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Grand-Slam-Turniere Ein Marathon für Djokovic – ein Sprint für Nadal

Novak Djokovic ist an den French Open in der 3. Runde hart geprüft worden. Der Titelverteidiger musste gegen Diego Schwartzman (ATP 41) zweimal einen Satzrückstand korrigieren. Rafael Nadal dagegen gelang eine Machtdemonstration.

  • Unterschiedlicher hätte die 3. Runde für die Weltnummern 2 und 4 nicht laufen können
  • Djokovic war mit dem Rücken zur Wand, nach 198 Minuten siegte er 5:7, 6:3, 3:6, 6:1, 6:1
  • Nadal überrollt Nikoloz Basilaschwili (ATP 63) regelrecht und überlässt ihm nur 1 Game

Novak Djokovic kämpfte sich mit grösster Mühe in den Achtelfinal. Somit blieb er den Beweis weiter schuldig, dass er am «Bois de Boulogne» zu den Favoriten gehört.

Gegen den unbequemen, nur 1,70 m grossen Diego Schwarztman, der an einem Major-Turnier noch nie über die 3. Runde hinausgekommen ist, benötigte der Serbe reichlich Anlaufzeit.

Djokovic: Am Schluss endlich der Chef auf dem Court

Erst im 4. Satz übernahm der fehlerhafte Favorit die Kontrolle über die Partie. Zuvor hatte der Argentinier den Weltranglistenzweiten fast zur Verzweiflung getrieben und die Durchgänge 1 und 3 an sich gerissen. Die Achillesferse des 30-Jährigen im Spiel: Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt von 13 Breakbällen deren 11 ausgelassen. Seinen Unmut darüber tat er immer wieder kund.

Legende: Video «Racketwurf, Pfiffe, Verwarnung: Djokovic muss unten durch» abspielen. Laufzeit 2:09 Minuten.
Vom 02.06.2017.

Doch Djokovic konnte sich aus der Umklammerung lösen und gegen einen zunehmend energielosen Konkurrenten die Wende herbeiführen. Im entscheidenden Umgang war Schwartzmans Gegenwehr gebrochen.

Nächster Herausforderer von Djokovic wird Albert Ramos Vinolas (ATP 20). Der Spanier schaltete den an Nummer 16 gesetzten Lokalmatador Lucas Pouille in 5 Sätzen aus und musste für diesen Kraftakt sogar 3:41 Stunden aufwenden.

Nadal: Im TGV unterwegs

Absolut überzeugend war die Vorstellung von Rafael Nadal: Er drückte gegen den Georgier Basilaschwili von Beginn weg aufs Tempo. Sein Gegenüber konnte einem angesichts der Power des Spaniers fast schon leid tun. Nach nur 90 Minuten war der Spuk vorbei – 6:0, 6:1, 6:0 für Nadal.

Immerhin endete das Rencontre mit dem «Sandkönig» nicht mit der Höchststrafe. Beim Stand von 5:0 im 2. Satz aus Sicht von Nadal brachte der 25-Jährige unter tosendem Applaus des Publikums sein erstes – und einziges – Servicegame durch.

Legende: Video «Basilaschwili verliert Punkt der Partie» abspielen. Laufzeit 0:24 Minuten.
Vom 02.06.2017.

Duell gegen Landsmann folgt

Zu mehr reichte es Basilaschwili nicht mehr. Seine einzigen 3 Breakchancen im 3. Satz machte Nadal mit 5 Punkten in Folge zunichte. Dass die Nummer 63 der Welt aber durchaus richtig gut Tennis spielen kann, bewies der Georgier gegen Ende des 3. Durchgangs beim spektakulärsten Ballwechsel der Partie – allerdings verlor er auch diesen Punkt.

Im Achtelfinal trifft Nadal auf seinen Landsmann Roberto Bautista Agut, die Nummer 18 der Welt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.06.2017, 12:55 Uhr

