Zum Inhalt springen
Inhalt

0:2 im Davis Cup vs. Russland Schweiz nach Tag 1 mit dem Rücken zur Wand

  • Die Schweiz verliert die ersten beiden Einzel in der Davis-Cup-Quali gegen Russland.
  • Henri Laaksonen (ATP 142) muss sich Daniil Medwedew (ATP 16) 6:7 (8:10), 7:6 (8:6), 2:6 geschlagen geben.
  • Anschliessend bleibt Marc Andrea Hüsler (ATP 362) gegen Karen Chatschanow (ATP 11) beim 3:6, 5:7 chancenlos.

Die Überraschung am 1. Davis-Cup-Quali-Tag in Biel bleibt aus. Die auf dem Papier deutlich stärker aufgestellten Russen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und führen vor dem Doppel und weiteren zwei Einzeln am Samstag vorentscheidend mit 2:0.

Vor allem Henri Laaksonen zeigte im ersten Duell aber eine vorzügliche Leistung und forderte den um über 100 Plätze besser klassierten Daniil Medwedew über 2 Stunden lang.

Laaksonen hält mit Medwedew mit

116:116 lautete die Bilanz der gewonnenen Punkte am Ende. Ärgerlich für Laaksonen, dass die wichtigste Statistik im Tennis, jene der gewonnenen Sätze, zu seinem ungunsten ausfiel. Der insgesamt 48. Fehler nach knapp zweieinhalb Stunden besiegelte die 3-Satz-Niederlage des Schweizers gegen die Weltnummer 16.

Dabei war Laaksonen Medwedew in den ersten beiden Durchgängen mindestens ebenbürtig gewesen. Den ersten Satz hatte der 26-Jährige äusserst unglücklich im Tiebreak verloren. Auch im zweiten Umgang war kein Klassenunterschied erkennbar. Abermals im Tiebreak schaffte Laaksonen nach abgewehrtem Matchball den Satzausgleich.

Legende: Video Laaksonen holt sich den 2. Satz abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
Aus sportlive vom 01.02.2019.

Den Schwung aus dem gewonnenen zweiten Durchgang konnte Laaksonen aber nicht mitnehmen. Im Gegenteil: Gleich sein erstes Servicegame im Entscheidungssatz musste er abgeben. Diesen Rückstand wusste der 26-Jährige nicht mehr wettzumachen.

Hüsler ohne Chance

Das zweite Einzel fiel einseitiger aus als das erste. Karen Chatschanow liess gegen den 22-jährigen Marc-Andrea Hüsler keine einzige Breakchance zu. Die Weltnummer 11 seinerseits nahm dem Schweizer insgesamt dreimal den Service ab und siegte in 76 Minuten ungefährdet mit 6:3, 7:5.

Legende: Video Lüthi: «Hätte einige Momente gerne zurück» abspielen. Laufzeit 02:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.02.2019.

Dank den beiden Einzel-Siegen kann Russland am Samstag bereits mit einem Erfolg im Doppel sein Ticket für die Davis-Cup-Finals lösen. Folgende Begegnungen stehen am Samstag auf dem Programm:

  • Hüsler/Laaksonen vs. Donskoy/Rublew
  • Laaksonen vs. Chatschanow
  • Hüsler vs. Medwedew

Live-Hinweis

Verfolgen Sie Tag 2 der Davis-Cup-Partie zwischen der Schweiz und Russland am Samstag ab 14 Uhr auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.1.2019, 14 Uhr

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Nonickname! Blinden Nationalismus verbreiten sie, und das nicht zum ersten Mal! Die aufgeführten Mannschaften sind vielleicht besser, aber mit der zweiten Mannschaft??? Sie sollten einmal mehr nicht Birnen mit Äpfel vergleichen! Sport soll Freude bereiten, ob Sieg oder Niederlage, denn auch Niederlagen haben etwas Gutes an sich. Man kann die Fehler analysieren, eliminieren oder minimieren und besser werden. Hopp Schwiiz!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Joseph De Mol (Molensepp)
    Das Resultat wird alle Zweifel beseitigen und die Blinden klar sehen lassen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Joseph De Mol (Molensepp)
    Aber es ist die Wahrheit und eine Tatsache, die hier benannt wird. Auch wenn es schmerzt und nicht jedermann in den Kram passt. Diese Mannschaft hat einfach nicht das Niveau, und zwar nich im Geringsten, gegen die Top-Cracks zu bestehen. Das ist nicht despektierlich, sondern einfach nur die nüchterne Analyse des Ist-Zustandes! In dieser Besetzungen braucht man gar nicht mehr anzutreten - man tut sich damit selber einen Gefallen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen