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Legende: Video Ex-Coach Bresnik: «Dominic kann das Tennis dominieren» abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.05.2019.
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Dominator Thiem will mehr Neuer Coach, neuer Manager – erster Titel?

Nach zwei Halbfinals und einem Final zählt für Dominic Thiem in Paris nur der Titel. Ein neuer Coach soll ihm dabei helfen.

Zwischenzeitlich mit etwas Mühe, am Ende aber doch standesgemäss ist Dominic Thiem in die French Open gestartet. Gegen Tommy Paul (USA) setzte er sich in vier Sätzen durch.

Dies soll nur der Startschuss gewesen sein, der Österreicher hat in Paris Grosses vor. Die Turniersiege in Indian Wells und Barcelona sowie die Finalteilnahme in Madrid zeugen von seiner guten Form. Es überrascht deshalb nicht, dass Thiem sagt, das beste Tennis seiner Karriere zu spielen.

Trennung vom Coach

Es überrascht eher, wie offen der 25-Jährige über seine Titelambitionen spricht. «Mein Ziel ist es, hier zu gewinnen», stellt Thiem ohne Umschweife klar.

Legende: Video Thiem über Federer und seine Titelchancen abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.05.2019.

Um sich diesen Traum zu erfüllen, hat die Nummer 4 der Welt auch unpopuläre Entscheide getroffen. Nach über 17-jähriger Zusammenarbeit trennte er sich von Förderer und Coach Günter Bresnik. Seit einigen Wochen wird Thiem vom Chilenen Nicolas Massu betreut.

Der Olympiasieger von 2004 sollte Bresnik ursprünglich als «Touring-Coach» unterstützen, übernahm dann aber mehr und mehr die Rolle des Chefs. Die Folge: Thiem trennte sich – nicht ohne Nebengeräusche – von Bresnik. Auch als Manager wurde der 58-Jährige abgelöst, diese Rolle übernimmt neu Herwig Straka, Direktor des ATP-Turniers in Wien.

Legende: Video Thiem: «Wichtig, dass jetzt alles geregelt ist» abspielen. Laufzeit 00:30 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.05.2019.
Die Chancen, dass Dominic in Paris gewinnt, stehen heuer sehr gut.
Autor: Günter BresnikEx-Coach Dominic Thiem

Der Abnabelungsprozess kommt nicht überraschend. Thiem ist sowohl als Mensch als auch als Spieler gereift, gewisse Abnutzungserscheinungen sind nach einem so langen Zeitraum normal.

Obwohl Bresnik betont, nur das Beste für Thiem zu wollen, bleibt er etwas enttäuscht zurück. Bei einem Grand-Slam-Triumph seines Schützlings hätte er sich ohnehin zurückgezogen. «Die Chancen stehen heuer sehr gut. Das wäre natürlich das Idealszenario gewesen», so Bresnik.

Start geglückt

Thiem ist überzeugt, mit dieser Massnahme einen weiteren Schritt in Richtung des ersten Grand-Slam-Titels zu machen. «Es ist jetzt alles viel besser organisiert, das kann nur von Vorteil sein», ist der Sandplatzspezialist überzeugt.

Legende: Video Federer und Thiem präsentieren sich in bester Laune abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.05.2019.

Sendebezug: srf.ch/sport, Livestream Court Suzanne Lenglen, 27.5.19, 19 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Thiem ist ein Weltklasse-Spieler. Hat alles, was es braucht. Ausser eben den Killerinstinkt in den entscheidenden Phasen. Eine reine Kopfsache. Dominic ist zu "lieb" für die ganz grossen Titel. Es fehlt der Biss in den alles entscheidenden Spielen. Man kennt das auch von anderen Tennis-Grössen. In den Duellen RF gegen Nadal vor 2016 hatte Federer jeweils schon verloren, bevor der erste Ball geschlagen wurde. Dieses Phänomen ist auch bei Thiem zu erkennen! Die Angst vor dem Sieg!
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    1. Antwort von Nico Reichmann  (Nico)
      Sehe ich nicht so. Thiem hat keine Angst vor dem Gewinnen und hat Nadal, Djokovic und Federer schon an grossen Turnieren geschlagen. Thiem ist vermutlich der Einzige der Nadal auf Sand schon mehr als einmal bezwingen konnte.. Im Paris Final letztes Jahr war Nadal einfach zu stark!
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  • Kommentar von Seppli Moser  (Moser)
    das sind von Bresnik aber etwas gar hohe Töne. Sicherlich ist Thiem ein ganz Guter, jedoch sehe ich bei seinen Bewegungsabläufen ein wenig zu statische Aspekte. Im Gegensatz zu einem Genie Federer, wo alles so selbstverständlich federleicht aussieht. Habe Thiem noch nie live gesehen. Er scheint mir ein Arbeiter, sicherlich intelligent und höchst diszipliniert, aber wenn das Genie fehlt, gehts nicht bis zur Dominanz. Mal sehen
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    1. Antwort von tom martini  (tomline)
      Aber Hr. Moser bei Djokovic fehlt auch das Genie, und er hat es auch geschafft mit Disziplin, Arbeit und was auch immer noch die Szene sogar zu dominieren. Denke dass Thiem früher oder später sowieso den einen oder anderen GS Titel machen wird, und wenn die 3 da oben nochmals 2 Jahre älter sind, wer soll das Tennis dann dominieren? Warum nicht Thiem, zumindest auf Sand, das ist schon möglich.
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    2. Antwort von Nico Reichmann  (Nico)
      Das Bresnik "nur" Nadal, Djokovic und Wawrinka als technisch so gut wie Thiem beurteilt ist sehr sonderbar. Vorallem aufgrund der einhändigen Backhand ist er eher mit Federer zu vergleichen und Federer`s Technik ist nach wie vor nahe an der Perfektion...
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    3. Antwort von Guido Casellini  (CAS)
      heutzutage heisst es "Federerleicht"....wobei es federleicht für vielen sein kann !
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    4. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @tom martini Möglich ist dies schon, Thiem dominiert dann in 2 Jahren das Tennis zumindest auf Sand. Den Titel bei den FO traue ich dem Niederösterreicher schon zu. Aber die Dominanz eher nicht. Ein sehr harter Konkurrent wird Stefanos Tsitsipas sein (sofern er von gravierenden Verletzungen verschont bleibt). Tsitsipas ist es schon jetzt, auf Sand schlug er Thiem & auch Nadal. Denke auch, Tsitsipas die zukünftige Nr.1 im Tennis. Er überzeugt auf allen Unterlagen, Routine bei Grand Slams kommt.
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