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1. Runde Davis Cup in Astana Auch Bodmer verliert – Schweiz mit dem Rücken zur Wand

Nachdem Teamleader Henri Laaksonen unerwartet verloren hatte, musste auch Adrian Bodmer eine Niederlage einstecken.

Die Schweiz liegt im Weltgruppen-Spiel gegen Kasachstan bereits mit 0:2 zurück. In Astana verlor Adrian Bodmer (ATP 485) das 2. Einzel gegen Kasachstans Nummer 1 Michail Kukuschkin (ATP 73) in vier Sätzen 6:3, 3:6, 2:6, 3:6.

Bodmer dominierte im ersten Satz und ging zu Beginn des zweiten Umgangs mit einem weiteren Break in Führung. Kukuschkin kam danach jedoch gut ins Spiel und fand zu einer Dominanz, gegen die der Schweizer nichts ausrichten konnte.

Laaksonen enttäuscht

Zuvor war die Schweizer Nummer 1 Henri Laaksonen (ATP 123) der kasachischen Nummer 2 Dimitri Popko (ATP 231) in vier Sätzen 2:6, 6:7 (7:9), 6:3, 5:7 unterlegen. Popko gewann die ersten beiden Sätze, ohne wesentlich besser spielen zu müssen, als es sein Status in der Weltrangliste erwarten lässt.

Denn Laaksonen war die meiste Zeit verunsichert. Im ersten Satz glückten ihm nur 3 Gewinnschläge bei 16 unerzwungenen Fehlern. Im zweiten Satz gab er einen Break-Vorsprung preis; im Tiebreak vergab er bei 6:4 zwei Satzbälle.

Weiterkommen wäre ein Wunder

Der Match des Schweizer Teamleaders Laaksonen gegen Popko war von Vornherein die einzige der maximal 5 Partien, in der die Schweiz aufgrund der Klassierungen klar favorisiert war. So gesehen wäre es nunmehr eine grosse Überraschung, wenn das Schweizer Team in die Viertelfinals kommen sollte.

Kasachstan kann am Samstag im Doppel (live ab 09:00 Uhr auf SRF zwei) für eine Entscheidung sorgen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.02.2018, 07:00 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Ach Herr Graf, vermutlich wären sie der richtige Trainer und könnten dann aus einem 2CV einen Bi Turbo machen, gäll!
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Nein, Herr Heusser, das könnte ich nicht, falls Sie mit "sie" mich meinen. Sonst wäre ja ich der Trainer des Jahres geworden, oder ich hätte den Nobelpreis für Physik bekommen, gell! Aber so klanglos, wie Laaksonen gegen einen weit hinter ihm klassierten Gegner "eingegangen" ist, darf man doch wohl die Qualität des Coachings hinterfragen. PeRFekt kann es jedenfalls kaum gewesen sein.
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    2. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Graf Klanglos ausgeschieden.... Laaksonen lässt öfters in seiner Karriere die Leidenschaft vermissen. Ihre Aussage punkto Aufwand, er habe zudem viel Geld in seine Karriere gesteckt, trifft nicht zu.
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    3. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      @Herr Ruf: Woher wollen Sie wissen, dass Henri Laaksonen nicht viel Geld in seine Karriere gesteckt hat? Gehören Sie zu seinem persönlichen Umfeld, dass Sie das irgendwie beurteilen können? Ich denke, eine Tennisprofi-Karriere ist immer mit viel Aufwand (auch finanziellem) verbunden, selbst wenn es der Spieler nie auf das Niveau von Roger Federer oder Stan Wawrinka schafft.
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    4. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Hüppin Der Aufwand für eine Karriere im Profi-Tennis ist immens, besonders in finanzieller Hinsicht. Laaksonen wird von Swiss Tennis schon lange unterstützt - Betreuung, Trainingsmöglichkeiten und vor allem finanziell! Die "Investition" beläuft sich auf einen höheren 6-stelligen! SFR-Betrag. Zudem beträgt sein bisher erspieltes Netto-Preisgeld ca.400'000$.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Ohne Roger und Stan ist das Davis Cup Team eben nur "drittklassig"! Wahrlich trübe Zukunftsaussichten!
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  • Kommentar von Helga Vögeli (Kikki21)
    Wo ist den Stan Wawrinka? Das wäre doch jetzt für ihn die ideale Plattform gewesen, um wieder ins Spiel zu finden. Nein, er eifert Roger nach, so ein Comeback wird ihm aber leider nicht gelingen.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Frau V.: Der Davis-Cup ist nicht dazu da, rekonvaleszente Spieler wieder auf Vordermann zu bringen. Da spielt man nämlich in erste Linie für sein Land und kann nicht Rücksicht nehmen auf die eigenen Befindlichkeiten. Hinzu kommen die aktuellen klimatischen Bedingungen in Astana, welche für einen Formaufbau nicht förderlich sind. Und Wawrinka eifert sicher nicht Federer nach. Wenn es aber so wäre: Wenn Federer alles richtig macht, wieso darf man nicht probieren, es gleich zu machen?
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