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Grand-Slam-Turniere Bencic schafft mit Wimbledon-Sieg das Double

Belinda Bencic hat auch beim Juniorinnen-Turnier in Wimbledon triumphiert. Die 16-jährige Ostschweizerin setzte sich gegen die US-Amerikanerin Taylor Townsend mit 4:6, 6:1 und 6:4 durch und feierte nach den French Open den 2. Major-Sieg in Serie.

Belinda Bencic ist dank ihres Wimbledon-Siegs in einen elitären Kreis vorgestossen: Als erst vierte Spielerin schaffte die Weltnummer 1 der Juniorinnen das Double aus French Open und Sieg an der Church Road. Natascha Zwerewa 1987, Martina Hingis 1994 und Amélie Mauresmo zwei Jahre danach hatten dieses Kunststück vollbracht.

Bencic erholt sich von Fehlstart

Wie schon im Viertelfinal der French Open verlangten sich die 16-jährige Bencic und die ein Jahr ältere Taylor Townsend alles ab. Die Ostschweizerin hatte allerdings einen veritablen Fehlstart erwischt und lag nach 14 Minuten mit 0:4 zurück. Zwar breakte sie die US-Amerikanerin in der Folge ein Mal, doch den 1. Satz musste sie abschreiben.

Legende: Video «Belinda Bencic im Interview» abspielen. Laufzeit 3:00 Minuten.
Vom 06.07.2013.

Nervenstark im 3. Satz

Im 2. Durchgang zeigte Bencic aber, dass sie definitiv im Endspiel angekommen ist. Mit insgesamt 2 Servicedurchbrüchen glich sie mit 6:1 in den Sätzen aus. Der 3. Umgang war dann eine enge Angelegenheit. Bencic schaffte schliesslich beim Stand von 4:4 das matchentscheidende Break und brachte den Sieg bei eigenem Aufschlag anschliessend sicher ins Trockene.

«Es ist unglaublich», freute sich Bencic, die in diesem Jahr ungeschlagen ist und bereits den 35. Sieg in Folge feierte. «Ich zitterte richtig bei 5:4 und Aufschlag zum Matchgewinn. Aber zum Glück habe ich es nach Hause serviert.»

13 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Blättler, Perth, Australia
    Great performance - brilliant!!!! Eine Superleistung, eine sympathische Siegering - mach' weiter so und lass Dir Zeit. Herzliche Gratulation und warm regards from Down Under
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  • Kommentar von Peter Martins, Schaffhausen
    Was für eine Leistung, was für ein Talent!! Ich habe immer wieder Teile des Spiels gesehen und war von beiden beeindruckt: Auf der einen Seite die an Williams erinnernde Townsend und auf der anderen die zähe Bencic, die nie aufgab. Was BB unbedingt noch verbessern muss, ist die Beinarbeit und die Volleys (sie hätte einige Punkte einfacher abschliessen können, wenn sie ans Netz gegangen wäre), aber sie ist ja erst 16. Jetzt gilt es, ihr Zeit zu lassen! Ich hoffe, es geht so weiter mit ihr!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Grosses Kompliment für diese Superserie, Roland Garros und Wimbledon, zwei Welten eine Siegerin. Grossartig auch die mentale Stärke, die gefragt war, um den Rückstand aufzuholen. Geniessen sie das Gefühl, speichern sie es ab auch für schwierigere Zeiten, die kommen werden und müssen. Diesen Sieg kann ihnen niemand mehr nehmen.
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Lieber Jean. Ich glaube sie haben mich gefragt wieso ich darauf komme, dass ich rassistische Kommentare von ihnen erwarte. Sie haben recht, von ihnen erwarte ich das nicht. Aber leider sind viele Schweizer so. Federer wird wegen nun durchschnittlichen Resultaten verunglimpft trotz 17 Grand Slam Titeln. Die Schweizer Fussball Nati wird solange gefeiert wie sie erfolgreich ist, wenn nicht sind es Secondos. Diese Dinge finde ich befremdlich, ging nicht an sie persönlich.
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Die Kritiken an Federer haben nichts mit Rassismus zu tun, und was den Fussball betrifft, war die Nati schon früher mit Secondos immer erfolgreicher als mit "reinen" Schweizern, so schon in den 30ern u.a. mit Severino Minelli. Wir wissen alle, dass es heute ohne die Secondos nicht mehr geht, weil wir einfach ein viel zu kleines Volk sind, um überall erfolgreich zu sein. So auch im Tennis: Schon Hlasek wurde auch bei Misserfolgen zugeklatscht, auch mit Belinda wird es so sein.
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