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Sensationsfinal unter Newcomern: Fernandez und Raducanu spielen um den Turniersieg
Aus Sport-Clip vom 10.09.2021.
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Frauen-Halbfinals US Open Teenie-Final: Raducanu und Fernandez kämpfen um den Titel

  • Die 18-jährige Emma Raducanu und die 19-jährige Leylah Fernandez stehen bei den US Open im Final.
  • Raducanu (WTA 150) dominiert Maria Sakkari (WTA 18) (6:1, 6:4) und ist die erste Qualifikantin, die bei einem Major den Final erreicht.
  • Fernandez (WTA 73) schlägt eine fehlerhafte Aryna Sabalenka (WTA 2) im Halbfinal 7:6 (7:3), 4:6, 6:4.

18-Jährige gegen 19-Jährige. Weltnummer 150 gegen die Nummer 73 des WTA-Rankings. Die US Open erleben heuer eine Finalpaarung, die niemand auch nur im Ansatz hätte erahnen können. Am Samstag, wenn sich Emma Raducanu und Leylah Fernandez im Endspiel in New York miteinander messen, wird auch eine neue, ganz junge Grand-Slam-Siegerin gekürt.

Live-Hinweis

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Den Frauen-Final bei den US Open können Sie am Samstag ab 22:00 Uhr live auf SRF info/zwei und in der Sport App mitverfolgen.

Raducanu mit Gala gegen Sakkari

Raducanu war in ihrem Halbfinal mindestens eine Klasse besser als Maria Sakkari. Schnell zeigte die Tafel 5:0 nach Games für die Britin an. Die zuletzt so aufschlagstarke Griechin konnte sich nicht auf ihre schärfste Waffe stützen, was sich eindrücklich zeigte.

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Der Matchball bei Raducanu - Sakkari
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Griechische Hoffnung kam zu Beginn des 2. Durchgangs auf: Sakkari holte sich ein Aufschlagspiel zu Null. Die Ernüchterung folgte bereits, als die 26-Jährige das zweite Mal aufschlug. Ohne ersten Aufschlag im Feld kassierte sie das Break. Auch weil sich Sakkari in der Folge noch nicht einmal mehr eine Möglichkeit bot, Raducanu den Aufschlag abzunehmen, komplettierte die Britin letztlich den Teenie-Final bei den US Open. Sie ist im Turnier noch ohne Satzverlust und die erste Qualifikantin, die es in den Final eines Majors geschafft hat.

Fernandez ringt Sabalenka nieder

Den ersten Halbfinal hatte wohl auch das Publikum mitentschieden. Aryna Sabalenka konnte einem leidtun. Die Sympathien lagen von Spielbeginn an klar auf der Seite von Fernandez. Im Entscheidungssatz bei 4:5 und Aufschlag Sabalenka schien der Druck des Publikums dann zu gross für die Belarussin: Zuerst kam ein unerzwungener Fehler, dann schlug sie 2 Doppelfehler und zu guter Letzt landete ihre Vorhand im Aus – all dies begleitet vom Jubel der Zuschauer. Und Fernandez stand als 19-jährige Weltnummer 73 im Endspiel der US Open.

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2 Doppelfehler und fehlerhafte Vorhand verhelfen Fernandez in den Final
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Begonnen hatte Sabalenka fulminant: Mit 12:2 Punkten in den ersten 3 Games liess sie Fernandez nicht den Hauch einer Chance. Im 7. Game fand Fernandez dank einem Doppelfehler der Belarussin zurück ins Spiel und holte sich trotz einem Satzball und dank weiteren Fehlern von Sabalenka den Satz im Tiebreak.

Im 2. Durchgang ein ähnliches Bild: Die 23-jährige Sabalenka breakte zu Beginn, Fernandez reagierte mit dem Servicedurchbruch zum 2:2. Sabalenka glich letztlich in den Sätzen aus, weil der 19-Jährigen auch Fehler unterliefen. Im entscheidenden Durchgang war wieder Fernandez am Drücker: Das Break zum 4:2 holte sich Sabalenka zwar noch umgehend zurück, dasjenige zum 6:4 war dann aber entscheidend.

SRF info, sportlive, 08.09.21, 18:05 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Das ist super für das Frauen-Tennis, 2 junge Frauen die mit ihrem positiven und erfrischenden Tennis, die Welt verzücken.
  • Kommentar von Dominique Strässler  (Domi48)
    Ohne dies wertend zu betrachten, ist es schon interessant wie die stark Gegensätze zwischen Männern und Frauen sind.
    Bei den Männern marschierten Jahrelang die gleichen 3 (bis 5) ins Finale und auch jetzt noch sind die Topgesetzten fast unter sich. Langjährige Rivalitäten habe durchaus ihren Reiz.
    Bei den Frauen ist das Feld viel breiter, in jedem Spiel kann es in beide Richtungen gehen. Die Heldin von heute ist die Verliererin von morgen. Hat durchaus auch seinen Reiz.
  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Anhand dieses Finals sieht man, wie die Tenniselite nahe zusammen ist.

    Anders ausgedrückt könnte man auch sagen erbärmliches Niveau bei den Frauen.

    Verlangt man hier auch den Rücktritt der Welt-Nr. 2 (verloren gegen die Nr. 73) wie man es laufend bei den Herren verlangt.
    1. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Nahe zusammen: ja! Erbärmliches Niveau: nein! Können sie mir bitte erklären, wie sie da einen Zusammenhang herstellen?
    2. Antwort von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
      Wieso erbärmliches Niveau, einfach ausgeglicheneres Feld als bei den Männern. Für den Zuschauer ist die tatsache, dass der Ausgang der Matches nicht vorauszusehen ist, attraktiv.