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Rafael Nadal in New York
Legende: Die Laune passt Rafael Nadal bei einem Show-Event in New York. imago
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Grand-Slam-Turniere Findet Nadal das Lachen wieder?

Bei den am Montag beginnenden US Open ist der einstige Dominator im Herrentennis nur als Nummer 8 gesetzt und gehört nicht zu den ganz grossen Favoriten. Vom Titel sprechen will Rafael Nadal ohnehin nicht.

Es war bisher nicht die Saison des Rafael Nadal. Die Titel in Hamburg (ATP 500), Stuttgart und Buenos Aires (beide ATP 250) lesen sich zwar schön in der Vita. Für einen Mann, der schon 14 Grand-Slam-Titel sein Eigen nennen darf, ist diese Ausbeute aber zu wenig.

Zudem scheint Nadal auch auf Hartplätzen nicht wieder der Alte zu sein, spielte in Montreal und Cincinnati sehr passiv und scheiterte früh. Es wäre eine Überraschung, sollte der 29-Jährige, der als Einziger seit 2008 und dem Ende der Dominanz Federers das US Open zweimal gewinnen konnte, in den Kampf um den Turniersieg eingreifen.

Es droht eine Premiere der unliebsamen Sorte

Für einen Coup in New York scheint es beim Spanier sowohl am nötigen Selbstvertrauen als auch an den physischen Voraussetzungen zu fehlen. «Er ist langsamer auf den Beinen, als ich es jemals bei ihm gesehen habe», sagt SRF-Tennisexperte Heinz Günthardt. Gerade auf den schnellen Hartplätzen von Flushing Meadows keine wirklich guten Voraussetzungen.

Erstmals seit 2004 droht dem Mallorquiner nun ein Jahr ohne Gewinn eines Grand-Slam-Titels. «Ich bin stolz darauf, in jedem der letzten 10 Jahre im Minimum ein Major gewonnen zu haben. Nun bleibt in dieser Saison noch eine Chance, ich weiss nicht, ob ich diese Serie aufrechterhalten kann. Aber ich bin schon glücklich mit dem bisher Erreichten», so die Weltnummer 8.

Es wäre arrogant, vom Titel zu sprechen.
Autor: Rafael Nadal
Video
Nadal über seine Perspektiven (engl., Quelle: SNTV)
Aus Sport-Clip vom 26.08.2015.
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Er selbst fühle sich vor dem letzen Major des Jahres bereit und sei vor allem auf mentaler Ebene weiter als noch vor einigen Monaten. Aber: «Nach dieser durchzogenen Saison wäre es arrogant, vom Titel zu sprechen», so der ehemalige Weltranglisten-Erste.

Roger Federer jedenfalls will seinen langjährigen Kontrahenten noch nicht abschreiben. «Er ist ein grosser Champion, bei dem der Exploit jede Woche kommen kann», wird der Baselbieter im Tagesanzeiger zitiert.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 27.8.15, 22:20 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Kummer Hans , Trübbach
    Wir können auf das ewige Herauszupfen der Unterhose verzichten. Zudem sind diese ewigen Spielverzögerungen ein taktisches Geplänkel und unfaires Verhalten.
    1. Antwort von Margrit Burkard-Wunderli , Ste.Catherinne de la Jacques Cartier Quebec Kanada
      Guten Morgen nach Trübbach. Da gebe ich Ihnen völlig Recht Herr Kummer. Nur ist Nadal bei mir ein Füdlischmöcker.
  • Kommentar von Hans Brevher , Uetenlingen
    Nadal vermisst niemand auf der Tour!
    1. Antwort von philipp ernst , gretzenbach
      da muss ich. wiedersprechen. ich tu es wortwörtlich und meine es auch so. er ist ein bescheidener, freundlicher spieler, welcher nie negativ auffällt. ich wünsche mir rafa zurück!
    2. Antwort von Helga Sparber , Meran/ Italien
      Ihr Nadal Feinde, habt z. Z.euren großen Moment!! Ein Gegner weniger. Aber vermissen tut ihn jeder der etwas von Tennis versteht. Der Tenniscirkus wird schwer, plötzlich auf jemanden verzichten können,der von Charakter, Sympathie und Fairness her, Seinesgleichen selten findet! Knapp 15 Mio. Fans auf Facebook und 8,5 Mio. Followers auf Twitter, hat in diesen Sport sonst niemand undcsprichtbfür dich. Schade, dass Rafa es nicht wagt, seinen Coachvzu wechseln, denn Onkel Toni bringts wohl nicht mehr
    3. Antwort von Seraina Bieri , Winterthur
      Ich schon! Und bevor Sie mich gleich in die Imhof-Ecke stellen: Ich mag auch Federer, Wawrinka, Murray, Dimitrov und sogar Djokovic! Ja, das gibt's!!! :-)
  • Kommentar von Javiva , Zürich
    Rafa spielt zunehmend besser, und Weiler nie aufgibt wird er nächstes Jahr wieder gewinnen. Nach einem schlechten Jahr kommt er immer unglaublich gestärkt auf die ATP Tour zurück. Vamos Rafa