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Kasachstan gewinnt auch Doppel Die Schweiz muss gegen den Abstieg spielen

Legende: Video Schweiz verliert Doppel gegen Kasachstan abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
Vom 03.02.2018.
  • Margaroli/Hüsler verlieren das Doppel gegen Khabibulin/Nedovyesov mit 4:6, 4:6, 6:3, 7:6 (7:5), 3:6
  • Nach den beiden Niederlagen im Einzel verliert die Schweiz die Begegnung gegen Kasachstan vorzeitig mit 0:3
  • Damit muss die Equipe von Severin Lüthi vom 14.-16. September in den Playoffs um den Verbleib in der Weltgruppe kämpfen

Das Schweizer Davis-Cup-Team muss wie in den letzten drei Jahren gegen die Relegation aus der Weltgruppe kämpfen. Die Schweizer verloren nach den beiden Einzeln am Freitag auch das Doppel und liegen damit entscheidend 0:3 im Rückstand.

Die Schweizer starteten äusserst nervös und verloren in den ersten beiden Sätzen jeweils das Aufschlagspiel zum 4:5. Vor allem der 1,96 m grosse Hüsler enttäuschte beim Service auf der ganzen Linie. Der 21-jährige Zürcher konnte seine fehlende Erfahrung auf diesem Niveau nicht verbergen.

Viel Moral gezeigt

Aber die beiden Schweizer kämpften und vermochten sich zu steigern, auch weil die Kasachen ebenfalls nicht auf hohem Niveau agierten. Im dritten Satz reichte ein Break zum 4:2, im vierten verspielten sie im Tiebreak zwar fast eine 6:2-Führung, erzwangen in der Folge aber dennoch einen Entscheidungssatz.

In diesem waren die Kasachen aber stärker und nahmen Margaroli zum 4:3 und Hüsler zum 6:3 nach knapp dreieinhalb Stunden den Aufschlag ab.

Sendebezug: SRF zwei, 03.02.2018, 09:00 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    nachdem ich bereits jetzt unter Tennis-Entzug leide, habe mir mit replay-funktion dieses Doppel angeschaut: klar: nicht bei RFundStan im Tennishimmel, aber auf Erden: die zwei haben mir gefallen - auch das coaching. Am Schluss fehlten halt die (zu Beginn verpulverten) Kräfte. Gerne hätte ich auch noch die zwei Einzel von heute gesehen - kurz: ganz so pessimistisch bin ich nicht, eher bei hewrins. Danke!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Es wahr Richtig bis zum Doppel zu Übertragen um dem Schweizer zu zeigen was und wieviel Glück wir hatten so grosse Tennisspieler wie Martina, Roger und Stan zu haben. Das am Sonntag die letzten beiden Spiele nicht gezeigt wurden wahr vollkommen Richtig!
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Frau Meili, die beiden Schweizer Doppelspieler sind leider zu häufig chaotisch und planlos herumgelaufen, als wüssten sie nicht, wie man Doppel spielt. Sie haben dem Gegner dadurch viel Platz, vor allem im "Doppelkanal" auf den Seiten gelassen oder standen gleich beide oft viel zu nahe am Netz, um ganz normal zurückspielen zu können. Hier hat meiner Meinung nach das Coaching versagt. Die beiden Kasachen kamen auf diese Weise zu einem "billigen" Sieg im Doppel.
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    3. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Röthenmund, für die nachrückenden jungen Spieler wäre es doch sehr schön gewesen, wenn das Schweizer TV-Publikum sie auch mal hätten sehen können. Die Fokussierung der Medien auf einzelne Stars wirkt demotivierend für die Anderen. Es nützt niemanden etwas, wenn man nur immer von Martina, Roger und Stan redet und schreibt, wie Sie das machen.
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Es ist müssig darüber zu diskutieren, wenn nun die "Jungen", noch unerfahrenen Spieler für solche Aufgaben eingesetzt werden. Dies ist jedoch die richtige Massnahme. Sie müssen Erfahrungen sammeln, wer weiss bis in 3-5 Jahren zeigen sich neue Talente, u.U. wie Mr. peRFect oder Stan. Ich behaupte, die Schweiz ist im Verhältnis zu anderen Nationen (USA!) eine grosse "Tennisnation", freuen wir uns an ihren Erfolgen, so lange beide noch spielen.
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  • Kommentar von Louis Freuler (Luigi)
    Es lohnt sich ja eigentlich nicht, über den Zustand des Tennisverbandes, der sich hier wiederspiegelt. Die Schweiz sünnelet sich im Lichte von Federer und Wawrinka und bringt es seit Jahren nicht fertig, ein paar Talente aufzuspüren und zu fördern. Dies trotz besten Infrastrukturen und motivierten Jugendlichen. Schwach !
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    1. Antwort von lukas füglister (lukeduke)
      sie haben leider keine ahnung von den den verhältnissen im tennis, herr freuler. die weltspitze in dieser sportart ist extrem umkämpft, da braucht es absolute ausnahmetalente um in die top 100 (der welt, notabene) zu kommen. als vergelich: wie viele ch fussballer gehören wohl zu den top 100 der welt? vielleicht 0-2. trotzdem fährt die mannschaft an die wm... der verband macht vieles richtig, irgendwann wird's wieder einer schaffen...
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    2. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Hr. Freuler Sie bleiben die Erklärung schuldig was diese Situation mit dem Verband zu tun hat.
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