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Grand-Slam-Turniere Federers erste Wimbledon-Hürde heisst Dolgopolow

Roger Federer bekommt es in London in Runde 1 mit dem Ukrainer Alexandr Dolgopolow (ATP 84) zu tun. Stan Wawrinka startet gegen Eastbourne-Halbfinalist Daniil Medwedew (ATP 52).

Legende: Video «Die Schweizer vor dem Turnier in Wimbledon» abspielen. Laufzeit 1:28 Minuten.
Aus sportaktuell vom 30.06.2017.
  • Unberechenbarer Ukrainer für Federer: Alexandr Dolgopolow ist stärker einzuschätzen, als es das Ranking (ATP 84) vermuten lässt.
  • Schwieriger Gegner für Wawrinka: Daniil Medwedew (ATP 52) spielt bisher eine starke Rasen-Saison.
  • Weg in den Final: Federer in der Hälfte von Djokovic, Wawrinka in der Hälfte von Murray und Nadal

Gegen Dolgopolow hat Federer erst 3 Partien bestritten. Sämtliche Begegnungen – zuletzt an den Australian Open 2016 – entschied der Schweizer für sich. Dabei konnte der Ukrainer keinen einzigen Satz gewinnen. An den diesjährigen French Open scheiterte Dolgopolow in Runde 2 an Stan Wawrinka.

Dolgopolow war in der Weltrangliste einst auf Platz 13 klassiert. Aufgrund diverser Verletzungen fiel der 28-Jährige jedoch kontinuierlich zurück. Zurzeit ist er die Nummer 84.

Kein Losglück für Wawrinka

Einen tückischen Gegner bekam Stan Wawrinka zugelost. Mit Medwedew trifft der Romand auf einen formstarken Spieler. Der 21-jährige Russe erreichte vergangene Woche im Queen's Club den Viertelfinal und stand am Freitag darauf beim Turnier in Eastbourne gar im Halbfinal. Gegeneinander haben die Beiden noch nie gespielt.

Schweizer Final möglich

Vorausgesetzt, das Turnier verläuft nach Setzliste würde Federer in einem potenziellen Viertelfinal auf Milos Raonic (ATP 7) treffen. Im Halbfinal könnte es zum Duell mit Novak Djokovic (ATP 4) kommen.

Wawrinka befindet sich in der anderen Tableauhälfte. Im Viertelfinal droht dem Romand ein Aufeinandertreffen mit der Weltnummer 1 Andy Murray. Im Halbfinal könnte es zur French-Open-Final-Reprise gegen Rafael Nadal (ATP 2) kommen. Ein Schweizer Duell zwischen Federer und Wawrinka ist erst im Endspiel möglich.

Keine leichte Premiere für Laaksonen

Erstmals in einem Grand-Slam-Hauptfeld spielt Henri Laaksonen (ATP 101). Der 25-jährige Schaffhauser mit finnischen Wurzeln, der vor dem erstmaligen Einzug in die Top 100 steht, trifft auf den Qualifikanten Lukas Rosol. Der Tscheche sorgte in Wimbledon 2012 für Furore, als er Rafael Nadal in der zweiten Runde bezwang.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 20.6.2017, 22:30 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
    Das Schöne an Federer Millésime 2017 ist ja, dass man zuversichtlich mit einem Titel rechnen darf. Läuft alles normal, ist der Weg zwar steinig, aber Schritt für Schritt wirkt alles leicht: Dimitrov im AF (wenn der soweit kommt, er hat ja 2017 ausser am AO noch nie überzeugt, Federer ist ihm punkto Improvisation überlegen). Raonic im VF (Lobster zur Vorspeise), Djokovic im HF (Saslik zum Hauptgang), und Nadal im F (Crema catalana als Götterdessert). Das gibt ein prächtig heiliges Rasen-Dinner!
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