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Wawrinka: «Ich hatte viel Support» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 19.08.2015.
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ATP-Tour Wawrinka: «Kyrgios hat sich nicht entschuldigt»

Die Verbal-Attacke von Nick Kyrgios in Montreal beschäftigt Stan Wawrinka noch immer. Der Schweizer sagte nach seinem Auftaktsieg in Cincinnati, der Australier habe sich - entgegen dessen Aussagen - noch nicht bei ihm entschuldigt.

Es war Stan Wawrinka deutlich anzumerken, dass er im Spiel gegen Borna Coric mit den Gedanken nicht immer auf dem Court war. Der Schweizer war extrem fehleranfällig und hatte immer wieder kleinere Aussetzer. «Ich habe versucht, meinen Job zu machen», erklärte der 30-Jährige nach dem erknorzten Sieg gegenüber «Sky Sports».

Eine Entschudigung? Von wegen!

Die Geschichte um die Unterstellung von Nick Kyrgios, sein Kollege Thanasi Kokkinakis habe mit Wawrinkas Freundin geschlafen, beschäftigt den Romand offenbar immer noch. «Die Leute sehen nicht, welche Konsequenzen das für die involvierten Leute hat», sagte der 30-Jährige.

Er hat sich gar nicht entschuldigt. Aber ich würde lieber nicht über ihn reden. Danke.
Autor: Wawrinka über Kyrgios

Darauf angesprochen, ob er glücklich sei, dass sich Kyrgios wenigstens bei ihm entschuldigt habe, reagierte Wawrinka überrascht: «Uh, er hat sich gar nicht entschuldigt. Aber ich würde lieber nicht über ihn reden. Danke.»

Vekic spricht erstmals über den Vorfall

In der Zwischenzeit hat sich auch Donna Vekic, die angebliche Freundin Wawrinkas, zu Wort gemeldet. Gegenüber kanadischen Medien sagte die 19-Jährige: «Es ist sehr enttäuschend, dass so etwas in unserem Sport passiert, und ich hoffe, dass es nicht noch einmal vorkommen wird. Das ist kein gutes Image für unseren Sport.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 18.8.15, 18:45 Uhr.

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Kyrgios: «Ich habe mich entschuldigt»
Aus Sport-Clip vom 14.08.2015.
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14 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump , Zürich
    Auch im Tennis reissen Sitten ein, die schon lange im Fussball und Eishockey zu beobachten sind. Auch Tennis ist halt kein Gentleman-Sport mehr. Heute geht es um zu viel PR-Werbung und um zu viel Geld und Einfluss, da drehen auch Junge durch. ABER: Es ist diesen Männern - inkl. Federer und Wawrinka - deutlich anzumerken, dass sie noch nie richtig arbeiten mussten und nie Wehrdienst geleistet haben. Das Leben im wirklichen harten Alltag ist ihnen fremd, deshalb diese PR-Heulerei.
    1. Antwort von A. Vögeli , Basel
      Oh ja. Der Wehrdienst. Das ist mal eine tolle Schule fürs Leben...
    2. Antwort von Stefan Fritsche , HuaHin
      Ihre Aussage ist ein wenig "Stump". oder "Stumpsinn" Gerade Schweizer Frauen reden über den Wehrdiensteffekt. Bravo. Gerade mal 200-300 freiwillige Frauen melden sich pro Jahr zu unserer Landesverteidigung, im Verhältnis zu 10 000den Männern die Eingezogen werden. Da würde ich eher etwas leiser treten. Von Sport scheinen Sie auch nichts zu verstehen. Haben Sie zum schnellen Regenerieren schon mal ein Eisbad genommen? Mit Verlaub. Grüsst. Stefan Fritsche.
    3. Antwort von Juha Stump , Zürich
      Erstaunlich, dass hier nur zwei Kommentare kommen. Anscheinend versteht der Stump halt doch etwas mehr von Sport, als der Mann in China (?) das zu glauben scheint. Zudem läuft sein Kommentar völlig am Thema vorbei. - Was eure "Götter" RF und Stan mit ihren dünnen Nervenkostümen betrifft: Lange sind sie nicht mehr dabei, ihr könnt euch schon darauf einstellen. In den nächsten Jahren wird das Tennis von Djokovic und Murray dominiert, da könnt ihr noch so viel und noch so lange heulen.
    4. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Die besten Tennisspieler kommen eh alle aus Israel. Sie haben alle Wehrdiensterfahrung (sogar die Frauen!), das merkt man ihnen an. Sie setzen sich mit ihrem Biss teilweise über ein Jahrzehnt an der Weltspitze fest und drehen auch immer wieder Spiele, bei denen sie zwei Sätze im Rückstand sind, selbst wenn sie auf dem Spielfeld vom Gegner mit unpassenden Äusserungen provoziert werden. Im Gegensatz zu Federer und Wawrinka haben sie ein dickes Nervenkostüm, weshalb sie diese regelmässig schlagen.
  • Kommentar von Pia Müller , 9443 Widnau
    Diese primitiven Australien-Typen kennen wir. Sie gehören NIE in die ATP-Tours! Wir haben da echte Tennis-Persönlichkeiten wie RF, Nadal, Djokovic, Murrey, etc. Da müsste der Welt-Tennisverband mal endlich dahinter und diese mit mind. 12 Monaten Sperre bestrafen, Geldstrafen sind noch nichts für diese ATP-Spieler. Stan Wawrinka muss aber auch mal betr. "seinen privaten Geschichten" endlich in's Reine gehen !!!
    1. Antwort von Gysler A , VD
      @ Pia: danke, bin der gleichen Meining: mind. 1 Jahr Sperre, nebst Geldstrafe, aber nicht $10'000, sondern $100'000. Ungehobelte Australier im Tennis kennen wir: Lleyton Hewitt war auch so einer, bis man ihn gewaltig in die Schranken gewiesen hat, sowohl von ATP als auch von seinem Betreuerkreis.
  • Kommentar von Seppli Moser , ZH
    Kyrgios hat das auf dem Platz quasi zu sich selbst gesagt. Und dann dieser Hype. Kleinliche Gesellschaft. Bei jedem Pips zeigt man heute mit dem Finger auf Leute. Kyrgios hat überhaupt nichts getan, er kann mit sich reden was er will. Zudem ist Sport nun mal mit hoher emotionaler Anspannung verbunden.
    1. Antwort von M. Degen , Basel
      sorry, so etwas Schwaches habe ich noch selten gehört/gelesen!
    2. Antwort von Franz Huber , Bülach
      Ja genau Seppli, deshalb hat Er ja auch nach dem, "Kokkinakis b....d yr gf" auch noch "sorry to tell you that mate" gesagt. Der hat das schon so gemeint, und hatte auch Erfolg mit der Taktik. Gegner abgelenkt, Spiel gewonnen. Das aber dieser Spruch Wawrinka so getroffen hat, und Ihn bis jetzt immer noch beschäftigt, möchte ich jetzt auch nicht Kyrgios anlasten. Da muss Wawrinka dann wohl mit seiner neuen Freundin noch ein klärendes Gespräch führen. Und dann wieder nach vorne blicken.
    3. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Jetzt muss der arme Kyrgios auch noch wegen nichts 10'000$ bezahlen. Der arme Kerl. :(