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Davis Cup Federers Davis-Cup-Abrechnung: «Immer eine grosse Last»

Roger Federer lässt im Davis Cup nicht nur das Startrunden-Spiel gegen Belgien aus, sondern die gesamte Saison. «Ich habe so lange gespielt, und ich denke, dass ich nach dem Gewinn nun tun kann, was ich will, um ehrlich zu sein», so Federer in Dubai.

Roger Federer neben Severin Lüthi
Legende: Roger Federer Kein Davis-Cup-Einsatz des Baselbieters in diesem Jahr. EQ Images

2014 habe er eher wegen seiner Teamkollegen als seinetwegen teilgenommen, sagte Federer. Nach dem Titelgewinn sei der Verzicht deshalb «keine schwierige Entscheidung» gewesen.

Federer bekannte, dass der Davis Cup «eine grosse Last während meiner gesamten Karriere» gewesen sei und «eines der Dinge, die mir in meinem Leben mehr Schwierigkeiten bereitet haben als viele andere.»

26 Begegnungen gespielt

Der Baselbieter spielte in seiner Karriere bisher in 26 Davis-Cup-Begegnungen. Kürzlich hatte Swiss Tennis bekannt gegeben, dass Federer bei der Erstrunden-Begegnung der Schweiz gegen Belgien (6.-8. März) nicht dabei sein wird.

Federer sagte, er habe den Eindruck, die Verbände auferlegten den Spielern eine «Schuldigkeit». «Darum bin ich glücklich darüber, dass ich das abhaken konnte.» Er hoffe aber, dass Stan Wawrinka, der in Lüttich ebenfalls nicht dabei sein wird, im Verlauf der Kampagne 2015 ins Team zurückkehrt.

36 Kommentare

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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Nationen mit mehreren Topspielern wie Frankreich oder Spanien sind vom Davis-Cup-Problem zwar weniger betroffen als andere, aber ich vermute, dass Roger die energische Unterstützung von anderen Spielern fehlte, um dieses Problem endlich auf die Agenda zu bringen, es gemeinsam mit ihnen hartnäckig dort zu halten und Lösungen zu suchen. War das aussichtslos? Als Spielerpräsident wird er seine Erfahrungen gemacht haben. Auch jetzt: keiner nimmt das Thema auf, nicht einmal Stan. Bin enttäuscht.
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  • Kommentar von M. Bolder, Muhen
    Obwohl für Federer der Davis-Cup oft eher eine Last als eine Freude war, hat er bisher doch mehr Davis-Cup-Partien gespielt als jeder andere Schweizer Tennisspieler. Wie man ihm da eine miese Haltung unterstellen kann, ist mir schleierhaft. Der Artikel, der ein paar Aussagen aus einem Interview aufbauscht und reisserisch als "Abrechnung mit dem Davis-Cup" darstellt, ist in dieser Form journalistisch doch eher schwach, auf jeden Fall unfair.
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  • Kommentar von TennisSport, Winterthur
    Ich verstehe sehr gut, dass Roger das Davis-Cup immer mehr als Last empfunden hat, er "musste" Energie (Aufwand) in etwas setzen, das bis zum Jahr 2014 ein aussichtsloses Unterfangen war, auf Kosten seiner Einzelkariere (da Stan bis dahin einfach zu wenig stark war). Und dass er mit 34 und mit dem Titel in der Hand dem Davis Cup absolut keine Priorität mehr gibt, ist mehr als verständlich. Die Sofasitzer sollten aufhören sich anzumassen, einen grossartigen Sportler in dieser Weise zu kritisieren
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