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Das sagt Wawrinka vor dem Start der Australian Open
Aus Sport-Clip vom 17.01.2020.
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Australian Open können kommen Team Wawrinka ist bereit, in Melbourne durchzustarten

2014 gewann Stan Wawrinka in Melbourne seinen 1. Grand-Slam-Titel. Nun haben der Romand und sein Coach wieder Grosses vor.

Der rechte Zeigefinger an der Schläfe: Eine Geste von Stan Wawrinka, die an den Australian Open bekannt wurde. 2014, als der mittlerweile 34-Jährige in Melbourne seinen ersten Grand-Slam-Titel feiern konnte. Nun steht der Romand vor seiner 15. aufeinanderfolgenden Teilnahme am «Happy Slam». Und die Vorzeichen stehen gut, dass Wawrinka eine wichtige Rolle spielen kann.

Fitness ist das A und O

Das Wichtigste vorweg: Wawrinka ist fit, konnte die Vorbereitung auf die neue Saison ohne physische Probleme bestreiten. «Ich bin bereit für die 1. Runde», sagt der Lausanner. Er freue sich darauf, vor den australischen Fans zu spielen. Diese würden immer für tolle Stimmung sorgen. Klar, auch in Melbourne ist Wawrinkas Triumph vor 6 Jahren noch immer präsent, die Unterstützung ist jeweils gross.

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Archiv: Wawrinka schlägt Nadal im Melbourne-Final 2014
Aus Sport-Clip vom 26.01.2014.
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Für Magnus Norman ist gerade die Popularität seines Schützlings bei den einheimischen Zuschauern ein Mitgrund, weshalb Wawrinka an den Australian Open oft gut spielt: «Die Fans erinnern sich gerne an die engen Duelle gegen Djokovic, als er erst knapp verlor und im Jahr darauf siegte», so der Coach des Schweizers.

Messlatte hoch angesetzt

Im Gegensatz zum Vorjahr, als Wawrinka schon in Runde 2 an Milos Raonic scheiterte, ist der Romand 2020 gesetzt. Sicherlich ein Vorteil, glaubt auch Norman. Der Schwede hat grosse Erwartungen, stellt aber klar: «Die Ausgangslage in diesem Jahr ist völlig offen. Es sind sehr viele gute Spieler dabei. Das macht es spannend und stellt uns vor eine grosse Herausforderung.»

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«Stan ist fit. Wir haben grosse Erwartungen»
Aus Sport-Clip vom 17.01.2020.
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Heikle Startaufgabe gegen Dzumhur

Bereits die Auftaktpartie könnte für die Weltnummer 15 zur Knacknuss werden. Gegen Damir Dzumhur (ATP 92) liegt der Schweizer im Head-to-Head mit 1:2 zurück. Den Bosnier zeichnet vor allem seine Laufstärke aus. «Ich muss sehr genau spielen, damit er nicht mehr an die Bälle kommt», meint Wawrinka. Aus Sicht von Norman wird es wichtig sein, dass Wawrinka einen simplen Gameplan verfolgt. «Wenn er das schafft, wird er gewinnen», glaubt der 43-Jährige.

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Dzumhur: «Schlechte Luftqualität? Ich bin von Sarajevo!» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 19.01.2020.
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Danach ist vieles möglich. Dass Wawrinka im Verlauf eines Grand-Slam-Turniers richtig Fahrt aufnehmen kann, weiss mittlerweile jeder. Das ist spätestens dann der Fall, wenn er sich mit dem Finger an die Schläfe tippt.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 16.01.2020, 07:30 Uhr

mlo

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