immer wieder geniale Counterpunch-Schläge, aber oft spielt er den Ball einfach ins Feld und wartet auf den Fehler des Gegners - worin er sehr gut ist! Aber Kei ist nochmals abwechslungsreicher in seinem Spiel, leider nur mental noch nicht so stark. Chatschanow hat diese Woche aber grandios aufgespielt und verdient gewonnen, und auf Tsitsipas freue ich mich auch, erinnert an jungen RF
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