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ATP-Tour Wawrinka scheitert an Dolgopolow

Wie in Indian Wells ist Stanislas Wawrinka auch am ATP-1000-Turnier von Miami im Achtelfinal ausgeschieden. Der Weltranglisten-Dritte verlor gegen den Ukrainer Alexandr Dolgopolow (ATP 23) 4:6, 6:3, 1:6.

Wie schon vor 9 Tagen gegen Roger Federer fiel zunächst Alexandr Dolgopolows elegante Spielweise auf. Im Gegensatz zum klar verloren gegangenen Halbfinal von Indian Wells war das Spiel aber nicht nur schön, sondern auch effektiv: Der Ukrainer besiegte Stanislas Wawrinka in drei Sätzen mit 6:4, 3:6 und 6:1.

Wawrinka zieht schlechten Tag ein

Wawrinkas zweite Niederlage des Jahres nach dem Achtelfinal-Out in Indian Wells gegen den Südafrikaner Kevin Anderson hatte sich relativ früh abgezeichnet. Der Romand, der in Miami noch nie im Viertelfinal stand, bekundete mit dem stetig drehenden Wind grosse Mühe.

Auch die Körpersprache wirkte weniger entschlossen als noch beim überzeugenden Sieg gegen Edouard Roger-Vasselin im Sechzehntelfinal. Vor allem an seinem Returnspiel krankte der Lausanner über weite Strecken der Partie.

Zu hohe Fehlerquote zum Auftakt

Den Startdurchgang hatte Wawrinka durch zwei frühe Aufschlagsverluste hergegeben. Vor allem der zweite davon, den er mit einer Serie an Eigenfehlern verschenkte, war vermeidbar. Im zweiten Satz stabilisierte Wawrinka sein Spiel und holte sich das entscheidende Break beim Stand von 4:3.

Déjà-vu im Schlussdurchgang

Im Schlusssatz wiederholte sich dann aber die Geschichte aus dem ersten: Ein komplett missglücktes Aufschlagsspiel brachte Dolgopolow 2:0 in Front. Den Anschluss konnte der zu unkonstant agierende Wawrinka nicht mehr herstellen. Dolgopolow zog durch, breakte den Schweizer abermals und entschied die Partie nach 105 Minuten für sich.

Dolgopolow, der in Indian Wells gegen Rafael Nadal den wichtigsten Sieg seiner Karriere feiern konnte und heuer nun bereits sechs Top-20-Spieler bezwungen hat, setzt mit dem Sieg gegen Wawrinka das nächste Ausrufezeichen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Raffi , Maima
    Unkonstant ist richtig. Leider wieder der Wawrinka von früher. Wenn das Spiel nicht läuft reisst plötzlich der Faden ganz. Er hadert mit sich, den Umständen oder den Linienrichtern. Gibt noch mehr Punkte weg. Und dann ist plötzlich der ganze Satz weg und das Spiel verloren. Wenn der Punkt gespielt ist, ist er vorbei. Fokus auf den nächsten Punkt richten. Darin sind RF, Nadal und Djoker besser als die anderen.
  • Kommentar von i.h , zürich
    Bravo Pia :-)
  • Kommentar von Pia Müller , 9444 Diepoldsau
    Oh diese bösen Zungen hängen mir zum Hals raus. Nun hat mal STAN verloren und schon sind seine vergangenen grossartigen Siege der letzten Monate wieder nicht mehr in diesen Pessimisten-Hälsen. Traurig, typisch CH- ! Sollte RF im 4 Final aussteigen müssen, dann wird das gleiche böse Geschwätz erscheinen.
    1. Antwort von Hans Imdoof , Bärn
      Aber garantiert!