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Wawrinka: «Konnte in Antwerpen Selbstvertrauen tanken»
Aus Sport-Clip vom 22.10.2019.
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Vor dem 1. Spiel in Basel Wawrinka trotzt den Schmerzen – und hat Lust auf Olympia

Stan Wawrinka startet gegen den Uruguayer Pablo Cuevas in die Swiss Indoors in Basel.

Stan Wawrinka ist nach der unnötigen Niederlage im Final von Antwerpen gegen Andy Murray nicht im Jammertal versunken. «Natürlich hatte ich den Sieg eigentlich schon in der Hand», gab er in Basel zu. «Es haben, ein, zwei Punkte gefehlt, vielleicht auch ein wenig Glück. Am Ende tut mir diese Niederlage aber nicht so weh.»

Um diese Aussage zu verstehen, muss man Wawrinkas Hintergrund der letzten Monate verstehen. Bereits die US Open, wo er im Viertelfinal am Aufsteiger Daniil Medwedew scheiterte, spielte er unter beträchtlichen Schmerzen. «Ich leide an einer Entzündung an den Fersen und Sehnen beider Füsse», erklärte der 34-jährige Waadtländer.

Ich bin immerhin 15. im Jahresranking. Es ist ein gutes Jahr.
Autor: Stan Wawrinka

Wawrinka musste eine Pause einlegen und auf die Turniere in St. Petersburg und in Asien verzichten. Auch die Teilnahme in Antwerpen stand bis kurz vor Turnierbeginn auf der Kippe. «Zwei, drei Tage vorher war ich noch nicht sicher, ob ich spielen kann.» Er ging das Risiko ein – und wurde dafür belohnt.

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Der Antwerpen-Final zwischen Wawrinka und Murray
Aus Sport-Clip vom 20.10.2019.
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«Dass ich mit einer so kurzen Vorbereitung so gut spielte, zeigt doch, dass mein Jahr nicht so schrecklich war», fügte er mit einem Schmunzeln an. Da hat er durchaus recht. «Ich bin immerhin 15. im Jahresranking. Es ist ein gutes Jahr», betonte der dreifache Grand-Slam-Champion. Auch wenn noch einiges mehr drin gelegen wäre.

Erste Aufgabe gegen Cuevas

Schmerzfrei ist Wawrinka auch jetzt noch nicht, für die Swiss Indoors hat er sich dennoch einiges vorgenommen. Er bestreitet seine Auftaktpartie am Mittwoch gegen den Uruguayer Pablo Cuevas (ATP 45). «Er ist ein Spieler mit einem guten Händchen und viel Talent», warnt der Romand.

Ich rechne mit Kampf gegen mich selber, wie immer in den ersten Runden.

«Aber er fühlt sich auf Sand sicher wohler, weil er da mehr Zeit hat.» Wawrinka rechnet auch mit einem «Kampf gegen mich selber, wie immer in den ersten Runden. Ich habe hier ja noch nie unglaublich gut gespielt. Ich zögere, ich verkrampfe mich ...».

Die Lust auf Olympia

Zögern tut Wawrinka auch noch, wenn es um die Olympischen Spiele im kommenden Sommer geht. «Ich würde gerne in Tokio spielen, die Lust ist da. Aber ich muss den Turnierkalender noch mit meinem Team im Detail festlegen.»

Wie Roger Federer wäre allerdings auch der Romand auf eine von zwei Wildcards vom internationalen Tennisverband angewiesen, da er zuletzt im Davis Cup nicht gespielt hat und auch die Reise nach Peru im März nicht mitmachen wird.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.10.2019, 18:50 Uhr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Decasper  (Roger Decasper)
    Wildcard für Olympia aber beiden nur geben, wenn sie auch zusammen Doppel spielen! Das müsste dann ja quasi eine vorprogrammierte Medallie sein.
    1. Antwort von Keller Beat  (BeatKeller)
      wenn ich das richtig verstehe vergibt der internationale Tennisverband die Wildcards, nicht der schweizerische. Dass der die 2 zur Verfügung stehenden Wildcards an 2 Schweizer vergibt ist doch etwas viel verlangt.