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Geerdet, glücklich, bärenstark Der neue Djokovic ist wieder so gut wie der alte

Der Serbe gehört in New York je länger je mehr zu den Topfavoriten auf den Titel. Das hat seine Gründe.

Legende: Video Djokovic auf dem Weg zurück zu alter Stärke abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 05.09.2018.

Seit Mitte Juli und dem Triumph in Wimbledon ist klar: Novak Djokovic ist zurück. Auf dem heiligen Rasen hatte der 31-Jährige mit dem Gewinn seines 13. Grand-Slam-Titels eine lange währende Durststrecke beendet.

Auch an den US Open hinterliess der Serbe bisher den Eindruck, wieder um den Titel spielen zu können. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass ihm sein im Vorjahr operiertes Handgelenk offensichtlich keine Probleme mehr bereitet.

Live-Hinweis

Den Viertelfinal zwischen Novak Djokovic und John Millman können Sie ab 02:45 Uhr auf SRF zwei und in der Sport App verfolgen.

Prioritäten haben sich verschoben

Djokovic wirkt so ausgeglichen wie kaum zuvor. Seine frühere Verbissenheit scheint einem gesunden Ehrgeiz gewichen zu sein. So locker wie in New York hat man den Serben lange nicht mehr gesehen. Und mit seinem Sieg in Wimbledon hat er all jene Lügen gestraft, welche behauptet haben, ihm fehle der nötige Biss.

Tennis ist nicht das Einzige, das bestimmt, ob ich glücklich bin oder nicht.
Autor: Novak Djokovic

Neben all den Turbulenzen in seinem Umfeld – der Serbe hatte sich zwischenzeitlich von seinem langjährigen Trainerstaff um Marian Vajda getrennt – und den Verletzungssorgen musste sich Djokovic auch in seine neue Rolle als zweifacher Familienvater einfinden. Und genau aus dieser schöpft er nun Kraft.

Die Dinge hätten sich geändert und er habe nun andere Prioritäten, sagte der Serbe an einer Medienkonferenz vor seinem Viertelfinal gegen John Millman. «Tennis ist nicht das Einzige, das bestimmt, ob ich glücklich bin oder nicht.»

«Lärmtherapie»: Vajdas spezielle Trainingsmethoden

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 03.09.2018, 22:35 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Koni Flütsch (KOMANKO)
    Völliger Quatsch! Er wirkt noch in keinster Weise so souverän, wie zu seinen besten Zeiten. Aber es ist schön zu sehen, dass er gewisse markante Schläge wieder zeigt, läuferisch fast wieder auf seinem Topniveau ist und auch emotional langsam aber sicher wieder dort ist, wo er vor seiner üblen Verletzung war. Wenn er seinen „Plan“ durchziehen kann, wird es wohl auch in den kommenden Jahren keinen neuen Grand-Slam-Sieger geben.
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  • Kommentar von A B (ABAB)
    Man darf es ab und zu auch einem anderen Spieler als Roger Federer gönnen, einen Titel zu gewinnen. Bezüglich des ATP-Rankings sollte man sich bewusst sein, da dieses nur mit Vorsicht zu geniessen ist. Sonst hätte Roger gegen Millman nicht verloren und Stan wäre schon in der Startrunde gescheitert...
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  • Kommentar von Miguel Burri (Vamos Rafa)
    Der einzige der ein leichte Auslosung hat/hatte ist Nadal ;-) (eher ironisch gemeint)... Ich glaube hier vor Beginn gelesen zu haben, dass RF eine schwere Auslosung hat(te). Und dies konnte man - wenn gegen Millman auch unerwartet - sehen...
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