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Günthardt: «Bin sehr überrascht»
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.
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Experte Günthardt schätzt ein Weshalb die Schweizer Tennis-Festspiele (vorerst) vorbei sind

Der Schweizer Halbfinal an den US Open schien in Reichweite. Nun sind beide Schweizer Trümpfe im Viertelfinal gescheitert.

Stan Wawrinka gegen einen überspielten und sichtlich angeschlagenen Daniil Medwedew. Roger Federer gegen den zuletzt kriselnden Grigor Dimitrov. Aus Schweizer Sicht durfte man zurecht mit einem US-Open-Halbfinal Federer - Wawrinka liebäugeln.

Ich hätte dieses Resultat nicht für möglich gehalten.
Autor: Heinz Günthardtzur Viertelfinal-Niederlage von Federer

Daraus wurde aber nichts. Im Gegenteil: Das «Horrorszenario» ist eingetroffen, beide Schweizer scheiterten im Viertelfinal. Das kommt auch für SRF-Experte Heinz Günthardt überraschend:

  • «Bei Wawrinka war die Ausgangslage vor dem Spiel offen. Medwedew hat die beste Hartplatz-Saison von allen gespielt. Es war klar, dass es für Wawrinka ein harter Brocken werden würde.»
  • «Der Sieg von Dimitrov gegen Federer ist eine Sensation. Vor dem Viertelfinal lautete die Direktbilanz 7:0 für Federer. Ausserdem hat der Schweizer gegen Evans und Goffin ausgezeichnet gespielt. Ich hätte dieses Resultat nicht für möglich gehalten.»

Wawrinka hadert mit Leistung

Während sich Federer nach seinem Aus nichts vorwarf, ging Wawrinka mit sich selber hart ins Gericht: «Eine solche Leistung reicht einfach nicht», so der Romand. Er habe sich nicht gut bewegt und sein Spiel nicht genug variiert.

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Wawrinka: «Habe nie die richtige Balance gefunden»
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.
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Darüber hinaus glaubt Wawrinka nicht, dass die körperlichen Probleme von Medwedew sein eigenes Spiel negativ beeinflusst hätten: «Er hat schon in seinen beiden Spielen zuvor gesagt, er sei verletzt. Trotzdem hat er jeweils noch gewonnen. Ich wusste, dass er bis zum Schluss weiterkämpfen wird», sagte Wawrinka.

Dimitrov wächst über sich hinaus

Die Niederlage von Federer hat für Günthardt mehrere Gründe. Einerseits sind da die Schmerzen des Schweizers im Nackenbereich: «Man verliert natürlich an Beweglichkeit. Zudem kann es sein, dass das Timing beim Return darunter litt», schätzt der SRF-Experte ein.

Günthardt fügt aber sogleich hinzu: «Ich habe Dimitrov seit Ewigkeiten nicht mehr so gut Tennis spielen sehen. Er hat oft Bälle zurückgebracht, die andere nicht zurückgebracht hätten.»

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Günthardt zu den möglichen Auswirkungen der Nackenprobleme
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.09.2019, 02:45 Uhr

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15 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Die Festspiele sind noch nicht vorbei,H.Günthardt.
    Eine Dame richtet es diesmal.Ebenso toll.
    Da dürfen wir uns auf sicher noch einen,vielleicht zwei?
    Matches freuen.
  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Kein Mensch ist kein Roboter, es muss alles passen, um bei dieser Tennisdichte den Sieg zu erkämpfen. Es wird nie mehr in den nächsten Jahren einen Besten wie RF geben, genau so wie die Österreicher keinen Hirscher mehr auf Lager haben. Nun kommen neue starke Leute und wollen ja auch ihr Brot verdienen. Schade ist einzig, dass bei den Männern zur Zeit niemand in Sicht ist, der vorne mithalten könnte.
    1. Antwort von M. Kaiser  (Klarsicht)
      Der Mensch ist kein Roboter …. sollte es heissen . Danke
    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Wawrinka kann mithalten. Wieso übersehen Sie ihn?
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Kein Wunder setzt SRf nun auf's Schwingen. Es gibt kaum mehr einen Schweizer Sportler, der wirklich Weltklasse ist. Schurter, gelegentlich Feuz, Yule und Zenhäusern, dann fällt mir wirklich niemand mehr ein. RF ist passé, Wawrinka auch, die übrigen Skifahrer, Radfahrer, Langläufer, Leichtahtleten können nicht mit der Spitze mithalten. Das ist ein ziemliches Armutszeugnis für den Spitzensport in der Schweiz.
    1. Antwort von Dani Kaufmann  (DK-oo)
      arm ist vor allem ihr kommentar!
      1. scheinen sie sich in der schweizer sportlandschaft nicht sehr gut auszukennen...
      2. scheinen sie vergessen zu haben, dass es nun mal nicht so viele schweizer auf der weltkugel gibt...
      und 3. dürfen sie sich doch selbst mal fragen, warum denn sie nicht im spitzensport gelandet sind!?
    2. Antwort von Christoph Schultheiss  (Stophi)
      Ihrer Definition nach gibt es also höchstens 2 Weltklasse Tennisspieler? Anders wäre nicht zu erklären, wie die Weltnummer 3 nicht Weltklasse ist...
    3. Antwort von Yves Dalla Corte  (Yves Dalla Corte)
      Markus - es ist Zeit professionelle Hilfe aufzusuchen!