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Legende: Video Günthard: «So wird es schwierig, Federer zu schlagen» abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.01.2019.
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Überzeugender Federer in Perth Günthardt: «Viel besser kann man nicht aufschlagen»

Roger Federer hat beim Hopman Cup einen gelungenen Saisonstart gefeiert. Auch SRF-Experte Heinz Günthardt ist beeindruckt.

4 Spiele im Einzel, 4 Siege, dabei keinen Satz und nie den Aufschlag abgegeben – Roger Federers Saisonstart in Perth verlief äusserst vielversprechend. Diese Einschätzung teilt auch Heinz Günthardt. Der SRF-Tennisexperte hebt dabei zwei Grundpfeiler hervor:

Den Aufschlag:

«Viel besser als Federer beim Hopman Cup kann man nicht servieren», bilanziert Günthardt. Wenn der Schweizer so aufschlage, werde es auch in Melbourne äusserst schwierig werden, ihn zu bezwingen. Die Frage sei nur: Sind die Bedingungen in Melbourne tatsächlich so schnell wie in Perth?

Das Netzspiel:

«Die Art und Weise, wie er am Netz gespielt hat, hat mich beeindruckt», so Günthardt. In der Partie gegen Alexander Zverev habe Federer praktisch ausschliesslich «Serve and Volley» gespielt – und dies äusserst erfolgreich. «Das hat dazu geführt, dass Zverev nie einen Rhythmus gefunden hat. Das wird auch anderen Gegnern in Melbourne passieren», ist Günthardt überzeugt.

Legende: Video Die Live-Highlights bei Federer-Zverev abspielen. Laufzeit 02:31 Minuten.
Aus sportlive vom 05.01.2019.

Die Auftritte Federers beim Hopman Cup machen definitiv Lust auf mehr – und lassen für die Australian Open (ab 14. Januar) hoffen. Dort gehört der Schweizer auch für Günthardt zu den ganz grossen Favoriten.

Federer so aggressiv wie 2017?

Der Zürcher ist guten Mutes, dass Federer in Melbourne wie in den vergangenen beiden Jahren den Titel gewinnen kann. «So wie er in Perth gespielt hat, hat er bereits 2017 gespielt. Er hat so stark serviert, dass er in den Returngames befreit aufspielen und die Ballwechsel verkürzen konnte.»

Dies dürfte für den 37-Jährigen auch in dieser Saison das Erfolgsrezept sein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.01.2019 09:00 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    "Die Frage sei nur: Sind die Bedingungen in Melbourne tatsächlich so schnell wie in Perth?" Jetzt mal ganz im ernst, die eigentliche frage/Bedingung sei: schwächelt die nummer 1 - in diesem fall Novak Djokovic wieder oder ist er wieder angeschlagen wie 2017 und 2018...Topfavorit ist Djokovic dann Federer und Nadal....Das ist keine provokation, sondern nur eine tatsache und das seit 2008 das Roger nur grand slams gewinnt wenn der aktuell beste spieler verletzt ist,vor 10 jahren war nadal verletzt
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    1. Antwort von Andreas Lehmann (Alemon)
      Das ist sicherlich keine Tatsache! Gegen Zverev hat man es doch gesehen: Wenn Federer körperlich 100% fit ist und der Kopf stimmt, ist er nach wie vor kaum zu schlagen. Nur verlangt ein Grandslam mental und körperlich sehr viel ab, da ist es normal, dass nicht durchgehend das gleiche Niveau gehalten werden kann, vor allem im höheren Alter nicht. Wer aber das Profitennis regelmässig verfolgt, sieht, dass der Ausgang eines Spiels viel stärker von Federers Verfassung abhängt und weniger vom Gegner.
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    2. Antwort von tom martini (tomline)
      Mal sehen, ob es genügend junge Spieler gibt, die den Ball 1x mehr rüber spielen können wie ihr Djokovic. Hier gehts nur um dieKondition, wie gesehen gegen Agut gerade. Zugegeben tut sich jeder schwer gegen Djoker, da man den nicht weg schiessen kann, man muss die langen Rallies gehen und 1x länger rüber spielen. Fitnes und nicht Spielwitz ist hier die einzige Devise, und ich glaube die wird dem 31 bzw. bald 32 jährigen dann auch vermehrt fehlen. Federer ist ein Künstler, Djokovic ein Arbeiter.
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    3. Antwort von Lars Hönighaus (Ryder)
      Federer selbst war bei den US Open und in Wimbledon des letzten Jahres nicht hundertprozentig fit aufgrund seiner Schlaghand. Trotzdem kommt es Ihnen nicht in den Sinn, die Turniersiege von Djokovic bei eben diesen Turnieren kleinzureden. Übrigens zu recht nicht, weil es eine Respekt-losigkeit wäre. Genau diese Respektlosigkeit legen Sie aber gegenüber den von Federer seit 2008 gewonnen Grand Slams an den Tag. Beide, Djokovic wie Federer, haben ihre Grand Slams absolut verdient gewonnen. Punkt.
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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (Federer_IST_Gott)
    Fedi wird schon wissen was er tut.
    Egal was er macht, er hat es schon zigtausende Male gemacht.
    Ich bete um den 101(Perth war ja Nr 100 oder?) Titel!
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    1. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      der hopman cup ist kein ATP turnier und zählt somit nicht zu den titeln. nummer 100 steht noch aus. hoffen wir 2019 wird dies geschehen.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Gutknecht, zu wem beten Sie um den nächsten Titel? Aufgrund Ihrer selbst gewählten Bezeichnung "Federer_IST_Gott" nehme ich an, dass Sie zu Federer beten und in seiner Religionsgemeinschaft den Zehnten bezahlen. Zu einem Gott würde auch passen, dass er alles, was er macht, schon zigtausende Male gemacht hat. Aber wie viele Turniere hat RF bisher gewonnen? Zigtausende? Wie viel mal hat er geheiratet? Zigtausend Male! usw.
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    3. Antwort von Dennis Gutknecht (Federer_IST_Gott)
      Herr Spirig: Sorry, da kenn ich mich net so gut aus.
      Herr Graf: Federer ist für MICH der kompletteste Sportler den Ich kenne
      Wie Sie zu unserer Legende stehen ist ihnen überlassen, aber deswegen müssen Sie meine Wortwahl nicht kritisieren.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Auch Belinda hat einen sehr guten 1.Aufschlag! Was ihr noch fehlt ist eine gewisse Konstanz, die wir mit der Zeit und Anzahl Spielen aber noch kommen!
    Sie hat auch sehr gut Mix gespielt und auch gegen Deutschland den "entscheidenden Punkt" gebucht! Bravo Belinda!
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