Federer: «Solche Spiele habe ich auch schon verloren»

Roger Federer zeigte sich nach seiner nervenaufreibenden Viertelfinal-Partie gegen Gaël Monfils ziemlich ausgelaugt. Dennoch ist die Weltnummer 3 zuversichtlich für den Halbfinal gegen Marin Cilic am Samstag.

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Roger Federer nach seiner Halbfinal-Qualifikation

1:26 min, vom 5.9.2014

Ungewöhnlich wortkarg und sichtlich geschafft von einer verrückten Partie stellte sich Roger Federer nach der Partie den Fragen im Interview. Doch der 33-Jährige machte sich um seinen Energiehaushalt keine Sorgen: «Das kommt wieder bis am Samstag.»

«Habe enorm viel Glück gebraucht.»

Trotz schlechtem Start in die Partie hatte Federer stets an einen Sieg geglaubt: «Ich habe gewusst: Das Ding kann ich noch drehen.» Doch bei einem Spiel mit zwei verlorenen Sätzen und zwei abgewehrten Matchbällen musste selbst der 17-fache Grand-Slam-Champion gestehen: «Ich habe enorm viel Glück gebraucht.»

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5:56 min, vom 5.9.2014

Böse Erinnerungen

Diese Saison verliess Federer den Court nach knappen Spielen nicht immer als Sieger. «Ich bin froh, dass es gereicht hat. Solche Spiele habe ich auch schon verloren», sagte der Baselbieter und erinnerte an den verlorenen Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic.

Mit Zuversicht in den Halbfinal

«Ich habe gute Punkte gespielt, gut serviert und aggressiv gespielt», resümierte Federer und kann damit durchaus positive Aspekte aus dem Viertelfinal mitnehmen. Auch auf emotionaler Ebene war der Sieg wichtig: «Wenn man so einen 5-Sätzer gewinnt, ist das das grösste aller Gefühle.» Bleibt zu hoffen, dass nicht die müden Beine, sondern die grossen Gefühle am Samstag noch vorherrschend sind.