20 Kommentare

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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    Das Level System funktioniert so.Hewit, safin,agassi ect waren damals alle auf Level5, dann kam Federer der die damaligen Level 5 Spieler alle dominiert hat. Ab dem jahr 2010 hat Nadal auch Level 6 erreicht und Djokovic seit 2011.Murray seit 2015. Der einzige der Level 6 spieler dominieren konnte und das mehr als 1 Jahr, das war Djokovic siehe 2011 und 2015-16 und deshalb war Novak auf Level 7.Seit den French open 2016 hat Novak mit dem gewinn von 4 gslams in folge 1 extra Level dazu bekommen
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    1. Antwort von Matteo Z. (MZ)
      Nun ja, das ist Ihre Meinung. Ein von Ihnen erfundenes System. Ich kann auch behaupten, Federer sei Level 27, weil er 18 GS gewonnen hat. Bitte ersparen Sie uns das Geschwätz von imaginären Levels. Das ist doch Chabis!
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    2. Antwort von Reto Camenisch (Horatio)
      Level, level, level! Welches System haben sie denn im Kopf??!!!! Ich verstehe überhaupt nichts davon. Also halte ich mich an die offiziellen Statistiken und Tabellen......
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    3. Antwort von Fred Savage (Fred(T/B))
      JA offiziell ist es das federer der bester spieler des letztem Jahrzehnt ist in einer Ära mit hewit,safin, roddick usw und keine seiner Rivalin haben in ihrer Karrieren mehr als 5-6 gslam finals gesehen und offiziel ist das djokovic im diesem jahr10t der erfolgreichste Spieler ist im wohl schwierigstem und besten Tennis Ära in der Geschichte....
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    4. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Haben sie Agassi absichtlich vergessen oder war das ein versehen?
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    5. Antwort von Fred Savage (Fred(T/B))
      wieviel finals hat Agassi ab 2004 erreicht? Ich war der grösste Agassi fan...aber nach den Australian Open 2003 ist ihn leider die puste ausgegangen....... 2000 bis 2003 hat Agassi leider nur die ersten 3-4 Monate.....immer nur sein bestes Tennis aufrufen können.....ab der sand platz Saison war dann leider meistes die puste schon aus....er war ja auch schon über 30.......US OPEN FInAL 2005 die Niederlage war damals richtig traurig...aber djokovic hat sich 10 jahre später revanchiert...für mich
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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    Daniele Röthenmund....Falls Novak sein Level wieder erreicht, dann besiegt er Nadal im Halbfinale.......er ist eben spielerisch der spiel stärkste Spieler aller Zeiten und das auf allen Beläge.......nicht de erfolgreichste....unterscheiden bitte.....Novak ist der einzige der Federer auf Rasen und Nadal auf Sand auf Dauer besiegen kann....darum spreche ich ja seit Monaten auch davon das Novak auf Level 8 spielt.....und Rafa u Roger auf Level 6......
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    1. Antwort von Jonas Ammann (jonas.ammann)
      @ Savage: Auf welchem Level sehen Sie Murray? Level 3? ;-)
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Spielerisch der Stärkste? jetzt bin ich sicher das sie von Tennis keine Ahnung haben. Man sieht das Er es nur des Geldes wegen macht von Spielfreude sehe ich wenig, deshalb hat er auch die Sinnkriese. es wird es schwieriger haben wiederzukommen wie sie Behaupten.
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Her Murray fragen sie das jemand der was von Tennis versteht und nicht Herrn Savage,
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    4. Antwort von Matteo Z. (MZ)
      Es ist Ihre Meinung, das Djokovic der stärkste Spieler aller Zeiten ist. Versuchen Sie Ihre Meinung bitte nicht als Tatsache zu verkaufen. Halten Sie das mit den erfundenen Level nicht für etwas gar infantil?
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    5. Antwort von Jonas Ammann (jonas.ammann)
      @ Röthenmund: Sie schreiben "Man sieht das Er [Djokovic] es nur des Geldes wegen macht". Wie bitte? Darf ich Sie daran erinnern, dass Roger Federer im Jahr 2012 das Turnier von Basel nicht spielen wollte, weil ihm die Gage zu niedrig war. Zu diesem Zeitpunkt war Federer aber bereits x-facher Millionär und Basel ist seine Heimatstadt. Noch Fragen?
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    6. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      das stimmt so einfach nicht. das hat rf längst klargestellt.
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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    Nach dem verloren 3 Satz....habe ich das spiel ausgemacht und hab die restlichen 2 Sätze aufgenommen........und im schnell Durchgang angeschaut .....meine nerven spielen da nicht mehr mit.......Hatte eigentlich schon abgeschlossen....oder damit gerechnet das Djokovic heute nach Hause fährt.....Wenn er das turnier gewinnen will muss er wie 2016 spielen............mit der Einstellung wie gegen Federer bei den Australian Open
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Es wird immer enger und die Gegner besser. Wenn sie Glauben das er die rench Open gewinnt dann sind sie aber mehr als ein Optimist. Nadal wird das nach hause schaukeln, Er iat auf Sand der Beste aller Zeiten, nicht mal Björn Borg hätte da mithalten können, und der war ein ganz grosser auf Sand.
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