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Enttäuschung nach Nati-Out Federer: «Ich hatte mehr erwartet»

Auch bei Fussball-Fan Roger Federer sitzt die Enttäuschung nach der Achtelfinal-Niederlage der Nati an der WM tief.

Legende: Video Federer: «Die richtigen Lehren daraus ziehen» abspielen. Laufzeit 00:42 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.07.2018.

«Ich habe mehr erwartet», gab Roger Federer im SRF-Interview offen zu. Wichtig sei nun, welche Lehren man aus dieser Erfahrung ziehen könne. «Aus Niederlagen kann man immer etwas lernen», so der Schweizer. Er sei aber kein Fussball-Experte und seine Meinung daher nicht wichtig.

Eine verpasste Chance

Gegenüber der internationalen Presse hatte sich Federer zuvor weit kritischer geäussert. Er sprach von einer verpassten Chance. « Man muss immer mit der Einstellung ans Werk gehen, als ob es ein Final wäre. Das ist die Krux mit den K.o.-Spielen. Alle 11 müssen gleichzeitig bereit sein, es reichen nicht 3 oder 8 Spieler.»

Man ist immer nur so gut wie die aktuelle Performance.

Tipps wollte Federer keine geben, aber aus eigener Erfahrung wisse er, dass man «jeden Tag die nötige Energie aufbringen muss, und dies das ganze Jahr über. Nicht nur bei der WM, im Achtel- oder im Viertelfinal, sondern auch im Training.» Man könne sich nichts von vergangenen guten Leistungen kaufen. «Man ist immer nur so gut wie die aktuelle Performance», so der 36-Jährige weiter.

Verdienter Sieg Schwedens

Die Schweden hätten sich am Ende verdient durchgesetzt, «weil sie sich mehr Chancen herausspielen konnten.» Ob er nun eine andere Mannschaft unterstützen werde, konnte Federer nicht sagen. «Mein Team ist ausgeschieden, für mich ist es jetzt nicht mehr dasselbe.»

Legende: Video Die Schweiz scheitert im Achtelfinal abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 03.07.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.07.2018, 15:30 Uhr

22 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Auch ich habe mehr erwartet von Herr Federer. Nämlich dass er erst einmal das üble Verhalten seines neuen Auisrüsters überprüft. Arbeiter/innen die monatelang auf ihr Salär warten und es gleichwohl nicht bekommen. Dafür ein Herr Federer, dem man das Geld nur so nachwirft. Wo ist da der menschliche Anstand? Herr Federer geben Sie das Geld denen, die es mehr gebrauchen könnten!!! Dann sind Sie für mich ein edler Sportsmann
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Ja, Herr Sahli, Geld regiert die Welt, und der Unternehmer Federer kann sich diesem Gewinnstreben auch nicht entziehen. Aber vielleicht tue ich ihm Unrecht, und er wurde diesmal durch sein (gewinnstrebiges) Umfeld schlecht beraten.
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  • Kommentar von Steff Stemmer (Steff)
    Die Performance der Fussballer, so habe ich manchmal das Gefühl, wird mehr auf dem Kopf (Frisuren) und am Körper (Tattoos) zelebriert, als am Ball...
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Man kann sich eben nicht immer auf sein Gefühl verlassen, Herr Stemmer, sonst kommt es zu Fehleinschätzungen, wie sich hier exemplarisch zeigt. Wissen Sie überhaupt, welche unserer Nati-Spieler Tattoos haben oder nicht, und wie sich das bei jedem Spieler auf seine jeweilige Performance ausgewirkt hat? Fangen Sie doch mal bei R. Rodriguez an! Oder machen Sie bitte selber ein Beispiel, um Ihr Gefühlsempfinden näher zu erklären. Ich bin gespannt.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    Genau! Es geht darum aus Erfahrungen zu lernen, aus positiven, wie aus negativen. Bei der CH-Nati bin ich mir aber gar nicht sicher, ob bspw. aus der Niederlage gegen Portugal (man erinnere sich an die Berichterstattung) oder aus der erknorzten Barrage gegen Nordirland etwas gelernt wurde? Gegenüber der WM vor vier Jahren mit der sehr guten Leistung gegen Argentinien in meinen Augen ganz klar ein Rückschritt. Wenn es in einem WM-Achtelfinale an Leidenschaft und Willen fehlt, dann gute Nacht...
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