Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Zverev muss liefern Der Titelverteidiger bangt um die Teilnahme an den Finals

2018 hat Zverev in London die versammelte Weltelite geschlagen. Nun muss er um die Qualifikation zittern – mit 5 Konkurrenten im Nacken.

Titelverteidiger Alexander Zverev.
Legende: Muss sich zusammenreissen Titelverteidiger Alexander Zverev. Keystone

Nach seinem enttäuschenden Erstrunden-Aus in Basel verkroch sich Alexander Zverev erst einmal 2 Tage im Bett. Eine Magenverstimmung setzte Deutschlands besten Tennisspieler ausser Gefecht.

Das erklärt rückblickend auch, warum Zverev gegen Taylor Fritz so deutlich verlor und so weiter um seine Teilnahme an den ATP Finals in London (10. bis 17. November) bangen muss.

Video
Zverev wird in Basel von Fritz abserviert
Aus Sport-Clip vom 22.10.2019.
abspielen

Ob Zverev seine durchwachsene Saison in London noch zu einem versöhnlichen Ende führen kann, entscheidet sich diese Woche am Turnier in Paris-Bercy.

Laut ATP haben noch 10 Spieler die Chance, sich zu qualifizieren. Zverev geht als Siebter des Jahresrankings, Link öffnet in einem neuen Fenster in die Paris-Woche, dicht gefolgt vom Italiener Mario Berrettini. Grösste Rivalen des Duos sind Roberto Bautista Agut, Gael Monfils, David Goffin sowie Fabio Fognini. Doch auch Stan Wawrinka hat theoretisch noch Chancen.

Die qualifizierten Spieler

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Bereits fix für die ATP Finals in London qualifiziert sind: Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer, Daniil Medwedew, Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas.

Als Titelverteidiger steht Zverev unter besonderem Druck, sich noch zu qualifizieren: Im letzten November schlug er an den Finals sensationell die versammelte Weltelite und holte seinen bisher wertvollsten Sieg. Allerdings klappt es mit der erneuten Teilnahme dieses Jahr nur, wenn ...

  • ... er in Paris gewinnt oder den Final erreicht.
  • ... er den Halbfinal erreicht und weder Goffin noch Agut im Final gegen Berrettini gewinnen.
  • ... er den Viertelfinal erreicht und der Final nicht Berrettini gegen Agut heisst oder einer der beiden im Endspiel gegen Monfils, Goffin oder Schwartzman verliert.

Scheitert Zverev bereits früher, sinken seine Chancen massiv. Wenn dann nämlich mehr als einer seiner zahlreichen Konkurrenten den Halbfinal oder (je nach Rückstand) den Final erreicht, ist der Deutsche weg vom Fenster.

Verdasco die erste Hürde

In Runde 1 besitzt Zverev wie alle seine Konkurrenten im London-Rennen ein Freilos. In die «Mission London» startet er dann am Dienstagabend gegen Fernando Verdasco aus Spanien.

Video
Aus dem Archiv: Zverev gewinnt die ATP Finals
Aus Sport-Clip vom 18.11.2018.
abspielen

Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 22.10.19, 16:50 Uhr.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    Man könnte meinen, Zverev sei nach Federer der wichtigste Spieler aus Schweizer Sicht. Jede kleinste Magenverstimmung wird breitgeschlagen und muss als Rechtfertigung für schlechte Leistungen herhalten. Immer und immer wieder wird über ihn berichtet.
    Von anderen jungen und aufstrebenden Spielern wie Berrettini (er heisst übrigens Matteo) oder Medvedev erfährt man hier selten etwas.
    Diese peinliche Anbiederei ist schwierig zu ertragen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christoph Mooser  (Milow)
    Zverev/Bencic im mixed. Da ist bei beiden soviel Genie wie auch Wahnsinn vorhanden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bruno Maler  (brunomaler)
    Berrettini (vs. Tsonga), Fognini (vs. Shapovalov) und Bautista Agut (vs. de Minaur) haben alle schwierige Erstrundengegner. Ich denke Zverev wird sich qualifizieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen