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Australian Open: Frauen Kerber bereits out – Serena Williams im Eiltempo

Die Siegerin von 2016, Angelique Kerber, unterliegt der Weltnummer 63 zum Auftakt der Australian Open. Serena Williams gibt nur 2 Games ab.

Angelique Kerber winkt
Legende: Und tschüss Für Angelique Kerber sind die Australian Open bereits wieder beendet. imago images

Die früheren Siegerinnen

2016 hatte Angelique Kerber an den Australian Open ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. 5 Jahre später war am Yarra River bereits in Runde 1 Endstation. Die deutsche Weltranglisten-25. unterlag Bernarda Pera (WTA 63) diskussionslos 0:6, 4:6. Die ersten 9 Games gingen allesamt an die 26-jährige US-Amerikanerin, ehe es Kerber zumindest noch aufs Scoreboard schaffte.

Video
Kerber: «2 Wochen ohne Schläger in der Hand» (SNTV)
Aus Sport-Clip vom 08.02.2021.
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Den Auftakt in Melbourne standesgemäss gestalten konnte Serena Williams (WTA 11). Die 7-fache Siegerin des «Happy Slams» brauchte für ihren 6:1, 6:1-Erfolg über Laura Siegemund (WTA 51) gerade einmal 56 Minuten. Damit zerstreute sie vorerst auch Bedenken um mögliche Schulterprobleme.

Mit Naomi Osaka (WTA 3) untermauerte eine der Topfavoritinnen und Championne von 2019 ihre Ambitionen in Melbourne. Die Japanerin gestand Anastassija Pawljutschenkowa (WTA 39) nur eine Breakchance zu und nutzte ihrerseits 5 von 7 Gelegenheiten zum Servicedurchbruch. Nach 68 Minuten hiess es 6:1, 6:2 zugunsten Osakas.

Die Mitfavoritin

Wie Williams übte sich auch Simona Halep (WTA 2) in Kurzarbeit und benötigte keine Stunde. Nach 59 Minuten war der Spuk für die einheimische Wildcard-Inhaberin Lizette Cabrera (WTA 140) beendet. Das 6:1, 6:2 für die Rumänin hört sich indes nach einer klareren Angelegenheit an, als es tatsächlich war. Jedoch konnte Cabrera nur eine von 6 Breakchancen nutzen (Halep 6 von 8).

Das Comeback

Nach einem Meniskusriss war Bianca Andreescu (WTA 9) 15 Monate lang ohne Ernstkampf geblieben. Nun meldete sich die US-Open-Siegerin von 2019 siegreich zurück. Gegen die Rumänin Mihaela Buzarnescu (WTA 138) feierte die Kanadierin mit rumänischen Wurzeln einen 6:2, 4:6, 6:3-Erfolg. Im Entscheidungssatz wehrte sie bei 3:3 drei Breakchancen ab, um dann den Sieg in trockene Tücher zu bringen.

SRF zwei, sportflash, 3.2.2021, 20:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Überraschung. Sie ist aktuell nicht die Tennisspielerin, welche sie im Jahr 2016 war. Wünsche Ihnen, dass Sie zu Ihrer Topform zurückfinden, Frau Kerber. Ihr Spiel war i.O., die Gegnerin war schlicht besser. Konstante Top-Leistungen sind aktuell im Frauentennis - SV ausgenommen - ein praktisch nicht existierendes Element. Dies bringt zwar Spannung, doch hoffe ich sehr, dass NO, AB und IS in Form bleiben und wir in den nächsten Jahren Revanchen und „grosse“ Finals geniessen dürfen.
  • Kommentar von Michael Barmettler  (Michael Barmettler)
    Bin extrem auf Iga Swiatek gespannt. Spielt sie so, wie an den French Open, weiss ich nicht wer sie schlagen soll, zumal ihr hyperoffensiver Stil nicht mal für Sand gemacht ist / war sondern eher für Rasen (Juniorensiegerin Wimbledon 2018) oder eben Hardcourt. Viertelfinale gegen Serena? :)
  • Kommentar von Markus Hunziker  (MH1)
    2016 war vor 5 Jahren, nicht vor 4! ;-)
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      @Markus Hunziker Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert. Sportliche Grüsse, SRF Sport