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Federer - Djokovic: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 30.01.2020.
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Halbfinal in Melbourne Federer prallt an der Wand Djokovic ab

  • Roger Federer (ATP 3) unterliegt Novak Djokovic (ATP 2) im Halbfinal der Australian Open 6:7 (1:7), 4:6, 3:6.
  • Der Serbe steht in Melbourne damit zum 8. Mal im Final und strebt am Sonntag seinen 8. Titel an.
  • Gegner im Endspiel ist entweder Dominic Thiem (ATP 5) oder Alexander Zverev (ATP 7).

Tritt er überhaupt an? Und wenn ja, wie fit ist er? Vor dem Halbfinal zwischen Roger Federer und Novak Djokovic – dem 50. Duell zwischen den beiden – war spekuliert worden, ob die Leistenprobleme des Schweizers einen Einsatz überhaupt zulassen würden.

Die Favoritenrolle war aber nicht nur deshalb so klar verteilt wie schon lange nicht mehr. Es gibt kaum einen Ort, an dem Djokovic in den vergangenen Jahren derart stark aufgespielt hat wie in Melbourne.

Vorführen, wie es einige wohl erwartet hätten, liess sich Federer am Donnerstag nicht. Djokovic aber, der fehlerhaft gestartet war, zwang dem Schweizer je länger je mehr sein Spiel auf, verwickelte ihn immer wieder in längere Ballwechsel – und hatte dort erwartungsgemäss klare Vorteile. Nach 2:18 Stunden verwertete der Serbe seinen 1. Matchball zum 27. Sieg gegen den «Maestro».

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Die Live-Highlights bei Federer - Djokovic
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Blitzstart zahlt sich nicht aus

Nach dem Verlust des 1. Satzes zog Federer ein «Medical Timeout» ein. Wie sehr ihn die Leistenprobleme einschränkten, weiss wohl nur der Schweizer selbst. Möglich auch, dass der Gang in die Katakomben auch psychologisch wichtig war, nachdem er den 1. Durchgang eigentlich nicht hätte verlieren dürfen. Mit 4:1 lag er vorne, hatte zudem 3 Möglichkeiten auf ein weiteres Break.

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Djokovic mit gefühlvollem Gegenstopp
Aus Sport-Clip vom 30.01.2020.
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Aber Djokovic wäre nicht Djokovic, wenn er mit dem Rücken zur Wand nicht plötzlich einen Gang höher schalten könnte. Das Rebreak zum 4:5 holte er sich zu Null, das Tiebreak gewann er ohne einen einzigen Fehler 7:1. Federer verlor einen Startsatz, in dem er nicht weniger als 26 Winner schlug.

Djokovic arbeitet sich zum Sieg

Davon abgesehen kann sich Federer nicht viel vorwerfen. Nach dem Verlust des 1. Durchgangs hätte der Schweizer aber wohl den 2. Satz gewinnen müssen, um überhaupt noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Djokovic liess allerdings keine einzige Breakchance zu und sorgte seinerseits mit dem Servicedurchbruch zum 6:4 für die Differenz. Die Weltnummer 2 leistete sich nur noch gerade 4 unerzwungene Fehler.

Das gleiche Bild präsentierte sich in Satz Nummer 3. Djokovic blieb in seinen Aufschlagspielen ungefährdet. Am Ende reichte dem 32-Jährigen eine einzige Breakchance, um den Satz auf seine Seite zu ziehen.

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Ein Volley und drei Asse: Federer mit einem Blitz-Game
Aus Sport-Clip vom 30.01.2020.
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Marschiert Djokovic jetzt durch?

Damit bleibt es dabei: Seit 2012 (Halbfinal Wimbledon) hat Federer auf Major-Stufe keine Partie mehr gegen Djokovic gewinnen können. Während der Schweizer seinen 8. Einzug in den Final der Australian Open verpasste, gelang ebendies seinem Gegner: Djokovic steht «Down Under» zum 8. Mal im Endspiel. Sämtliche bisherigen Endspiele hat der Melbourne-Rekordsieger gewonnen.

Am Freitag spielen Alexander Zverev, der Viertelfinal-Bezwinger von Stan Wawrinka, und Dominic Thiem, der Rafael Nadal eliminiert hat, um den zweiten Platz im Final.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.01.2020, 09:20 Uhr

41 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    RF ist ein ganz o.k. Tennisspieler, aber mehr als 4 bis 5 halbwegs gute Games hintereinander bringt er nicht auf die Reihe.
    Sein Status als permanenter Verlierer gegen Nadal und Djokovic helfen ihm aber. RFwist dadurch viel näher am Durchschnitt als diese Supersportler und so hat er einen Sympathiebonus für die Werbung.
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  • Kommentar von martin schmid  (martin schmid)
    Herr Megert.Mühe gehabt,eigentlich untertreibe ich.ND wurde im 1.Satz bis zum 5:2 40 minuten vorgeführt vom verletzten RF. Dieser 3 Satz Sieg entspricht nicht den gezeigten Leistungen.ND hat ja gesagt er sei sehr nervös gewesen im 1.satz und hätte fed diesen gewonnen wäre das Spiel in eine andere Richtung gegangen.ND hat die Eigenart ständig enge Matches ohne Glanz und mit schlechteren Statistiken als seine Gegner zu gewinnen.UE der Gegner geschuldet.ND +Fans sind sogar noch stolz so zu gewinne
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    1. Antwort von Matthias Megert  (tisutusi)
      Und genau das zeichnet in ja aus. Nole sieht oder merkt das auch, und gewinnt eben dann doch noch. Das meine ich ist ganz grosse Klasse. Und mich würde mal interessieren was all die Leute die gegen Djokovic so dämliche und primitive Kommentare schreiben, was sie über das gespielte Tiebreack im 1. Satz meinen. Das war schlichtweg Weltklasse und Fedi hatte nicht den Hauch einer Chance.....Einverstanden??
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  • Kommentar von Franz Giger  (fjg)
    tja, so ist das halt. Die Ballmaschine Djokovic spielt seinen Stiefel wie ein Computer runter und gewinnt zum 8. Mal die AO. Ich werde sofort nach dem verwandelten Matchball das TV-Gerät ausschalten um seine gekünstelten Huldigungen ans Publikum nicht ansehen zu müssen.
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