Federer: «Eine heftige Niederlage»

Grosse Enttäuschung bei Roger Federer. Der Schweizer sprach nach dem überraschenden Out in Wimbledon von einer schmerzhaften Niederlage, blickte aber gleichzeitig schon wieder in die Zukunft.

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Roger Federer über seine Niederlage gegen Sergej Stachowski

4:52 min, vom 26.6.2013

Roger Federer zeigte sich nach der unerwarteten Niederlage in der zweiten Runde gegen Sergej Stachowski enorm enttäuscht. «Kein Zweifel, das ist eine heftige Niederlage. Es ist immer enttäuschend so früh zu verlieren, besonders hier», sagte Federer nach dem Spiel. 

Federers Lob an den Gegner

Gleichzeitig lobte der Schweizer aber auch seinen ukrainischen Gegner: «Er hat richtig gut gespielt. Ich bin sehr frustriert, dass ich kein Mittel gegen sein Spiel gefunden habe.» Zudem haderte Federer mit der Tatsache, dass er die wichtigen Punkte nicht gewinnen konnte. «Ich kann mir das nicht erklären.»

Stachowski konnte den Sieg noch nicht richtig einordnen. «Ich kann es noch gar nicht glauben, ich bin einfach nur glücklich», sagte Stachowski: «Wenn man gegen Roger in Wimbledon antritt, spielt man gegen zwei Personen. Gegen Roger selbst und sein Ego, seine Ausstrahlung, die da draussen auf dem Platz ist.»

Kein Gedanke an eine Aufgabe

Seit Roland Garros 2004 hatte der Baselbieter nicht mehr vor den Viertelfinals verloren - damals schlug ihn der Brasilianer Gustavo Kuerten. 36 Mal in Folge stand er unter den besten Acht. «Ich hätte mir gewünscht, dass diese Serie nicht hier reisst, nicht heute», sagte Federer: «Aber ich habe Pläne für viele weitere Jahre auf der Tour. Auch diese Saison ist noch nicht zu Ende.»

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Sergey Stachowski im Interview (englisch)

1:38 min, vom 26.6.2013