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Davis Cup Monfils: «Federer war sicherlich angeschlagen»

Auch am Ende des 1. Tages im Davis-Cup-Final gab der Gesundheitszustand von Roger Federer zu reden. Für Teamkollege Stan Wawrinka und seinen Bezwinger Gaël Monfils war klar, dass der Schweizer angeschlagen in die Partie gegangen war.

Federers klare Niederlage gegen Monfils warf Fragen auf. «Seinem Rücken geht es besser. Er spürt weniger Schmerzen. Das ist positiv», sagte Stan Wawrinka. Dennoch war auch für ihn klar, dass Federer nicht zu 100 Prozent fit ist. «Wie man sieht, ist es schwierig für ihn.» Auch Federers Bezwinger Monfils gab zu: «Ich habe gut gespielt, aber er war sicherlich angeschlagen.»

Federer immer noch zuversichtlich

Legende: Video Medienkonferenz mit Roger Federer (englisch) abspielen. Laufzeit 03:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.11.2014.

Federer selbst wollte sich an der Medienkonferenz nicht in Ausreden flüchten. «Ich habe das Match ohne Schmerzen beendet, aber nun erwarte ich mehr von mir», sagte der 33-Jährige. Es sei nicht alles negativ gewesen, aber er habe natürlich gemerkt, dass er sich in den letzten 5 Tagen nicht normal habe bewegen können. Federer verriet: «Es war eine gewisse Angst mit im Spiel. Das ist schwer zu erklären. Es ist wie ein Geist, der anwesend ist und sagt 'sei vorsichtig'.»

Mit zunehmender Spieldauer habe er sich besser gefühlt. «Das macht Mut», so ein keineswegs betrübter Federer. Wer das Doppel spielen werde, sei noch offen.

Wawrinka stichelt gegen das Publikum

Unbeschwerter über ihre Leistungen konnten Wawrinka und Monfils sprechen. Der Schweizer sagte: «Ich habe viel richtig gemacht, fühle mich gut und habe viel Selbstvertrauen.» Monfils sprach von einem perfekten «Game-Plan», der voll aufgegangen sei.

Wawrinka konnte sich einen Seitenhieb in Richtung des französischen Publikums nicht verkneifen. «In Genf war es lauter als hier. Ich hatte mehr Unterstützung. Das lag aber daran, dass ich der bessere Spieler auf dem Court war.» Jo-Wilfried Tsonga hatte sich beschwert, die Fans hätten ihn bei seinem Startmatch nicht genug unterstützt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.11.14 13:40 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Beobachter, Winterthur
    Ich kann RF sehr gut verstehen. Die Unsicherheit, dass bei jeder Bewegung ein Stich folgen könnte, wie man ihn sich seinem ärgsten Feind nicht wünscht und das - in seinem Fall- vor laufender Kamera und tausenden von Fans im Publikum... Das führt verständlicherweise zu einer gewissen Vorsicht. Dies ist schon bei Amateuren ein grosser Nachteil- bei der Weltspitze ist das ein entscheidender Nachteil. Vor allem wenn man bedenkt dass RF`s grosse Waffe sonst seine mentale Stärke ist.
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  • Kommentar von M.Mila, LU -Serbien
    man macht was man kann........Engpass Taktik.
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  • Kommentar von André Meuter, Lachen SZ
    Das war nur der Auftackt Roger! Keep on going! Ihr seid ein tolles Team und Ihr könnt das ding gewinnen! Wir sind stolz auf Roger und Stan und halten weiterhin die Daumen für ein erfolgreiches Weekend! Es kann ja nicht sein, dass Roger immer alles alleine richten muss, dieses Mal hatte Stan die Nase vorn, und das sollte auch das übrige Team motivieren! Dieser Pokal kommt in die Schweiz!! HOPP SCHWIIZ!
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