Zum Inhalt springen

Header

Video
Djokovic: «Ich kann es kaum erwarten» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 30.08.2021.
abspielen
Inhalt

Erneut alle gegen den Serben Djokovic und sein 2. Rendezvous mit der Geschichte

Bevor die US Open begonnen haben, hat sich das Feld stark gelichtet. Der grosse Favorit heisst Novak Djokovic.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio scheiterte Novak Djokovic im Halbfinal an Alexander Zverev und blieb am Ende ohne Medaille. Den «Golden Slam» verpasste er in Japan vorzeitig. Doch an den US Open bietet sich dem Serben die Chance, mit dem Grand Slam 2021 dennoch Sport-Geschichte zu schreiben.

Für mich heisst es Djokovic gegen den Rest des Feldes.
Autor: John McEnroe

Nach den Siegen in Melbourne, Paris und Wimbledon würde Djokovic bei einem Triumph in New York alle 4 Grand-Slam-Titel auf sich vereinen. Eine Leistung, die seit 1969 (Rod Laver) kein Mann mehr geschafft hat.

Zudem würde der «Djoker» mit seinem 21. Major-Sieg auch seine beiden grössten Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal in dieser Statistik hinter sich lassen. Dafür nahm sich der 34-Jährige nach Olympia Zeit und verzichtete im August auf die ATP-1000-Turniere in Toronto und Cincinnati.

Apropos Federer und Nadal: Mit dem Schweizer und dem Spanier, sowie Vorjahressieger Dominic Thiem fehlen drei prominente Namen im Draw für das letzte Major-Turnier des Jahres. Das Trio ist verletzt und wird erst 2022 wieder um Grand-Slam-Meriten kämpfen können.

Ungute Erinnerungen an New York

Für viele Kenner, allen voran ESPN-Experte John McEnroe, ist deshalb klar: Der Sieg im «Big Apple» führt nur über den 34-Jährigen. «Für mich heisst es Djokovic gegen den Rest des Feldes. Aber es gibt einen Grund, warum seit mehr als 50 Jahren keiner mehr den Grand Slam geschafft hat. Es ist einfacher gesagt als getan», erklärte der Amerikaner gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Doch nicht alle Vorzeichen sprechen für die Nummer 1 der Welt, denn New York ist nicht unbedingt sein Lieblingsturnier:

  • Djokovic gewann zwar 8 der letzten 12 Grand-Slam-Events – dabei aber nur 1 Mal die US Open.
  • 8 Mal stand der Serbe in New York schon im Final, «nur» 3 Mal gewann er ihn auch.
  • Auch die jüngsten Erinnerungen werden nicht die besten sein: 2020 wurde der «Djoker» disqualifiziert, nachdem er im Achtelfinal gegen Pablo Carreño Busta verärgert einen Ball weggeschlagen und dabei eine Linienrichterin getroffen hatte.
Video
Archiv: Djokovic trifft Linienrichterin und wird disqualifiziert
Aus Sport-Clip vom 07.09.2020.
abspielen

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Johann Meier  (H.J. Meier)
    Je eher er ausscheidet, desto attraktiver das Turnier für die Fans...
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Nein Herr Lopez, Sie liegen daneben. Zahlen und Statistiken mögen irgendwo für die halbe Ewigkeit abgelegt und gespeichert werden. Die echten Champions aber werden immer in den Köpfen der Menschen bleiben. Beispiel, können Sie ohne nachzuschauen sagen, wie viele Siege, Nr 1 Wochen etc. sich ein Bijörn Borg oder eine Chris Evert, uva. erspielt haben? Machen Sie sich nichts draus, das wissen die wenigsten auswendig, aber die Namen werden immer präsent sein , wenn man von echten Champions spricht.
  • Kommentar von Fred Savage  (Fred(T/B))
    Djokovic gewann 8 der letzten 12 Grand-Slam-Events.
    Federer in seinen absoluten prime, gewann von Wimbledon 2003- bis zu den French open 2006= 7 Grand Slams von 12 Grand Slam Events. Das zeigt wie außergewöhnlich und überragend Djokovic zweite Ära ist seit Wimbledon 2018