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Davis Cup Federer: «Ich mache Baby-Schritte»

Das Schweizer Davis-Cup-Team ist in Lille ein erstes Mal vor die Medien getreten. Im Zentrum des Interesses stand der Gesundheitszustand von Roger Federer. Der Baselbieter ist verhalten optimistisch.

Legende: Video Vorbereitungen im Schweizer Lager abspielen. Laufzeit 02:07 Minuten.
Aus sportaktuell vom 18.11.2014.

«Es geht mir besser als noch am Wochenende oder am Montag. Aber es reicht noch nicht, um zu trainieren», sagte Roger Federer an der Medienkonferenz in Lille. Er hoffe, dass er am Mittwoch ein erstes Mal auf dem Court spielen könne. «Ich mache Baby-Schritte», so Federer.

Der Schweizer hatte am Sonntag für das Endspiel der ATP World Tour Finals gegen Novak Djokovic wegen Rückenproblemen kurzfristig Forfait erklären müssen. Seither arbeitet er daran, um für den Davis-Cup-Final gegen Frankreich rechtzeitig fit zu werden.

Ein langsamer Prozess

Momentan schont der Baselbieter seinen Rücken und macht Übungen mit dem Physiotherapeuten. «Es ist ein langsamer Prozess», erklärte Federer. Aber immerhin habe er ja Erfahrung mit Rücken-Problemen, fügte der 33-Jährige an. Was seine Einsatz-Chancen betrifft, gab sich Federer verhalten zuversichtlich: «Ich bin ein positiver Mensch und hoffe, dass es klappen wird.»

Umstellung auf Sand zweitrangig

Die nächsten 24 Stunden würden sehr entscheidend sein, glaubt Federer. Dass die Zeit zur Umstellung auf Sand langsam knapp wird, beschäftigt die Weltnummer 2 noch nicht. «Dieses Problem ist zweitrangig. Wichtiger ist, dass ich fit werde. Danach widme ich mich gerne dem Problem der Umstellung», so Federer.

Legende: Video Interview mit Roger Federer abspielen. Laufzeit 02:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.11.2014.

«Alles in Ordung» zwischen Federer und Wawrinka

Ebenfalls thematisiert wurde der angebliche Zwist zwischen Federer und Stan Wawrinka im Anschluss an deren Halbfinal vom letzten Samstag in London. Beide Spieler versicherten, dass keine schlechte Stimmung herrsche. «Wir haben das ausdiskutiert. Die Medien haben eine grosse Sache daraus gemacht, aber für uns war das Thema nach 5 Minuten erledigt», so Wawrinka.

Federer meinte: «Zwischen uns ist alles in Ordnung. Wir sind alt genug.» Offensichtlich hatte sich Wawrinka in der Endphase des 3. Satzes durch Zwischenrufe von Federers Frau Mirka gestört gefühlt.

Der Davis-Cup-Final in Lille zwischen Frankreich und der Schweiz beginnt am Freitag. Am Donnerstag werden die 5 Begegnungen - 4 Einzel und 1 Doppel - ausgelost.

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachmittagsbulletin, 18.11.14, 17:10 Uhr

26 Kommentare

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  • Kommentar von heni seemann, berg
    ich wünsche das schweizer tennis davis cup team nur das beste!!! alles andere ist beilage...
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  • Kommentar von Michael L, Thun
    Ich habe mir die Statistik angesehen und die stimmt mich doch positiv: Wenn man die Spiele (nur auf Sandbelag) zwischen der Schweiz (Roger/Stan) und Frankreich (Monfils/Tsonga/Gasquet) anschaut, dann haben die Schweizer statistisch gesehen den Vorteil auf ihrer Seite: Gesamthaft steht das Skore bei 11:5 (nur auf Sand). Ich hoffe und bin überzeugt, dass Federer's Rücken wieder fit wird und die Schweiz die "hässlichste Salatschüssel der Welt" nach Hause holt! Hopp "Fedrinka", Hopp Schwiiz!!!
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  • Kommentar von Yves Senn, kriens
    da spricht der pure Neid, lern etwas Vernünftiges, dann fühlt sich Arbeit auch nicht als Arbeit an - himmutrurige siech bisch
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