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Federer: «Gut, dass es so schnell ging»
Aus Sport-Clip vom 08.07.2019.
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Interview nach Blitzsieg Hatten Sie noch etwas vor am Montagabend, Roger Federer?

Roger Federer war nach dem Viertelfinal-Vorstoss überrascht, dass er seinen Gegner «so überfahren» konnte – und er ist gewappnet für Kei Nishikori.

Klar, Roger Federer ist in der 2. Turnier-Woche in Wimbledon angelangt. Da greifen die Automatismen allmählich, da hat man sich an die Bedingungen gewöhnt. Oder wie es der Grandseigneur ausdrückt: «Zu diesem Zeitpunkt spielen alle etwas besser, noch eine Spur konzentrierter. Denn man weiss, was einen erwartet.»

Alle? Mitnichten. Denn der chancenlose Matteo Berrettini (ATP 20) konnte seinen Drive aus der Vorwoche nicht mit in den Achtelfinal nehmen. In nur 73 Minuten wurde er von der Weltnummer 3 auf dem Platz gewissermassen in Einzelteile zerlegt. Da ist der Fragesteller geneigt, hinterher in Erfahrung zu bringen: «Hatten Sie denn noch etwas vor am Montagabend, Roger Federer, dass Sie es so eilig hatten?»

Kehrtwende um 180 Grad

Lachend entgegnet der 37-Jährige, dass er einfach nur froh und total happy über die «perfekte Partie» sei. Im Vorfeld war Federer davon ausgegangen, dass die Chancen gegen den Italiener, der sich auf Rasen in diesem Sommer sichtlich wohl fühlt, rar sein würden. «Deshalb war ich überrascht, dass ich Berrettinis Aufschlag so gut zurückbringen und ihn dominieren konnte.»

Kei Nishikori winkt ins Publikum.
Legende: Der Gruss an seinen nächsten Gegner Der Japaner Kei Nishikori wird sich mit Roger Federer nun den 11. Schlagabtausch liefern. Keystone

In der Runde der letzten Acht nun – seiner 17. bei der 21. Teilnahme am Rasen-Major – erwartet der 20-fache Grand-Slam-Champion am Mittwoch einen ganz anderen Match. «Ich werde Kei sicherlich nicht ähnlich überfahren können.»

Den Asiaten stuft er von der Grundlinie aus als einen der stärksten Spieler ein und «er verfügt über eine super Backhand». Nishikori bewege sich aktuell gut auf Rasen. «Ich erwarte ein enges Spiel, werde viel mehr laufen müssen und muss mich auf längere Ballwechsel einstellen», blickt der Schweizer voraus.

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Federer macht mit Berrettini kurzen Prozess
Aus Sport-Clip vom 08.07.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.07.2019 18:00 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Gerne auch mal ein grosses Kompliment an die so symphatische Interviewerin !!
    Auch die Übertragungen Wimbledon durch SRF sind einfach perfekt. Und die Kommentatoren so-wie-so. Ein grosses Danke !!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr De Mol, der Italiener Berrettini kann Zweifels "Tennis spielen", aber man spielt nur so gut wie es der Gegner zulässt! Und Roger hat eben wenig bis nichts zu gelassen und das zeigt gerade seine "unerreichte Klasse"!
  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Nun gut. Federer gibt gerade mal fünf Games ab. Aber man muss auch festhalten: Das war die seit weit über zehn Jahren desolateste und schwächste Leistung eines Gegners. Kein Ball getroffen, kein Bein vor's andere gekriegt, Spielintelligenz konnte ich irgendwie auch nicht so wirklich erkennen! Aber gut so. Kräfte können geschont werden, die dann im Semifinale dringend benötigt werden!! Gesckenke werden dort dann nämlich keine mehr verteilt!!!
    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Und den Viertelfinal gegen Nishikori hat Federer schon gewonnen.