Zum Inhalt springen
Inhalt

Final Djokovic-Nadal perfekt Djokovic erteilt Pouille eine Tennis-Lektion

Legende: Video Djokovic zieht in den Melbourne-Final ein abspielen. Laufzeit 02:42 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.01.2019.
  • Novak Djokovic schiesst Lucas Pouille im Halbfinal mit einem 6:0, 6:2, 6:2 aus der Rod Laver Arena.
  • Nach lediglich 83 Minuten ist der bedauernswerte Franzose erlöst.
  • Am Sonntag kommt es zum 53. Duell zwischen Djokovic und Rafael Nadal.

Novak Djokovic machte gegen Lucas Pouille dort weiter, wo Rafael Nadal tags zuvor gegen Stefanos Tsitsipas aufgehört hatte: Mit einem 6:0. Hatte die Weltnummer 2 aus Spanien am Donnerstag den 3. Satz zu Null gewonnen, startete der serbische Weltranglisten-Erste am Freitag mit dem klarsten aller Resultate in seinen Match.

Es war eines der besten Matches, die ich je gespielt habe.
Autor: Novak Djokovic

Djokovic spielte gegen Überraschungsmann Pouille (ATP 31) derart überlegen, dass in der Folge nur noch die Frage interessierte, ob der Topgesetzte noch weniger Games abgeben würde als Nadal (6). Die Antwort lautete: Ja. Der 6-fache Melbourne-Champion überliess dem überforderten Mauresmo-Schützling nur 4 Games.

Wie chancenlos Pouille in seinem 1. Grand-Slam-Halbfinal der Karriere war, belegen einige Statistiken:

  • Im 1. Satz, der 23 Minuten dauerte, gewann Pouille bloss 12 Punkte.
  • Bis zu seinem 1. Game-Gewinn (zum 1:1 im 2. Satz) verstrichen 32 Minuten.
  • In den Sätzen 1 und 2 holte Pouille bei Aufschlag Djokovic je 3 Punkte, im 3. Satz dann nur noch deren 2.

So verwertete Djokovic, der sich lediglich 5 unerzwungene Fehler leistete, nach 83 Minuten seinen 1. Matchball zum diskussionslosen Erfolg. «Es war eines der besten Matches, die ich je gespielt habe», meinte er danach im Platzinterview. Am Sonntag bestreitet der 31-Jährige sein 7. Australian-Open-Endspiel. Seine bisherige Final-Bilanz in Melbourne lautet 6:0.

Djokovic - Nadal zum 53sten

Die Affiche Djokovic - Nadal ist auf der ATP-Tour ein Klassiker, respektive der Klassiker schlechthin. Keine Begegnung gab es in der Open-Ära öfters. Es wird das 53. Aufeinandertreffen der beiden Superstars sein (27:25 für Djokovic).

Und der Sieger vom Sonntag wird im Rennen um die meisten Grand-Slam-Titel näher an Roger Federer (20 Titel) heranrücken. Nadal steht aktuell bei 17 Triumphen, Djokovic bei 14.

Legende: Video Nach 32 Minuten: Pouille gewinnt sein 1. Game abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus sportlive vom 25.01.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.1.19, 09:35 Uhr

27 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Federer wird wohl noch lange spielen, da die jungen auf sich warten lassen. Er ist immer noch der einzige, der es wenigstens ab und an mit diesen 2 aufnehmen kann. Was da nachkommt ist immer noch um 2-3 Klassen zu schwach, um in Halbfinals oder gar Finals von Grand Slams eine Rolle spielen zu können. Da gibt es nach wie vor nur 3. Die big 3 werden wohl noch die nächsten 10-12 Grand Slams unter sich aufteilen. Somit wird Federer bis 40 spielen müssen(dürfen) und selbst noch ein paarmal siegen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Nicht nach wie vor, denn "vor" gab es noch Andy Murray der durchaus mithalten konnte, und manchmal auch noch Stan the Man. Also "vor" waren es mindestens 4. Nur "nach" kann man von 3 reden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Katja Richner (Petra Beer)
    Nadal wird dieses Jahr sicherlich nicht auf 20 Grand-Slam-Siege kommen. Paris dürfte sicher sein, aber Wimbledon und US-Open wird eher wieder an Federer oder Djokovic gehen. Ich denke, Nadal kann froh sein, wenn er überhaupt 20 Grand Slam Titel erreichen wird, zumal er langsam auch ins Alter kommt und seine Gesundheit auch nicht kontinuierlich die beste ist. Und auch bei Djokovic ist es möglich, dass der in 1 1/2 Jahren nicht mehr in Bestform aufspielen kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Paris ist überhaupt nicht sicher, wenn auch wahrscheinlicher als alle andern, aber es kann auch sonst noch ein Titel dazu kommen. Oder 2?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
    Die Aufgabe ist etwas zu flach, stellen Sie doch etwas originellere Fragen, Herr Savage (wie spricht man Ihren Namen eigentlich aus, mehr englisch Sävätsch, oder mehr Französisch Savasch' ?) Zum Beispiel, was esst Ihr, liebe Federer-Fans am Sonntag zum Zmorge: Buurezopf (Zustimmen) oder Weisswürscht (Ablehnen). Das gäbe dem ganzen auch mal einen gewissen kulinarischen Touch, bei diesen hageren Kerlen mergelt man beim Zuschauen ja fast ebenfalls ein bisschen aus. Nur von Fisch würde ich abraten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Nico Siegfreed (Poitch)
      :-) Sie sind ein König, Herr Stromberg! Ich bin ein bisschen Fan von Ihnen geworden, seit ich Ihre Kommentare zu Nadal gelesen habe (anderer Artikel, viertel- oder halbfinal). Sie haben das gesagt, was ich immer wieder gedacht habe, jedoch nicht in Worte fassen oder fachlich begründen konnte. Im Gegensatz zu Ihnen. Sie wissen, was ich meine.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen