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Zusammenfassung Wawrinka - Stachowski
Aus sportaktuell vom 20.02.2015.
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ATP-Tour Wawrinka scheitert in Marseille an Stachowski

Stan Wawrinka ist im Viertelfinal des ATP-250-Turniers in Marseille ausgeschieden. Der Romand unterlag überraschend dem Ukrainer Sergej Stachowski (ATP 59) in 3 Sätzen.

Stan Wawrinka musste sich Sergej Stachowski nach 1:51 Stunden mit 4:6, 6:3 und 4:6 geschlagen geben. Damit hat der Lausanner erstmals in diesem Jahr den Einzug in einen Halbfinal verpasst.

Im 3. Durchgang hatten beide Akteure ihre Aufschläge mehr oder weniger problemlos durchgebracht. Bis zum Stand von 4:5 aus der Sicht des Schweizers: Wawrinka kassierte sein 2. Break der Partie, was gleichbedeutend mit der Entscheidung war.

Der Australian-Open-Halbfinalist hatte einen kapitalen Fehlstart hingelegt und geriet bereits im 1. Game des Spiels mit Break in Rückstand. Der 29-Jährige bekundete vor allem mit der aggressiven Spielweise des Ukrainers (nicht weniger als 59 Netzangriffe) grosse Mühe.

1 Game, 17 Mal Einstand, 18 Minuten

Ein Doppelbreak konnte Wawrinka bei seinem nächsten Aufschlag nur mit grosser Mühe verhindern. 17 (!) Mal gingen die beiden Spieler über Einstand, das Game dauerte geschlagene 18 Minuten. Gleich danach bot sich Wawrinka beim Stand von 2:3 die Chance zum Rebreak, doch konnte er eine 40:0-Führung nicht ausnutzen.

Im 2. Durchgang stellte der Lausanner mit dem Servicedurchbruch zum 3:1 die Weichen auf Satzgewinn. Den Schwung konnte er aber nicht in den Entscheidungssatz mitnehmen. Wawrinka wird nun 3 Wochen pausieren, ehe er seinen nächsten Auftritt Mitte März im kalifornischen Indian Wells hat.

Seltener Sieg für Stachowski

Für Stachwoski war es erst der dritte Sieg gegen einen Top-Ten-Spieler, der zweite gegen einen Schweizer. 2013 hatte er in Wimbledon Roger Federers Serie von 36 Grand-Slam-Viertelfinals in Folge mit einem sensationellen Erfolg beendet.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 20.02.2015, 22:20 Uhr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Kevin Loosli , Basel
    Ja, dieser Serge Stachowski hat in Wimbledon 2013 auch Roger Federer rausgeschmissen. Er beherrscht ein sehr gutes Netzspiel.
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  • Kommentar von Amateur , Aarau
    Stakhovsky hat den Sieg absolut verdient. Er wirkte spritziger, schneller, entschlossener, konzentrierter, riskierte viel und es ging vieles auf. Immer wieder zahlte sich sein gutes Netzspiel aus. Bei Stan hingegen ging vieles nicht, weder Vorhandn och Backhand noch Aufschlag waren berauschend, manchmal richtig schlecht. Schade, dass er im 3. Satz im dümmsten Moment ein miserables Aufschlagspiel zeigte. Das reichte problemlos für Break und Sieg Stakhovsky. Ein Tiebreak wäre interessant gewesen.
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