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Grand-Slam-Turniere Djokovic: «Alles in Harmonie»

Novak Djokovic sprach nach seinem Triumph bei den Australian Open über seine momentane Form, die Beziehung zu Melbourne und den ungestillten Erfolgshunger.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Auch Novak Djokovic richtet sich ganz nach dieser Devise. Kurz nach seinem 6. Triumph im 6. Melbourne-Final dachte der Serbe bereits wieder an die Zukunft. Er wolle alles dafür tun, die Weltnummer 1 zu bleiben. Das sei jedoch nicht einfach: «Der Wolf, der den Berg hochrennt, ist hungriger als der Wolf, der oben auf dem Berg steht.»

Paris als Dessert?

Der Erfolgshunger des Serben ist aber noch lange nicht gestillt. Vor allem in Bezug auf die French Open: In Paris konnte Djokovic noch nie gewinnen. «Ich bin sehr hungrig. Aber der Wolf muss bis dann noch einige Mahlzeiten essen. Paris ist das Dessert.»

Die Konkurrenz dürfte gewarnt sein. 2016 ist Djokovic noch ungeschlagen und es drängt sich niemand auf, der diese Dominanz durchbrechen könnte. Der 28-Jährige strotzt vor Selbstvertrauen und ist momentan das Mass aller Dinge.

Novak Djokovic über…

…seinen 11. Grand-Slam-Triumph:

  • «Heute habe ich Geschichte geschrieben.»
  • «Es ist eine unglaubliche Ehre, gleich viele Grand Slams gewonnen zu haben wie Rod Laver und Björn Borg.»

…sein Verhältnis zu Melbourne:

  • «Ich habe eine Liebesbeziehung zur Rod-Laver-Arena, deshalb habe ich den Court geküsst.»

…seine momentane Form:

  • «Kein Zweifel: In den letzten 15 Monaten habe ich das beste Tennis meines Lebens gespielt..»
  • «Ich will immer besser werden: spielerisch, technisch aber auch mental.»
  • «Ich bin Vater und Ehemann geworden. Momentan funktioniert alles in Harmonie.»

Novak Djokovic: Zahlen und Fakten

Alter
28
Profi seit
2003
Wochen als Nummer 1
183
Grand-Slam-Titel11
Karriere-Titel61
Siege total
692
Niederlagen total
146
Video
Die Final-Highlights von Djokovic gegen Murray
Aus sportlive vom 31.01.2016.
abspielen

Sendebezug: SRF info/zwei, sportlive, 31.01.2016 09:30 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Burkard-Wunderli , Ste. Catherine de la Jacques Cartier Québec Kanada
    Eine Frage hätte ich so nebenbei: Warum wird eigentlich nicht die Nationalflagge gehisst, zu Ehren von demjenigen Gewinner? Ist es ein alter Zopf? Kann mir da SRF Auskunft geben? Danke!
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  • Kommentar von Hans Imhof , Bern
    Meta: Federer muss endlich einen Spielplan gegen diese Grundlinienspieler wie Djokovic finden! Federer hat nie einen Plan dazu erarbeitet! Auch mental muss er hart arbeiten! Hoffentlich sagt ihm Ljubicic mal seine klare Meinung dazu!
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  • Kommentar von Marco Mata , Bülach
    Djokovic wird die perfekte Saison spielen, wenn ... 1. ... er sich es nicht selber verbockt 2) ... ihm vom "Rest" nicht langsam aber sicher wieder ein ernsthafter Gegner das Wasser reichen kann. Am ehesten sehe ich da nach wie vor Federer (über Best-of-Three) und Wawrinka (über 5 Gegensätze). Murray (11 Niederlagen in den letzten 12 Begegnungen) und Nadal (9 aus den letzten 10 Spielen) sind leider längst in Djokovic' Fangnetzen und kommen da mental nicht so schnell wieder raus.
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    1. Antwort von Tom Rüegg , Bern
      jeder der 4 kann und wird ihn wieder schlagen. das konnte man im 3. satz gegen federer eindrücklich sehen. sobald die fehlerquote beim gegner in ein normales mass runtergeht, dann siehts auch für djokovic nicht mehr gut aus. er kann machen was er will, das spiel von federer wird mir immer besser gefallen. und damit bin ich sicher nicht alleine.
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