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Dustin Brown.
Legende: Zeigt auf Rasen jeweils sein bestes Tennis Dustin Brown. Getty Images
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Grand-Slam-Turniere Aufgepasst: Diese 5 Stolpersteine lauern in Wimbledon

Auf Rasen ist in der ersten Runde immer besondere Vorsicht geboten. Das gilt auch beim am Montag beginnenden Turnier in Wimbledon.

Immer wieder tun sich die Favoriten in Wimbledon in den ersten Spielen schwer. Im Vergleich zu anderen Unterlagen ist die Ausrutschgefahr auf Rasen im wahrsten Sinn des Wortes grösser. Roger Federer und Co. wären deshalb bestimmt nicht traurig, wenn die Auslosung ihnen nicht folgende Gegner bescheren würde:

Kevin Anderson (ATP 45)

Der Südafrikaner ist für seinen starken Aufschlag und brachiale Grundlinienschläge bekannt – Waffen, die auf Rasen besonders gefährlich sind. Dies hat in Wimbledon auch Novak Djokovic schon zu spüren bekommen: Vor zwei Jahren führte Anderson mit 2:0 Sätzen gegen die damalige Weltnummer 1, ehe er doch noch in 5 Sätzen verlor.

Video
Anderson schnuppert gegen Djokovic an der Sensation
Aus Sport-Clip vom 07.07.2015.
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Bernard Tomic (ATP 60)

Das einst als australisches Wunderkind verschriene Ausnahmetalent ist zuletzt etwas von der Bildfläche verschwunden. Auf Rasen ist Tomic aber stets top motiviert. 2011 erreichte er als Qualifikant die Viertelfinals und forderte dort Djokovic alles ab. Ist er in Spiellaune, kann er jedem Gegner wehtun.

Nicolas Mahut (ATP 76)

Unvergessen der Rekordmatch 2010, als sich der Franzose John Isner im 5. Satz mit 68:70 (!) geschlagen geben musste. Mahut ist ein ausgewiesener Rasenspezialist, das Turnier in 's-Hertogenbosch gewann er von den letzten 5 Austragungen 3 Mal. Der 35-Jährige zieht seine Serve-and-Volleytaktik konsequent durch.

Video
Isner gewinnt Rekordmatch nach über 11 Stunden
Aus Sport-Clip vom 24.06.2010.
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Dustin Brown (ATP 94)

In Wimbledon erlebte der Deutsch-Jamaikaner vor 2 Jahren seine Sternstunde. In der 2. Runde schaltete er dank einem furiosen Offensivfeuerwerk Rafael Nadal aus. Wie schon Landsmann Boris Becker schreckt auch Brown nicht davor zurück, nach den Bällen zu hechten. Spektakel ist beim 32-Jährigen zur Freude der Fans immer garantiert.

Video
Genialer Punkt: Mit solchen Bällen stoppte Brown Nadal
Aus sportlive vom 02.07.2015.
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Florian Mayer (ATP 112)

Wimbledon ist DAS Lieblingsturnier des Deutschen: 2004 und 2012 stand der 33-Jährige in London im Viertelfinal. Nach einer längeren Verletzungspause zeigte Mayer vergangene Woche in Halle mit der Viertelfinalqualifikation wieder Aufwärtstendenz, ehe er gegen Roger Federer chancenlos blieb. Mit seiner unkonventionellen Spielweise ist der Bayreuther auf Rasen ein unbequemer Gegner.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 25.06.17, 19 Uhr / SRF zwei, sportaktuell, 28.06.2017, 22:15 Uhr

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Betschart  (Pebe)
    Jede Unterlage hat seinen eigenen Charktet.
  • Kommentar von Thomas Spirig  (lalelu)
    in der tat. und darum ist wimbledon so interessant. rasen ist einfach anders. es wird spannend!
    1. Antwort von Andy Schmid  (andy)
      Man kann auch sagen, Sand ist einfach anders.
    2. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      klar. nur rasen wird halt viel weniger oft gespielt. daher ist das immer speziell(er) meines erachtens.
    3. Antwort von Andy Schmid  (andy)
      Auf Sand wird fast so selten wie auf Rasen gespielt - an den ganz kleinen Turnieren (Gstaad, Klagenfurt, etc.) ist die Weltklasse sowieso nicht anwesend.
    4. Antwort von Matteo Z.  (MZ)
      @Schmid Auf Sand werden drei Masters und ein GS ausgetragen.Dem gegenüber steht ein GS-Turnier. Kann man nicht wirklich gleichsetzen