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ATP-Tour Wawrinka mit harzigem Auftaktsieg

Stanislas Wawrinka ist der Auftakt zum ATP-Turnier in Gstaad geglückt. Der Schweizer setzte sich trotz einer Schwächephase gegen den Spanier Daniel Gimeno-Traver (ATP 62) in 2 Sätzen durch und trifft im Viertelfinal nun auf Feliciano Lopez (Sp).

Stanislas Wawrinka siegte gegen Daniel Gimeno-Traver nach gut eineinhalb Stunden mit 7:5, 7:6 und hat somit auch das 2. Aufeinandertreffen gegen den Spanier ohne Satzverlust für sich entschieden.

Beim Schweizer war die Erleichterung nach dem Startsieg gross: «Es ist bekannt, dass ich es in den letzten Jahren in Gstaad nicht einfach hatte. Dieser Sieg war für mich sehr, sehr wichtig.»

Viele Breakchancen ungenutzt

Wawrinka zeigte bis zum 4:0 im 2. Satz eine äusserst solide Vorstellung und schien einem klaren Sieg entgegenzusteuern. Vor allem bei eigenem Aufschlag agierte der Romand eineinhalb Sätze lang sehr souverän. Im 1. Durchgang gestand er seinem Gegner sogar nur 4 Punkte zu.

Audio
Wawrinka in Gstaad im Viertelfinal (Radio SRF 4 News, Morgenbulletin)
00:38 min
abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.

Weil der Lausanner im 1. Umgang zu viele Breakchancen ungenutzt liess, musste er aber dennoch den Umweg über einen «long set» gehen. Mit dem 6. Breakball sicherte sich Wawrinka schliesslich nach 40 Minuten den 1. Satz.

Viele Fehler nach starkem Beginn

Mit dem Doppelbreak im Rücken schlichen sich bei Wawrinka im 2. Satz immer mehr Fehler ein. Gimeno-Traver wusste dies auszunutzen, gewann 5 der folgenden 6 Games und rettete sich ins Tie-Break. Dort behielt Wawrinka dank zwei Mini-Breaks mit 7:4 die Oberhand.

4. Duell mit Lopez

Viertelfinal-Gegner von Wawrinka ist Feliciano Lopez (ATP 29), der gegen Alexander Kuznetsow souverän mit 6:4 und 6:3 gewann. Für Wawrinka ist es das 4. Aufeinandertreffen mit dem 31-jährigen Spanier. Zuletzt setzte er sich beim Sandplatzturnier von Monaco im vergangenen Jahr ohne Probleme mit 6:1 und 6:4 durch.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant , thun
    @Bojan. Es sind eigentlich alle auf Sand gross geworden, auch in der Schweiz. Auch die Amis spielen viel auf Sand. Die Übermacht der Hispanos könnte man höchstens mit den klimatischen Gegebenheiten erklären, da sie viel weniger auf Hallen ausweichen müssen. Ferrer, Nadal und Del Potro und auch Almagro sind keine reinen Sandspezialisten. Ihre Gegenerklärung ist nicht ganz stichhaltig. try again.
  • Kommentar von jean passant , thun
    2 Argentinier und 6 Spanier also die Hälfte des Feldes aus dem "Hispanoraum". Da wird klar wer das Welttennis wirklich dominiert. Die Schweiz hat zu wenig "Gegenargumente", Stan hat's gut gemacht. Bisher hat er aber nie über längere Zeit auf Topniveau gespielt und Gstaad war nicht sein Turnier. Ich bleibe bei der Prognose, dass der Final ohne Schweizerbeteiligung stattfinden wird. Ein Hispano gewinnt.
    1. Antwort von Bojan , Zürich
      Oh, welch Wunder. Es ist Sand!!! Logisch sind da viele Spanier oder Argentinier gut mit dabei. Die meisten sind auf dem Belag aufgewachsen. Sie sind ein ganz Aufmerksamer, und wie immer ein unglaublich kompetenter Tennisexpert..
    2. Antwort von Ulrich Schuller , Zürich
      @ passant: Es sind aber auch schon zwei Spanier ausgeschieden!
  • Kommentar von Ulrich Schuller , Zürich
    Well done Stan!