Zum Inhalt springen

Header

Audio
Medwedew schlägt in Genf auf (Radio SRF 1)
Aus Tennis vom 06.05.2022.
abspielen. Laufzeit 11 Sekunden.
Inhalt

Weltnummer 2 mit Wildcard Hochkarätiges Teilnehmerfeld: Medwedew gibt Comeback in Genf

Das Geneva Open hat sich mit Daniil Medwedew (ATP 2) für die Austragung 2022 eine grosse Nummer geangelt.

Die erste der drei Wildcards des Geneva Open wurde an Daniil Medwedew vergeben. Der Weltranglisten-Zweite wird in Genf sein Comeback geben, nachdem er sich im vergangenen Monat einer Operation zur Behandlung eines Leistenbruchs unterzogen hatte.

Der Russe war nach seinem Finaleinzug an den Australian Open am 22. Februar dieses Jahres die 27. Weltnummer 1 der Geschichte geworden, musste diese Position mittlerweile aber wieder an Novak Djokovic abgeben. Der 26-jährige Medwedew hat 13 Titel in seinem Palmarès, darunter mit den US Open 2021 einen Grand-Slam-Triumph.

Auch Ruud und Shapovalov dabei

Neben Medwedew stehen mit Titelverteidiger Casper Ruud (ATP 7) und dem Finalisten der Ausgabe 2021 Denis Shapovalov (ATP 16) zwei weitere Aufstrebende der neuen Tennis-Generation in Genf am Start. Zudem wird auch Grand-Slam-Sieger Dominic Thiem dabei sein.

Die Geneva Open finden vom 14. bis 21. Mai auf den Plätzen des TC Genève im Parc des Eaux-Vives statt.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Das Welttennis (ATP und WTA) hat es nicht nötig, an Olympischen Spielen teilzunehmen, wo ja ohnehin pro Land höchstens eine Dame und ein Herr mitmachen kann. Deshalb ignorieren die Tennisverbände die klare Forderung des IOC auf Ausschluss russischer und weissrussischer Athlet/innen und schieben den Schwarzen Peter den Veranstaltenden zu. Wer, wie das "kleine" Turnier in Genf nur mit Weltstars Aufmerksamkeit und damit Geld generiert, unternimmt deshalb einfach nichts wie die drei Affen.
    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Die Richtlinien (bzw. Obhut) für die Olympischen Spiele erfolgen von der ITF, dem Welttennisverband und nicht von der ATP oder WTA. Pro Nation können insgesamt max. 6 AthletInnen pro Geschlecht teilnehmen. Im Einzel jeweils max. 4 SpielerInnen und nicht nur eine oder einer. Die maximale Anzahl kann natürlich nicht jede Nation stellen, massgebend sind vor allem die Weltranglisten.
    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Die Anzahl von "Weltstars" beim Turnier in Genf hält sich in Grenzen. Daniil Medvedev braucht nach seiner Operation Spielpraxis. Ansonsten wäre er in Genf, direkt vor den French Open, nicht am Start. Gleiches gilt für Dominic Thiem. Wie schon erwähnt, Tennis ist in 1.Linie kein Mannschaftssport. Viele Tennisprofis, Betreuer und Experten sind gegen das "Wimbledon-Boykott". In etlichen anderen Sportarten existiert kein Boykott, dies zurecht.
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Sehr schön, dass man in Genf vernünftig ist und keine sinnlosen Sportler-Boykotte macht. Bravo!
    Konzerte mit russischen Künstlern, russische Literatur-Festivals oder die Teilnahme von russischen Biathleten, Tischtennisspielern oder Mountainbikern irgendwo zu verbieten, hat absolut keinen Einfluss auf den Krieg, Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft in Russland.
    Verbieten um des Verbietens willen, ist einfach nur idiotisch!
    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Anbei sei erwähnt, Russland und Belarus wurde im Biathlon die Teilnahme verboten. Biathlon ist jeweils nicht nur eine Einzelsportart an sich sondern gleichzeitig auch Mannschaftssport.
  • Kommentar von Martin Rohr  (Balou)
    Bei fast allen Sportarten funktioniert der Boykott, ausser anscheinend im Tennis, da geht es wahrscheinlich um zu viel Geld. Oder will es sich Genf für die Zukunft nicht mit wohlhabenden Russen verscherzen? Auf jeden Fall traurig.
    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Der Boykott wird vor allem bei den Mannschafts-Sportarten angewendet. Die ATP-Tour wird von Einzelsportlern bestritten (die Doppelkonkurrenz soweit auch). Somit ist Tennis diesbezüglich keine Ausnahme und mit Genf als Austragungsort hat dies schon gar nichts zu tun.