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Die begehrte Trophäe von Wimbledon
Legende: Die begehrte Trophäe Wer setzt sich in Wimbledon durch - einer der Favoriten oder doch ein Aussenseiter? Reuters
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Grand-Slam-Turniere Der extrem geheime Geheimtipp

Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal - sie gewannen die letzten 3 Ausgaben des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon. SRF-Kommentator Stefan Bürer erklärt, auf wen er heuer sein Geld setzen würde.

Sie haben grade ein bisschen Geld übrig und möchten mit einer Tenniswette Geld verdienen? Indem Sie den Wimbledonsieger voraussagen, zum Beispiel? Und Sie suchen nach Argumenten für den einen, respektive den anderen Spieler?

Nun, da könnte ich Ihnen beispielsweise das Wettbüro von William Hill empfehlen, da werden Sie nämlich geholfen (so schön hat es einst die leicht in Vergessenheit geratene Verona Feldbusch, mittlerweile und so glaube ich, noch immer, Verona Pooth formuliert).

Sichere Werte mit tiefer Quote

Für Anleger mit eher konservativer Strategie empfiehlt es sich, immer gemäss Hill, auf Novak Djokovic (2.87 Franken pro eingesetztem Franken), Andy Murray (3.50) oder Rafael Nadal (4.00) zu setzen. Wer es mit mehr Risiko mag, dem empfiehlt das Wettbüro beispielsweise Jo-Wilfried Tsonga (21.00), Juan Martin Del Potro (34.00) oder Tomas Berdych (41.00).

Und wer eher die Harakiri-Strategie fährt, dem seien Aljaz Bedene, Dudi Sela oder Alex Bogomolov Jr. ans Herz gelegt – sie alle gibt’s für 501.00.

Verlockend, aber wenig empfehlenswert

Diese Quote hört sich verführerisch an, immerhin würden Sie beispielsweise 501'000 Franken verdienen, wenn Sie läppische 1000 Franken einsetzen. Ganz ehrlich würde ich aber eher davon abraten. Auch Guido Pella, Ricardas Berankis oder Joao Sousa kann ich Ihnen nicht mit gutem Gewissen empfehlen, obwohl auch diese drei Vertreter der Quote 501 sind, die übrigens gar nichts mit der blauen Baumwollhose eines in die USA ausgewanderten Deutschen zu tun hat.

Sie können aber natürlich trotzdem gerne auf einen der 501-er setzen, wenn es Ihnen nichts ausmacht, dass in Ihrem Portemonnaie bald tote Hose herrscht.

Die Strategie mit dosiertem Risiko

Ich als Ihr extrem persönlicher Portfolio-Manager würde Ihnen aber eher (um es im Jargon einer nicht ganz unumstrittenen Branche zu formulieren) zu einer Strategie mit dosiertem Risiko raten. Besonders am Herzen liegt mir ein sehr gut strukturiertes Produkt mit ausgezeichnetem Shareholder Value (es handelt sich – pssst - um einen extrem geheimen Geheimtipp):

Es besteht zu je 50 Prozent aus schweizerischer und südafrikanischer Provenienz. Im Markt behauptet es sich seit über 10 Jahren mit aussergewöhnlichen Performances. Und gerade im eigentlichen Kerngeschäft, dem britischen Lawn Tennis, hat es zwischen 2003 und 2012 sieben von zehn Mal jede Benchmark locker übertroffen. Trotzdem hat dieses Produkt auf den freien Märkten ein tieferes Rating als auch schon. Die Quote im Moment: 6.00.

Den Namen dieses Produkts kann ich Ihnen aber leider nicht verraten – Sie wissen: Verdacht auf Insidergeschäft!

Stefan Bürer

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Stefan Bürer

Unser Mann in London. Bürer wird ab Montag zusammen mit Heinz Günthardt täglich die Spiele bei Wimbledon für SRF kommentieren

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21 Kommentare

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  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    Über wen redet Stefan Bürer in diesem Artikel? Er redet immer in der dritten Person Plural, lässt uns aber im Ungewissen, wen er damit meint. Schade.
    1. Antwort von M. Mata , Bülach
      lol
    2. Antwort von Mike Schmid , Schwyz
      Ich hoffe schwer ihr Kommentar war nicht ernst gemeint :-)
    3. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Immerhin hat SRF meinen Kommentar ernst genommen ;)
    4. Antwort von Haha , Hahaha
      Ja genau. Wo liegt eigentlich Muhen? Lustiger Name. Hahaha.
    5. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Muhen liegt im Kanton Aargau - inmitten von Kuhweiden ;)
    6. Antwort von Haha , Hahaha
      Der ist gut. Hahaha.
  • Kommentar von andre piquerez , ebikon
    34 für Juan Martin del potro?? das ist verdammt spekuliert von den wettanbietern...finde del potro sowas wie ein Geheimtipp - so wie er spielt müsste er eigentlich gut sein auf rasen, ich hab zwar keine Ahnung von Tennis kenn aber ziemlich viele spieler, und ich würd sagen del potro ist ziemlich gefährlich, wenn er überhaupt fit ist - bei federer denke ich ist das Problem dass er gegen die besten spielen muss, das braucht soviel Energie dass es im final nicht mehr reichen könnte...
  • Kommentar von jean passant , thun
    Witziger Artikel. Das Produkt ist aber leider nur noch etwas für Nostalgiker, seine schlechte Performance im letzten Quartal zeigte dies klar auf. Ich schätze seine aktuelle Kotierung als zu optimistisch ein. Man darf nicht vergessen es geht nicht um einen 1/8 oder 1/4 Finaleinzug. Wer nicht Geld verlieren möchte müsste auf ein echtes Gewinnpferd setzen, das sind heuer andere.
    1. Antwort von Haha , Hahaha
      Herr Passant ist der witzigste Tennis-Experte.