Fed-Cup-Team trifft auf Polen - mit Hingis?

Die Schweizer Fed-Cup-Equipe hat im Kampf um den Aufstieg in die Weltgruppe I Polen zugelost erhalten. Die Schweizerinnen müssen in den Playoffs Mitte April wiederum auswärts antreten - können aber möglicherweise auf Martina Hingis zählen.

Die Schweizer Fedcup-Spielerinnen umarmen sich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gelöst nach dem Sieg Die Schweizerinnen überzeugten am Wochenende gegen Schweden. Keystone

Die Polinnen um Teamleaderin Agnieszka Radwandska (WTA 8) und deren Schwester Urszula Radwanska (WTA 137) unterlagen Russland in der 1. Runde der Weltgruppe I am Wochenende klar mit 0:4. Gegen die Schweiz kämpfen sie nun am 18./19. April gegen den Abstieg aus der höchsten Fed-Cup-Gruppe. Ein Losentscheid bescherte den Polinnen Heimrecht.

Schweizer Sieg in Schweden

Die Schweizerinnen hatten bereits in der 1. Runde der Weltgruppe II auswärts antreten müssen. Timea Bacsinskzy (WTA 36) und Belinda Bencic (WTA 37) sicherten dem Team von Heinz Günthardt in Helsingborg die nötigen 3 Punkte.

Ist Martina Hingis dabei?

Nach 11 Jahren möchte das Schweizer Fed-Cup-Team wieder in die Top 8 zurück. Allenfalls erhält Günthardts Equipe dann prominente Unterstützung: Der Schweizer Teamcaptain ist mit der ehemaligen Weltnummer 1 und heutigen Doppelspezialistin Martina Hingis im Gespräch, wie Swiss Tennis auf seiner Webseite vermeldet.

Hingis zieht einen Start bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio in Erwägung - dafür müsste sie sich dreimal für den Fed Cup zur Verfügung stellen.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 8.2.15, 19:05 Uhr

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Zusammenfassung Schweden - Schweiz

2:39 min, aus sportaktuell vom 8.2.2015