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Grand-Slam-Turniere Einmal eng, einmal klar: Stephens und Keys im US-Open-Final

An den US Open wird eine neue Grand-Slam-Siegerin gekürt. Sowohl Sloane Stephens als auch Madison Keys gewannen noch keinen Major-Titel.

  • Nach 127 Spielminuten verwertet Sloane Stephens (WTA 83) gegen Venus Williams (WTA 9) den 1. Matchball zum 6:1, 0:6, 7:5.
  • Stephens erreicht erstmals in ihrer Karriere einen Grand-Slam-Final.
  • Im Final trifft Stephens auf Madison Keys (WTA 16). Die 22-Jährige lässt Coco Vandeweghe (WTA 22) beim 6:1, 6:2 keine Chance.

Die Partie zwischen Stephens und Williams war ein stetes Auf und Ab. Nach 79 Minuten und dem Rebreak zum 2:2 von Williams im 3. Satz war die Partie neu lanciert. 45 Minuten später gelang Stephens der entscheidende Service-Durchbruch zum 6:5.

Die 24-Jährige servierte den Sieg danach sicher nach Hause. In den ersten beiden Sätzen war das Duell zwischen der 37-jährigen Routinière und Stephens eine einzige Achterbahnfahrt gewesen:

  • Im 1. Satz passte bei Williams nicht viel: Stephens nutzte zwei Breakchancen und ging nach 24 Minuten mit 6:1 in Führung.
  • Im 2. Durchgang wendete sich das Blatt: Williams wehrte zunächst 3 Breakchancen ihrer Landsfrau ab und holte sich danach 6 Games in Serie zum Satzausgleich.
Legende: Video Williams deckt am Netz alles ab abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.09.2017.

Stephens steht erstmals im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Williams dagegen verpasste ihren 3. Major-Final in diesem Jahr, nachdem sie an den Australian Open und Wimbledon den Final erreicht hatte.

Keys mit Machtdemonstration

Im Endspiel trifft Stephens am Samstag auf Madison Keys (WTA 16). Auch für die 22-Jährige ist der Finaleinzug eine Premiere an einem Grand-Slam-Turnier. Keys dominierte den Halbfinal gegen Coco Vandeweghe nach Belieben und gab nur gerade 3 Games ab.

Sie liess sich beim Stand von 6:1, 4:1 auch von einer kurzen Behandlungspause wegen einer Oberschenkelblessur nicht aus der Ruhe bringen. Nach nur 66 Minuten beendete Keys das Spiel mit einem Ass.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 06.09.2017, 22:00 Uhr.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    @ Beppie Hermann: Solche Partien sind manchmal aber auch bei den Herren im Endstadium eines Turniers zu sehen. Siehe das Viertelfinale von Nadal oder die French Open 2017, als Nadal alle seine Gegner deklassierte. Zudem hat Madison Keys imo die besten Grundschläge überhaupt; wenn sie ihr Potential abrufen kann (in dieser Saison zuvor nicht der Fall), dann wird es für jede Gegnerin äusserst schwierig irgendwie dagegen halten zu können.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    "Keys dominierte den Halbfinal gegen Coco Vandeweghe" Dieses überaus langweilige, einseitige Match war eine Zumutung. Wenn man bedenkt, was die Damen für diese 2 Sätze in einer Stunde einkassieren und was die Zuschauer für ihre Tickets bezahlt haben...
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    1. Antwort von YB Fan (Hopp YB)
      Aufgrund der live-highlights vermute ich, dass keys einfach überragend gespielt hat. Was für ein Zug in ihren schlägen! Oder war es eine fehlerorgie mit vereinzelten highlights?
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    2. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Habe die Partie nicht gesehen; Wenn man sich jedoch die Statistiken anschaut, muss Madison Keys einen Sahnetag eingezogen haben. 25 Winner, bei nur 9 UE ist absolute Weltklasse und dies bei der Power von Keys in ihren Grundschlägen. In den Highlights hat man zudem gesehen, dass Coco Vandeweghe einiges probiert hat, mit Serve & Volley, Slicebällen. Der Kommentar erscheint mir deshalb wenig objektiv...klar erhofft man sich mehr Spannung, aber Keys war scheinbar einfach zu stark...
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    3. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      An einem Grand Slam und erst noch im Halbfinal erwarte ich ein gewisses Mass an Ebenbürtigkeit. Aber in diesem Match hat nur eine gespielt!
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