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Out im Fed-Cup-Viertelfinal Die Schweizerinnen scheitern an Tschechien

Legende: Video Zusammenfassung Kvitova - Bencic abspielen. Laufzeit 1:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.02.2018.
  • Belinda Bencic verliert im Fed-Cup-Viertelfinal in Prag auch ihre 2. Einzelpartie klar
  • Die 20-Jährige unterliegt Petra Kvitova mit 2:6 und 4:6
  • Das abschliessende Doppel gewinnt die Schweiz und verkürzt zum Schlussstand von 1:3
  • Im April kämpft das Team von Heinz Günthardt gegen den Abstieg aus der Weltgruppe

Wie schon im 1. Einzel am Samstag gegen Barbora Strycova blieb Belinda Bencic auch gegen Petra Kvitova chancenlos. Die 20-jährige Ostschweizerin unterlag in 81 Minuten, womit sämtliche Schweizer Hoffnungen auf die grosse Wende begraben werden mussten.

Nach 3 Einzeln war die Begegnung also bereits entschieden. Die Schweiz muss im April gegen den Abstieg kämpfen.

Verpasste Chancen zum Rebreak

Bencic kam erst im 2. Satz beim Stand von 3:4 zu ihren ersten Breakchancen. Doch Kvitova verhinderte vor allem dank des starken Aufschlags das direkte Rebreak und zog auf 5:3 davon.

Auch beim Stand von 4:5 bot sich Bencic noch einmal die Chance, den Ausgleich zu schaffen. Aber Kvitova wehrte auch diese Breakchance ab – mit einem Ass. Bencic schaffte es nicht, ihrer Gegnerin den Aufschlag abzunehmen und verlor mit dem genau gleichen Skore wie am Tag zuvor.

Doppel geht an die Schweiz

Immerhin holten Timea Bacsinszky und Jil Teichmann im abschliessenden Doppel den Ehrenpunkt. Sie gewannen gegen die tschechische Paarung Lucie Safarova/Barbora Strycova 1:6, 6:4, 10:8. Die 4. Einzelpartie war zuvor nicht mehr ausgetragen worden.

Sendebezug: Livestream www.srf.ch/sport, 11.02.2018, 12:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile (MrMele)
    @Markus Kohler: Ich finde es alles andere als "untauglich", wenn sich das Davis-Cup-Team schon dreimal in zweiter oder gar dritten Besetzung unter den 16 besten Teams gehalten hat, dasselbe gilt für die Damen. Fakt ist, dass das Fed-Cup-Team in den letzten drei Jahren NIE in Bestbesetzung auflaufen konnte, eine der beiden Teamleaderinnen war verletzt oder kam gerade aus einer Verletzung ohne viel Spielpraxis zurück. Wir sind ein kleines Land, da ist Weltgruppenzugehörigkeit kein Selbstläufer.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Herren bringen nichts fertig im Davis Cup, die Damen sind genauso untauglich im Fed-Cup. Die Tenniszukunft in der Schweiz sieht zappenduster aus. Ma wird sich sehr daran gewöhnen müssen gelegentlich bei einem WTA Turnier ein Erstrundenspiel einer Schweizerin zu sehen. Herrentennis aus der Schweiz wird nur noch auf Interclubebene und allenfalls mal an einem ultrakleinen Challenger Turnier zu sehen sein, bestimmt aber nicht mehr am Fernsehen.
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  • Kommentar von Margrit Hess (Margrit Toggi)
    Was mir immer wieder auffällt, auch schon im Spiel gegen Weissrussland ist, dass unsere Spielerinnen die Bälle den Gegnerinnen viel zu viel hin und her spielen. (Scheibenwischermässig). Die besser klassierten Spielerinnen spielen viel mehr "contre pied" und machen damit entscheidende Punkte.
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