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Grand-Slam-Turniere Federer findet in Murray seinen Meister

Roger Federer ist an den Australian Open zum 3. Mal in Serie im Halbfinal gescheitert. Der 4-fache Melbourne-Champion unterlag dem Schotten Andy Murray mit 4:6, 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (7:2), 2:6.

Vor 2 Jahren hatte Roger Federer (ATP 2) im Halbfinal gegen Novak Djokovic (Serb) und 2012 gegen Rafael Nadal (Sp) verloren. Nun erwies sich in der Rod Laver Arena die Weltnummer 3 Andy Murray als zu gut. Der Schotte servierte deutlich stärker als der Schweizer (21:5 Asse), retournierte hervorragend und passierte brillant. Der Olympiasieger war schlicht der bessere Spieler.

Tiebreaks an Federer

Dass Federer Murray in seinem 10. Melbourne-Halbfinal de suite überhaupt über 5 Sätze fordern konnte, grenzte an ein Wunder. Doch sowohl im 2. als auch im 4. Satz - nachdem Murray bei 6:5 zum Matchgewinn aufgeschlagen hatte - rettete sich der 17-fache Grand-Slam-Sieger ins Tiebreak. Dort war er seinem Widersacher mental überlegen und entschied auch die Kurzentscheidungen Nummer 5 und 6 «down under» für sich.

Murray mit Blitzstart im 5. Satz

Obschon das Momentum vor dem Entscheidungssatz aufseiten des Baselbieters war, ging US-Open-Champion Murray sogleich mit 3:0 in Führung. Und dieses Mal liess er sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Er hielt Federer vor allem dank seinem überragenden Service auf Distanz. Nach genau 4 Stunden verwertete Murray seinen 2. Matchball zum 11. Sieg im 20. Duell mit dem Schweizer.

Damit kommt es am Sonntag zur Neuauflage des New-York-Endspiels zwischen Murray und dem topgesetzten Djokovic.

28 Kommentare

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  • Kommentar von Roman, Stans
    Wieso sollte Federer zurücktreten? Solange er konkurrenzfähig ist und bei einem Grand Slam Turnier die Achtelfinals erreicht, ist dies schon ein Erfolg. Man sollte die Relationen nicht verlieren. Alle Spieler, die an einem Grand Slam spielen, sind top. Die Weltranglistenposition ist eh nebensächlich. Diese ist nur für die Setzliste relevant. Er kann auch noch ein Major gewinnen, wenn er noch Top 30 ist oder selbst mit einer Wild Card (siehe Goran Ivanisevic Wimbledon 2001)...
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  • Kommentar von Zura, aus Georgien
    Vor 2 Jahren, bei ATP-1000, ich habe paar mals bemerkt dass Roger Federer absichtlich nicht top leistng gezeigt hat, um ein Endspiel mit Novak oder Rafo vermeiden zu können. Natürlich werden nicht behaupten dass heute genau so ein fall gewesen ist, aber finde besser gegen Andy in 5 Sätzen zu verlieren als im Finale gegen Jokovic 6:2, 6:0, 6:3 wie gestern David Ferrer
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    1. Antwort von Rudi Blastz, Oetwil an Limão
      Willst du sagen Rosché sei in Feigling
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  • Kommentar von Andy, Schottland
    Andy Murray der verdiente Sieger, im Traumfinale gegen Djokovic, ich denke Djokovic setzt sich knapp durch, denn Murray ist seit den Olympischen Spielen irgendwie besser drauf.
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