Frankreich und Belgien stehen im Final

Der neunfache Champion Frankreich und Aussenseiter Belgien sind in den Davis-Cup-Final eingezogen. Frankreich bezwang Serbien, Belgien besiegte Australien in einem Krimi nach 1:2-Rückstand noch mit 3:2.

Steve Darcis bejubelt seinen Sieg gegen Thompson. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Entscheidung Steve Darcis sicherte Belgien den 3. Punkt. Reuters

Matchwinner der Franzosen in Lille war Jo-Wilfried Tsonga. Die Nummer 18 der Welt besiegte Dusan Lajovic (ATP 80) am Sonntag mit 2:6, 6:2, 7:6 (7:5), 6:2 und sorgte für die uneinholbare 3:1-Führung. Frankreich steht zum 3. Mal innerhalb von 7 Jahren im Endspiel und geniesst vom 24. bis 26. November Heimrecht.

Goffin und Darcis sorgen für die Wende Belgiens

Im 2. Halbfinal drehte Belgien in Brüssel am letzten Tag gross auf und zog zum 3. Mal in den Final ein.

Zunächst glich David Goffin (ATP 12) mit einem 6:7 (4:7), 6:4, 6:4, 6:4 gegen Nick Kyrgios (ATP 20) zum 2:2 aus. Im Showdown behielt Steve Darcis (ATP 77) mit 6:4, 7:5, 6:2 gegen Jordan Thompson (ATP 70) die Oberhand.

Titelverteidiger Argentinien abgestiegen

Ein Jahr nach seinem 1. Sieg im Davis Cup verlor Argentinien (ohne Juan Martin Del Potro) in Kasachstan mit 2:3. Die Südamerikaner sind damit die 1. Nation seit Schweden 1999, die als Titelverteidiger aus der Weltgruppe absteigt.