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Zusammenfassung Teichmann - Potapowa
Aus sportaktuell vom 01.07.2019.
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Golubic meistert Starthürde Teichmann verpasst Sieg beim Wimbledon-Debüt

  • Jil Teichmann scheidet beim Wimbledon-Debüt gegen Anastasia Potapowa nach Satzführung auf bittere Art und Weise aus.
  • Viktorija Golubic zieht nach einem Zweisatzsieg gegen Iga Swiatek in die 2. Runde ein.

4:3, 40:0 stand es aus der Sicht von Jil Teichmann im 2. Satz. Dann folgte ein Punkt, der an Kuriosität kaum zu überbieten war. Teichmann drückte, war dem Break mehr als nahe. Potapowa brachte den Ball nur mit einem sehr hohen Lob zurück – doch der Ball prallte in hohem Bogen auf die Netzkante und erwischte die verblüffte Teichmann. Es sollte der Anfang der Wende sein.

Auf solides Debüt folgt Zwischentief

Zuvor hatte nichts darauf hingedeutet, dass Teichmann ihr Wimbledon-Debüt nicht mit einem Sieg krönen würde. Die Schweizerin spielte solid, holte sich den 1. Satz gegen die Weltnummer 71 ohne grosse Probleme. Die Russin wies auch im 2. Satz eine sehr hohe Fehlerquote auf.

Doch Potapowa fing sich just im kritischsten Moment, während Teichmann sichtlich an der verpassten Chance zu kauen hatte. Ihre Gegnerin servierte den zweiten Durchgang sicher nach Hause, holte sich bis zum 4:0 im Entscheidungssatz zwischenzeitlich 7 Games in Folge und legte so den Grundstein zum Sieg.

Golubic meistert polnische Starthürde

Während Teichmann den Erfolg damit verpasste, gestaltete Viktorija Golubic ihr Auftaktspiel siegreich. Die Zürcherin zog mit einem Sieg gegen die Polin Iga Swiatek (WTA 65) zum 2. Mal in ihrer Karriere in die 2. Runde in Wimbledon ein.

Ihre Gegnerin konnte einem leid tun. Der 18-jährigen Polin unterliefen im Startsatz gleich 22 unerzwungene Fehler. Golubic brauchte bis zum 6:2-Satzgewinn nur 28 Minuten und legte auch im 2. Durchgang mit einem Break los. Es folgte ein kurzes Zwischenhoch von Swiatek. Deren 2:1-Führung sollte aber ihre einzige des ganzen Spiels bleiben.

Warten auf die Erlösung

Bevor das 6:2, 7:6 (7:3) von Golubic (WTA 81) feststand, vergab die Schweizerin nicht weniger als 5 Matchbälle. Der 26-Jährigen kam zugute, dass sie gleichzeitig auch sämtliche ihrer sechs Breakchancen genutzt hatte.

Nach ihrem erst zweiten Einzelsieg in Wimbledon trifft Golubic nicht wie erwartet auf Naomi Osaka, sondern auf Julia Putinzewa. Die kasachische Weltnummer 39 setzte sich in zwei Sätzen gegen die Weltnummer 2 aus Japan durch und sorgte damit im Frauen-Tableau für die erste dicke Überraschung.

Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 1.7.2019, 12:00 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Matthias Currat  (Matthias Currat)
    Das Geschrei der Gegnerin ging mal gar nicht. Kurz ausstöhnen ist ja mittlerweile normal (leider), aber dieses lang anhaltende Schreien ... kein Wunder, das Jil da aus dem Konzept geriet. Ein Punkt hat leider viel bewirkt, aber Jil hat das Zeug zur Top 20 Spielerin. Hopp Schwiiz! :-)
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