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Zweisatzsieg gegen Copil Federer krönt sich zum 9. Mal zum Basel-König

  • Roger Federer setzt sich im Final der Swiss Indoors gegen Marius Copil mit 7:6, 6:4 durch.
  • In beiden Sätzen macht der Baselbieter einen Break-Rückstand wett.
  • Der Baselbieter sichert sich bei seinem Heimturnier zum 9. Mal den Titel.

Nach 94 Minuten war es vollbracht: Federer konnte sich von den frenetischen Fans zum 9. Mal als Sieger der Swiss Indoors feiern lassen. Insgesamt sicherte er sich seinen 99. Titel auf der ATP-Tour.

Der Weg zur Titelverteidigung beim Heimturnier gestaltete sich jedoch schwierig. Überraschungsmann Copil forderte Federer im Final alles ab. Nicht nur mit seiner grössten Waffe, dem Aufschlag, agierte der Rumäne stark. Auch wenn der Ball einmal im Spiel war, bewies Copil immer wieder seine Klasse.

Verrücktes Game bringt Entscheidung

In den wichtigsten Momenten war Federer aber wie so oft der bessere und kaltblütigere Spieler. So auch im 2. Satz beim Stand von 4:4. In einem verrückten Game mit insgesamt 4 Challenges nutzte der Schweizer gleich seine 1. Chance zum entscheidenden Break. Diesen Vorsprung servierte er danach souverän nach Hause.

Legende: Video Federers entscheidendes Break im 2. Satz abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus sportlive vom 28.10.2018.

Einmal mehr war Federer nicht gut in die Partie gestartet. Bereits sein 2. Aufschlagspiel musste der Schweizer abgeben. Angesichts der Servicestärke von Copil bereits eine grosse Hypothek. Aber Federer erholte sich gut von diesem Rückschlag.

Federer schafft zweimal die Wende

Beim Stand von 2:3 bot sich ihm dann die Chance, den Ausgleich zu schaffen. Und diese Möglichkeit nutzte der Schweizer sogleich. Auch im Tiebreak zeigte sich Federer äusserst effizient. Ein einziges Minibreak zum 4:3 reichte ihm, um den 1. Satz nach Hause zu bringen.

Auch in Durchgang 2 geriet Federer schnell ins Hintertreffen. Copil führte bereits mit 3:0 und 4:1 und schien unaufhaltsam dem Satzausgleich entgegenzusteuern. Aber Federer kämpfte sich erneut zurück, schaffte 2 Breaks in Folge und beendete die Partie wenig später mit seinem 1. Matchball.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.10.18, 14:50 Uhr

37 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Herr Josef Graf, sie haben geschrieben, dass es im Swiss-Tennis kaum nachrückende Talente gibt, das stimmt nicht ganz, lesen Sie die Sonntags-Zeitung, es gibt einige 15/16 jährige die hart trainieren um nach vorne zu kommen. SwissTennis macht sehr gute Arbeit.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Freut mich, das zu erfahren, Herr Spuhler, und erst recht würde es mich freuen, wenn die Schweiz dereinst - nach Federer und Wawrinka - wieder mitten in der Tennisweltklasse vertreten wäre. Was fehlt, ist aber trotz der tollen Vorbilder die ganze Generation dazwischen. Dort muss in den letzten 10 bis 15 Jahren doch das eine oder andere schief gelaufen sein. Aber Abhaken und Vorwärtsschauen!
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    2. Antwort von Aegerter Beat (Aegerter Beat)
      Als Mitglied des Zentralvorstandes Swiss Tennis danke ich für diese Feststellung und sehe im Leistungszentrum Biel die hervorragende Arbeit, die täglich geleistet wird. Nach den beiden Superspielern Federer und Wawrinka wird verständlicherweise die Messlatte von aussen gesehen äusserst hoch gelegt und eine Garantie auf entsprechende Nachfolger ist bei weitem nicht gegeben. Unsere Ausbilder und Nationaltrainer machen dafür alles Mögliche und deshalb gebührt ihnen mein grosser Dank und Respekt!
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  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    ☺danke für Heiterkeit und Selbstironie in den Kommentaren. Bin selber live-Fan und hätte (fast) ein Billet gehabt für Freitag!! Nicht auszudenken: meine nervösen Vibes zusammen FieberHerz von Marlene Zelger?! – RF wäre nie weitergekommen☺! Danke SRF (und Josef Graf )für live-streams unter der Woche: mitten drin ohne Experten! Gestern RTS konsumiert: sachliches UND engagiertes Berichten, ohne Eindruck von Dauer-Ehegespräch ist also möglich. Vielleicht nützt mir hier auch mein Lücken-Französisch☺
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  • Kommentar von Namor Brisk (Namor)
    Vielleicht mal als Tipp für alle Kommentarschreiber: denken - schreiben - nochmals überdenken - absenden Würde allen Lesern einigen Ärger und Kopfschütteln ersparen.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Brisk, dem ersten Teil Ihres Kommentars kann ich grundsätzlich zustimmen. Allerdings haben nicht "alle" Kommentierenden Ihren Tipp nötig. Zum zweiten Teil Ihres Kommentars: Wegen der Meinungsfreiheit müssen auch laienhafte und aneckende und ärgerliche Kommentare Platz haben, wenn sie nicht gegen die Netiquette verstossen. So eine Kommentarseite ist nicht als Wohlfühloase gedacht.
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