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Grand-Slam-Turniere Federer unterliegt Stachowski sensationell

Roger Federer ist beim Grand-Slam-Turnier vom Wimbledon sensationell bereits in der 2. Runde ausgeschieden. Der Schweizer unterlag dem Ukrainer Sergej Stachowski mit 7:6, 6:7, 5:7, 6:7 und muss das schwächste Major-Resultat seit 10 Jahren verkraften.

Federers Niederlage gegen Stachowski (ATP 116) hat historische Ausmasse. In den letzten 36 Grand-Slam-Turnieren erreichte der Schweizer immer mindestens die Viertelfinals. Zum letzten Mal nicht über die 2. Runde hinaus kam der Baselbieter an den French Open 2003 (Erstrunden-Out gegen Luis Horna).

Dass Federer kein Spaziergang bevorstehen würde, zeichnete sich schon früh ab. Stachowski begeisterte mit offensivem Serve-and-Volley-Spiel, schloss seine vielen Netzangriffe meist mit Erfolg ab. Dazu servierte er gut, Federer kam erst zum Schluss des zweiten Satzes zu den ersten Breakchancen.

Entscheidendes erstes Break

Die beiden ersten Sätze verliefen ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den Ukrainer. Auch im dritten Durchgang schien alles auf ein Tie-Break zu deuten, als Federer beim Stand von 5:5 das erste Break des Spiels kassierte und kurz danach den Satz verlor.

Auf den 1:2-Rückstand konnte der Schweizer nicht mehr reagieren. Stachowski doppelte zu Beginn des vierten Satzes mit einem weiteren Servicedurchbruch nach. Federer konnte sich mit seinem ersten Break der Partie zwar vorerst noch retten und erspielte sich beim Stand von 6:5 gar einen Satzball. Im Tie-Break brachte Stachowski den Sieg aber doch noch nach Hause.

Nur noch Nummer 5 der Welt

Die Niederlage hat für Federer Konsequenzen. Als Titelverteidiger hatte Federer in Wimbledon 2000 Punkte in der Weltrangliste zu verteidigen. Nach dem frühen Out wird sich Federer im Ranking nur noch auf Position 5 wiederfinden.

49 Kommentare

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  • Kommentar von RDG, Goldau
    Jetzt sollte jedem klar sein das RF zurücktreten soll. Wenn nicht so läuft er in ein debakel hinein. RF ist zu ehrgeizig um einfach mitzuspielen. Wenn du als sieger zurücktrittst so kennt keiner deine Niederlage und du gehst in die geschichtbücher ein. Wenn du so weiterspielst so musst du zurücktreten und, hinterlässt einen bitteren nachgeschmack. Ich meine RF hat den richtigen Zeitpunkt um aufzuhören schon verpasst. Hört endlich auf RF künstlich am leben zu halten.
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    1. Antwort von Haha, Hahaha
      Hör endlich auf dich künstlich am reden zu halten.
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  • Kommentar von Karl Neuhaus, Wohlen
    Ich konnte kein Auge zutun diese Nacht nur Alpträume ohne Ende, ich bin psychisch total am Ende. Es verfolgt mich dieser Alptraum auch heute wieder. Ich weiss nicht mehr weiter. Was kann ich nur tun um wieder klar zu kommen? Es ist wirklich alles aus und vorbei mit Federer. Warum nur warum?
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    1. Antwort von hug, wilen
      jetzt hör aber auf. das ist doch nicht so schlimm. alle verlieren einmal. es wurde auch zeit das es mal so kommt. ich finde man sollte den sport immernoch als spiel sehen.
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    2. Antwort von D. Flückiger, Zürich
      Sie errinnern mich an meinen Vater, wenn er der Schweizer Fussballnati bei harten Spielen zuschaute. Keine Minute konnte man mehr geniessen. Trotzdem verstehe ich Sie ein bisschen. Ihr Ventiel ist da. Jeder Mensch braucht ein Ventiel! Übrigens mein Vater auch! Aber glauben Sie mir, es kommt alles so oder so anderst als wir denken! Federer hin und Tennis her!! Trotzdem wünsche ich mir, dass Sie in Zukunft objektiv Ihre Meinung kunt geben und nicht in extreme Muster fallen, dass wäre schade!!!!
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    3. Antwort von Karl Neuhaus, Wohlen
      Der Sieger bekommt Ehre. Der Verlierer bekommt Trost. Ich will einen RF als Sieger sehen nicht als Verlierer. Ich will das er Ehre bekommt und nicht Trost!
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  • Kommentar von Paul Francz, Balsthal
    Dass Roger nicht immer und ewig auf dem extrem hohen Niveau spielen wird, ist ihm klar und sollte uns Fans ebenso sein. Wir wurden über viele Jahre mit brilliantem Tennis verwöhnt und haben uns daran gewöhnt, dass er meist als Sieger vom Platz geht. Wir werden uns aber auch daran gewöhnen müssen, dass die Namen der Sieger ändern werden. Irgendwann werden nach Roger auch Nadal, Jokovic, Murray an demselben Punkt ihrer Karriere stehen. Vielleicht heissen dann die Sieger z.B. Brown oder Stachowski.
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