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Grand-Slam-Turniere Federer und die vielversprechenden Parallelen zu Melbourne

Zwei erknorzte Siege, dann ein überzeugender Auftritt in der 3. Runde: An den Australian Open stürmte Roger Federer nach dieser Ausgangslage zum Sieg. Nun auch in New York?

Roger Federer ballt die Siegerfaust
Legende: Scheint im Turnier angekommen Roger Federer zeigte an den US Open eine starke Partie in der 3. Runde. Keystone

Die Vorzeichen waren nicht die besten: Zwar hatte Federer am Hopman Cup zuvor ganz ordentlich gespielt, dennoch stand hinter seinem wahren Leistungsvermögen ein Fragezeichen. Denn das Mixed-Turnier mit Exhibition-Charakter in Perth ist nicht mit den Belastungen eines Grand-Slam-Turniers zu vergleichen.

Start ins Ungewisse

So startete Federer nach einer über halbjährigen Wettkampf-Pause in die Australian Open. Zum Auftakt wartete mit Jürgen Melzer ein Routinier, der auf Platz 300 der Weltrangliste abgerutscht war. Das Spiel war dann keine Offenbarung. Federer setzte sich 7:5, 3:6, 6:2, 6:2 durch.

Auch der 2. Auftritt gegen den Amerikaner Noah Rubin (ATP 200) war kein Augenschmaus. Immerhin gelang es Federer, sich beim 7:5, 6:3, 7:6 (7:3) in 3 Sätzen durchzubeissen. In der 3. Runde wartete dann Tomas Berdych, der zuvor in Doha einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Es sollte also ein echter Härtetest werden.

Legende: Video «Federer deklassiert Berdych an den Australian Open» abspielen. Laufzeit 3:27 Minuten.
Aus sportaktuell vom 20.01.2017.

Der Knoten platzt im 3. Spiel

Was dann folgte, ist Geschichte. Bei Federer platzte der Knoten, er liess Berdych beim 6:2, 6:4, 6:4 nicht den Hauch einer Chance und stürmte danach mit Supertennis zum 18. Grand-Slam-Titel seiner Karriere.

Auch vor den US Open waren die Vorzeichen nicht die besten. Der Rücken streikte im Final von Montreal, das ATP-1000-Turnier von Cincinnati musste Federer deshalb auslassen. Und in den ersten beiden Runden offenbarte der «Maestro» ungewohnte Schwächen und musste zweimal über die volle Distanz.

Wieder das 3. Spiel als Wendepunkt?

Im Spiel gegen Feliciano Lopez scheint der Schweizer nun den Tritt gefunden zu haben. Entsprechend gelöst zeigte sich Federer anschliessend im Interview: «Ich habe die grosse Hoffnung, dass ich mich in zwei Tagen um Welten besser fühle. Das Turnier kann nun so richtig losgehen.» Und wo es enden kann, zeigte Federer schon zu Beginn des Jahres.

Wie weit führt Federers Weg noch an den US Open?

  1. Jetzt gewinnt er das Turnier!
    %
  2. Nun ist er in Fahrt, zum Turniersieg wird es aber nicht reichen.
    %
  3. Das war nur ein kurzes Aufbäumen, im Achtelfinal ist Schluss!
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.09.2017, 01:00 Uhr.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
    Federer, du musch niemertem meh eppis bewiese, alles wo ez chunnt isch 'Zugabe' peRFect Legend,GGGOOOO!!
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  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    Alles Gute Roger, herzlichen Dank für jeden Tennis-Moment - und auch!!! herzliche Gratulation an Martina Hingis!! das war ja SA/SO eine doppelte Doppelrunde - an zwei Tagen je ein Frauen- und Mixed-Doppel! - Ich wäre wirklich dankbar für eine Person, die zu Verlauf und Befindlichkeiten (in) diesen Partien etwas Näheres sagen kann?! Es fehlt mir quasi eine live-Kathrin Lehmann im Tennis oder gerade alle die drei von der spannenden Radio SRF3-Fussball-Sendung.
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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    1. Kommt es anders, 2. als man denkt und 3. kann es doch so kommen, wie man 4. doch denkt. Das ist doch das schöne und interessante im Sport.
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    1. Antwort von Juerg Stalder (jstch)
      Genau, so ein Schwachsinn. Nur weil Ablauf X in der Situation Y aufgetreten ist, heisst dies noch lang nicht das Ablauf X in der Situation Z wiederholt wird. Lasst ihn doch einfach spielen, es wird kommen wie es kommen wird. Alles andere ist Glaskugel raten.
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