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Die entscheidenden Punkte bei Coric - Zverev
Aus Sport-Clip vom 08.09.2020.
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Carreño Busta nächster Gegner Zverev müht sich an den US Open in den Halbfinal

  • Alexander Zverev (GER/ATP 7) schlägt Borna Coric (CRO/ATP 32) im Viertelfinal der US Open mit 1:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:1), 6:3.
  • Im Halbfinal trifft der Deutsche auf Pablo Carreño Busta (ESP/ATP 27), der Denis Shapovalov (CAN/ATP 17) mit 3:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 0:6, 6:3 bezwang.

Alexander Zverev kann noch immer der Mann sein, der am meisten von Novak Djokovics Disqualifikation profitiert. Der 23-jährige Deutsche, dem seit Jahren eine grosse Zukunft prophezeit wird, erreichte in New York zum zweiten Mal nach den Australian Open in diesem Jahr einen Grand-Slam-Halbfinal.

Der Weltranglisten-Siebte und Masters-Champion von 2018 profitierte bei seinem 1:6, 7:6, 7:6, 6:3-Sieg nicht zuletzt von schwindenden Kräften beim als Nummer 27 gesetzten Kroaten Borna Coric.

Coric zollt Achtelfinal-Kampf Tribut

Zverev hatte miserabel begonnen, konnte sich dann zwar steigern, doch das Niveau der Partie war nicht allzu hoch. In seinem ersten Major-Viertelfinal überhaupt beging auch Coric (zu) viele Fehler. Vor allem baute er, der in der 3. Runde gegen Stefanos Tsitsipas über viereinhalb Stunden gekämpft hatte und sechs Matchbälle abwehren musste, nach dem klar verlorenen Tiebreak des dritten Satzes bei hoher Luftfeuchtigkeit auch körperlich ab.

Carreño Busta nächster Gegner

Nun winkt Zverev gegen Pablo Carreño Busta (ATP 27), dem direkten Profiteur von Djokovics Disqualifikation, die grosse Chance auf den ersten Finaleinzug.

Der Spanier setzte sich gegen Denis Shapovalov (ATP 17) in 5 Sätzen mit 3:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 0:6, 6:3 durch. Das Spiel war besonders in den Sätzen 2 und 3 von Shapovalovs Höhen und Tiefen geprägt. Speziell: Der Kanadier realisierte in diesem Match 8 Breaks. Das waren 3 mehr als sein Gegner – und trotzdem verlor er die Partie.

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Zusammenfassung Carreño Busta - Shapovalov
Aus Sport-Clip vom 09.09.2020.
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srf.ch/sport, sportlive, 08.09.20, 20:00 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
    Herr Häberlin hat Recht, genau das ist der Punkt. Dammbruch. Es ist gut möglich, dass Thiem wesentlich entspannter nach Paris fährt mit USOpen im Sack, als umgekehrt. Gleiches könnte aber auch für Medvedev gelten...Oder für Zverev...Und Champions werden irgendwann einfach besiegt. Wawrinka schlug Nadal in Australien aus dem Nichts, genauso wie er später in Paris den haushohen Favoriten Djokovic bezwang. Und er war gleich alt, ohne Jugendvorteil. Der Dammbruch kommt, wenn er nicht bereits da ist.
  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
    Töbu Merz, bis zu seiner Niederlage gegen Carreno Busta war Djokovic in dieser Saison ungeschlagen, korrekt, aber es wurde auch nicht besonders viel gespielt seit Februar...Wäre er der aktuell beste Tennis- und insbesondere der aktuell beste Hartplatzspieler, wäre er wie immer ruhig geblieben wie ein Fels in der Brandung und hätte sich nicht zu einer derartigen Unkontrolliertheit hinreissen lassen. Er hat gespürt, dass Medvedev und Thiem ihn schlagen werden, das hat ihn aus der Fassung gebracht.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Dann sind auch sie ein neuer Prophet..
      Das weiss man nicht, weil es nie dazu kam..
      Hat er nicht Thiem in 5 im Finale der AUS Open geschlagen? Bei den Fakten bleiben hilft. Alles andere ist reine Spekulation und viel, vielFantasie.. Dass ein Zverev, Thiem, Medwedew ihn schlagen können, sehe ich auch so! Da sind wir einig! Nur sollen sie es endlich auch Mal zeigen.
      Es ist Zeit für eine Wachablösung, ist langsam langweilig...
      Mich würde es mehr als alles andere freuen! Denn ich mag ihn nicht!!
    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Herr Häberlin, ich hoffe, dass sie Recht habem! 53 Gs Titel sind doch genug für die drei.. Ihr Wort in Gottes Ohr
  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
    Das sehe ich anders, Sven Peter. Die Jungen sind oben angekommen (Tsitsipas, Shapovalov, Medvedev, Rublev, Zverev, Auger-...). Und der aktuell beste Hartplatzspieler (Medvedev) spielt gegen den aktuell besten Tennisspieler (Thiem) um den Titel. Nadal kann nur noch auf Sand gewinnen, Djokovic ist mental überdreht und Federer holt nochmal Luft... Aber die Jungen sind da, und das ist sehr schön fürs Tennis. Oder sollen sich Federer, Nadal, Djokovic, Murray und Wawrinka noch im Rollstuhl duellieren?
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Herr Stromberg,
      Ich bin kein Djokovic Fan, aber jetzt muss ich für ihn eine Lanze brechen. Bis zu seinem Aussetzer gegen Carreno Busta, war der Djoker in diesem Jahr ungeschlagen. Er gewann vor Wochenfrist noch das Cincinnati Open in New York. Er ist der aktuell beste Tennisspieler und der aktuell beste Hartplatzspieler auf der Welt. Da gibt es keine zwei Meinungen! Die jungen kommen näher und näher. Es wird eine Wachablösung geben, die Frage ist nur wann?? Noch ist es aber nicht so weit!!
    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Der Djoker wird wohl noch ein paar Jahre spielen und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch noch ein paar Gs-Titel gewinnen.
      Wieviele..?
      Solange Nadal spielt, gibt es für die anderen im Roland Garros nicht viel zu holen, er ist der beste Sandplatzspieler aller Zeiten! Wieviele Gs Federer noch gewinnen wird, wird die Zukunft zeigen..
      Ich glaube nicht mehr viele.. Leider!
      Die jungen blieben den Beweis bisher schuldig, dass sie Djokovic, Nadal oder Federer in einem Gs- Finale schlagen können!!
    3. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Herr Merz, bedenken Sie, dass Federer mit Anfang 20 genau in derselben Situation war wie die heutigen Jungtalente. 2003, nach Sampras' Rücktritt, war Agassi der letzte noch verbliebene Altmeister. Bis dahin hatte Federer noch nie gegen ihn gewonnen. Dann gewann Federer überraschend Wimbledon, und danach schlug er Agassi achtmal in Folge, davon dreimal an einem Grand-Slam-Turnier. Könnte es nicht sein, dass derjenige, der heuer die US Open gewinnt, eine ähnliche Entwicklung durchmacht?