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Grand-Slam-Turniere Federer vs. Murray und die Revanchen für 2012

Heute kommt es in Wimbledon zum grossen Halbfinal-Showdown zwischen Roger Federer und Andy Murray. Obwohl es bereits die 24. Direktbegegnung ist, sind vor allem die beiden bisherigen Duelle an der Church Road am besten in Erinnerung.

Legende: Video Federer - Murray: Die Duelle in London 2012 abspielen. Laufzeit 0:54 Minuten.
Vom 09.07.2015.

Im Head-to-Head liegen Federer und Murray praktisch gleichauf. Vor dem 24. Aufeinandertreffen heute in Wimbledon führt der Schweizer mit 12:11. Dabei konnte Federer vor allem das bislang letzte Duell überaus deutlich für sich entscheiden. An den ATP Finals in London fertigte er den Schotten im Gruppenspiel gleich mit 6:0 und 6:1 ab.

Roger Federer und Andy Murray posieren vor dem Wimbledon-Final am Netz für die Fotografen.
Legende: 2012 Roger Federer und Andy Murray posieren gemeinsam vor dem Wimbledon-Final. Keystone

Die meisten Fans dürften sich aber vor allem an den Sommer 2012 erinnern. Innerhalb von einem Monat standen sich Federer und Murray zweimal in einem grossen Final gegenüber, zweimal kam es auf dem Centre Court von Wimbledon zum Showdown.

Es war für uns beide ein grossartiger Sommer.
Autor: Roger Federer

Am 8. Juli sicherte sich Federer dank einem Viersatzsieg gegen Murray seinen siebten Wimbledontitel. Vier Wochen später revanchierte sich der Schotte im zweiten und bislang letzten Duell auf Rasen im Olympiafinal mit einem diskussionslosen Dreisatzerfolg. Dabei spürte Federer jedoch noch die Nachwirkungen des Halbfinals, als er den Argentinier Juan Martin Del Potro in einem Marathon-Match mit 19:17 im 3. Satz besiegte.

Federer denkt trotz dieser Niederlage sehr gerne an 2012 zurück: «Dass wir nun hier aufeinander treffen, bringt natürlich viele Erinnerungen zurück. Es war für uns beide ein grossartiger Sommer.» Im Gegensatz zum Duell an den olympischen Spielen sei er dieses Mal körperlich topfit. «Ich fühle mich frisch und habe noch genug Energie im Tank für ein hoffentlich grossartiges Match gegen Andy.»

Ich denke nicht, dass die vergangenen Partien viel Einfluss auf Freitag haben
Autor: Andy Murray

Für Federer spricht vor der Partie am Freitag die Bilanz aus den letzten Matches gegen Murray. So entschied der Weltranglisten-2. gegen den Schotten drei Spiele in Folge für sich. Dass dies ein grosser Vorteil ist, glaubt weder der Schweizer noch Murray. «Ich denke nicht, dass die Partien, die wir in der Vergangenheit gegeneinander gespielt haben, all zu viel Einfluss auf Freitag haben werden», so der Schotte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 8.7.15, 14:00 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Halbfinals der Männer heute live auf SRF zwei und im Stream auf www.srf.ch/sport. Novak Djokovic und Richard Gasquet starten um 14:00 Uhr, im Anschluss folgen Roger Federer und Andy Murray.

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