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Legende: Video Günthardt: «Bin sehr überrascht» abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.
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Experte Günthardt schätzt ein Weshalb die Schweizer Tennis-Festspiele (vorerst) vorbei sind

Der Schweizer Halbfinal an den US Open schien in Reichweite. Nun sind beide Schweizer Trümpfe im Viertelfinal gescheitert.

Stan Wawrinka gegen einen überspielten und sichtlich angeschlagenen Daniil Medwedew. Roger Federer gegen den zuletzt kriselnden Grigor Dimitrov. Aus Schweizer Sicht durfte man zurecht mit einem US-Open-Halbfinal Federer - Wawrinka liebäugeln.

Ich hätte dieses Resultat nicht für möglich gehalten.
Autor: Heinz Günthardtzur Viertelfinal-Niederlage von Federer

Daraus wurde aber nichts. Im Gegenteil: Das «Horrorszenario» ist eingetroffen, beide Schweizer scheiterten im Viertelfinal. Das kommt auch für SRF-Experte Heinz Günthardt überraschend:

  • «Bei Wawrinka war die Ausgangslage vor dem Spiel offen. Medwedew hat die beste Hartplatz-Saison von allen gespielt. Es war klar, dass es für Wawrinka ein harter Brocken werden würde.»
  • «Der Sieg von Dimitrov gegen Federer ist eine Sensation. Vor dem Viertelfinal lautete die Direktbilanz 7:0 für Federer. Ausserdem hat der Schweizer gegen Evans und Goffin ausgezeichnet gespielt. Ich hätte dieses Resultat nicht für möglich gehalten.»

Wawrinka hadert mit Leistung

Während sich Federer nach seinem Aus nichts vorwarf, ging Wawrinka mit sich selber hart ins Gericht: «Eine solche Leistung reicht einfach nicht», so der Romand. Er habe sich nicht gut bewegt und sein Spiel nicht genug variiert.

Legende: Video Wawrinka: «Habe nie die richtige Balance gefunden» abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.

Darüber hinaus glaubt Wawrinka nicht, dass die körperlichen Probleme von Medwedew sein eigenes Spiel negativ beeinflusst hätten: «Er hat schon in seinen beiden Spielen zuvor gesagt, er sei verletzt. Trotzdem hat er jeweils noch gewonnen. Ich wusste, dass er bis zum Schluss weiterkämpfen wird», sagte Wawrinka.

Dimitrov wächst über sich hinaus

Die Niederlage von Federer hat für Günthardt mehrere Gründe. Einerseits sind da die Schmerzen des Schweizers im Nackenbereich: «Man verliert natürlich an Beweglichkeit. Zudem kann es sein, dass das Timing beim Return darunter litt», schätzt der SRF-Experte ein.

Günthardt fügt aber sogleich hinzu: «Ich habe Dimitrov seit Ewigkeiten nicht mehr so gut Tennis spielen sehen. Er hat oft Bälle zurückgebracht, die andere nicht zurückgebracht hätten.»

Legende: Video Günthardt zu den möglichen Auswirkungen der Nackenprobleme abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.09.2019, 02:45 Uhr

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