Zum Inhalt springen
Inhalt

ATP-Tour Wenn's zählt besser: Federer besiegt Wawrinka

Roger Federer gewinnt das Schweizer Duell in Indian Wells und holt sich den 2. Titel des Jahres. Im Final besiegt er Stan Wawrinka 6:4, 7:5.

  • Zweiter Schweizer Titel in Indian Wells: Martina Hingis gewann im Doppel
  • 90. Titel für Federer auf der ATP-Tour
  • Der Baselbieter rückt in der neuen Weltrangliste auf Rang 6 vor
  • Nächste Station für Federer und Wawrinka: Das ATP-1000-Turnier in Miami, das am Mittwoch beginnt
Legende: Video «100-prozentig» out: So irrt sich der Schiedsrichter abspielen. Laufzeit 00:33 Minuten.
Aus sportlive vom 19.03.2017.

Wie gross Federers Selbstvertrauen derzeit ist, musste Wawrinka schnell erfahren: Mit 4 Winnern gab der Baselbieter gleich in seinem ersten Aufschlagspiel den Tarif durch. Doch Wawrinka liess sich davon nicht beirren und zeigte sich seinerseits bei eigenem Service souverän. Bis zum 5:4 für Federer brachten beide Schweizer ihren Aufschlag durch und gaben nie mehr als 2 Punkte ab.

Schiedsrichterentscheid als Zünglein an der Waage?

Bitter für Wawrinka: Für die Vorentscheidung im 1. Satz sorgte ein Fehlentscheid des Schiedsrichters. Ein Ass Wawrinkas wurde zu unrecht out gegeben, der Romand verzichtete auf eine Challenge und es hiess statt 40:15 30 beide. Federer liess sich danach nicht zweimal bitten und holte sich den 1. Satz mit 6:4.

Doch dann sorgte Wawrinka für eine Premiere:

  • Zum 1:0 breakte er Federer bei dritter Möglichkeit.
  • Es war der erste Aufschlagverlust von Federer in diesem Jahr in Indian Wells.
  • Zuvor hatte der 35-Jährige nur im Achtelfinal gegen Rafael Nadal einen Breakball abwehren müssen.
Legende: Video Der Match geht an Federer, dieser Punkt an Wawrinka abspielen. Laufzeit 00:18 Minuten.
Aus sportlive vom 19.03.2017.

Wenig später bot sich Federer aber die Chance zum Rebreak, diesmal nutzte Wawrinka die Möglichkeit zur Challenge aber, bekam Recht und ging stattdessen mit 2:0 in Führung. Das Rebreak holte sich Federer allerdings zum 2:2 doch noch.

Geburtstagsgeschenk für Trainer Ljubicic

Weil die beiden Schweizer sich bei eigenem Aufschlag danach wieder steigerten, sah alles nach einem Tiebreak aus. Doch Federer zeigte sich am Ende noch einmal wacher als Wawrinka. Am Geburtstag seines Trainers Ivan Ljubicic breakte er zum 7:5 noch einmal und sicherte sich so zum 5. Mal den Titel in Indian Wells.

En passant stellte Federer noch einen neuen Rekord auf: Er ist neu der älteste Sieger eines ATP-1000-Turnier in der Profi-Ära seit 1968. Bislang hielt Andre Agassi diese Bestmarke, der 2004 im Alter von 34 Jahren und 3 Monaten in Cincinnati gewonnen hatte. Federer ist mittlerweile 35 Jahre und 7 Monate alt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.03.17, 21:00 Uhr

23 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Ich wusste es doch, mit ihm ist der dritte Gesandte Gottes Mensch geworden. Nach Jesus und Mohamed hat uns Gott nun noch einen Rogmed Federus geschenkt. Jetzt sind wir Schweizer das auserwählte Volk, in Herrlichkeit amen..
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Stefan Signer (SSP)
      Ihr stetes belehrendes Vordrängen zu Allem und Jedem ermüdet.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      D. Schmudel, wann kommen Ihre ersten Vorschläge zum Aufstellen von Federer-Statuen? Diese Götterverehrung - und nicht nur von Ihnen - wird immer perverser. Ein Vaterunser, das auf Federers Namen umgeschrieben wurde, gibt es ja bereits in einer seiner Biografien.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von D. Schmidel (D. Schmidel)
      @Signer, Vielen Dank für Ihre Bestätigung, dass ich das Richtige geschrieben habe. Aber vielleicht stehen Sie ja in der Kontrolllesepflicht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Wer jetzt noch daran Zweifelt das er der grösste Sportler aller Zeiten ist dem ist nicht zu Helfen. Er ist nicht nur der beste Tennisspieler aller Zeiten, er ist einfach Perfekt in Athletik und Spiel, in Eleganz und Koordination, wie man es nur sein kann. Da spielt ein Stan mit Abstand die beste Partie der Woche, ja eine herausragende Partie, und ist trotzdem Chancenlose, das zeigt das die Bezeichnung "King" eigentlich schon fast understatement ist. Ich gebe zu ich bin hin und weg.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Der grösste Sportler aller Zeiten? Das haben wir hier vor wenigen Monaten bereits ausdiskutiert - und nicht nur ich bin zum Schluss gekommen, dass auch noch andere dafür in Frage kommen. So bezeichne ich selber immer noch Michael Phelps als den grössten Sportler aller Zeiten, was die Erfolge betrifft. War Federer zum Beispiel schon als 15-Jähriger bei Olympischen Spielen dabei und als 19-Jähriger schon sechsfacher Olympiasieger? Auch 18 GS-Titel kommen dagegen nicht an.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Tobias Wild (Der Anwalt)
      @ Juha Stump: Wie Herrn Röthenmund bereits erwähnt hat, Ihnen ist nicht mehr zu helfen. Federer ist der grösste Sportler aller Zeiten, ohne Wenn und Aber!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Herr Stump, ich Respektiere Ihre Meinung, doch ich teile Sie mit Nichten. Phelps ist ale 4 Jahre da an den Olympischen spielen, an den Kurzbahn WM ob Lange Bahn ob In oder Out Door sieht man in nie. Dazu kann man viel Olympiasiege abzählen da sie in der Mannschaft erzielt wurden. Auch Menschlich kann endlich Mithalten. Und übrigens sehe nicht nur ich das so sondern auch Sportler anderer Sportarten die Ihn Immerhin 5 mal zum Weltsportler des Jahres gewählt haben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Stan hätte auch bei anderem SR Entscheid kaum gewonnen. Federer war etwas variantenreicher und am Netz dominant. Die Partie war aber wirklich auf sehr hohem Niveau und beide können dieses Spiel als grossen Event verbuchen. Ich glaube, dass es in dieser Saison noch ein par Überraschungen geben wird und rechne mit einem völlig neuen GS Sieger aus dem Kreis Raonic, Zverev, Kyrgios, Thiem, Goffin, und Dimitrov.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen